Zeitleiste Geschichte
Vorwort Diese Zeitleiste soll alten und neuen Spieler als zeitliche Orientierungsmöglichkeit dienen, um sich besser in die Geschichte der Vergessenen Welt hinein zu finden. Sie lohnt sich auch, um einfach mal etwas in alten Erinnerungen zu schwelgen.
Es werden in kurzen Stichpunkten alle wichtigen Ereignisse chronologisch aufgeführt und manchmal durch eine Geschichte ergänzt.

Die Artikel der Zeitleiste sind nicht als IG-Wissen zu betrachten, da sie teilweise Details enthalten, die den meisten Charakteren nicht bekannt seien dürften. Überlegt euch daher genau, welches Wissen über die Geschichte euer Charakter hat und was für ihn im Verborgenen liegt.

Es werden immer Erweiterungen und Geschichten gesucht, da es ein recht weitläufiges Projekt ist und die Zeit für die Vergessene Welt immer weiter fortläuft. Solltet ihr etwas dazu beitragen wollen, so sendet das Ereignis und ggf. die Geschichte dazu bitte an den Staff.
Jahr 1 vor Horadrim
07) Das Reich steht unter der Regierung König Horadrims und Königin Adiras Als ihr den reichlich verzierten Ledereinband des ersten Buches der Chronik, der Vergessenen Welt aufschlagt, prangt das Zeichen derer von Horadrim prunkvoll auf der ersten Seite. Zwar sind die Farben mit der Zeit schon verblichen und das alte Papier beginnt schon porös zu werden, doch lässt das alte Familienwappen keinen Zweifel daran aufkommen, wer zu Anfang der chronologischen Geschichtsschreibung die Macht in seinen Händen hielt. Offensichtlich nachträglich mit Buchleim eingeklebt findet ihr die nächste Seite auf etwas jüngerem Pergament. Zwischen den Textzeilen findet ihr immer wieder Querverweise zu einem anderen Geschichtlichen Werk. Der Rest der Seiten ist mit vagen Erinnerungen an den ersten König beschrieben.

Als die ersten Abenteurer und Helden aus fernen Ländern sich in den als "Vergessene Welt" bekannten Gebieten ansiedelten und die Menschen, die schon in diesen Regionen lebten, den Drang verspürten die weite Welt zu erforschen, herrschte nur ein König über das gesamte Land.
Von den schwülen Dschungeln Trinsics im Süden des Landes bis hin zu den eisigen Gebirgsketten die das heutige Outside Wind umrahmen reichte sein Einfluss.
König Horadrim, der Mächtige wurde er genannt. Mächtig nicht nur ob seiner ausgedehnten Ländereien und zahlreichen Untertanen. Auch mächtig war sein Arm, den er immer dort gebrauchte wo Unrecht geschah. In der Tat führte er seine Truppen noch selbst in den Kampf und diente den Menschen seiner Zeit als strahlendes Vorbild. Statt sich in steinernen Palästen bedienen zu lassen begab er sich auch unter das einfache Volk. Man sagt ihm sogar nach, bei einigen Gelagen in der ein oder anderen Taverne gesichtet worden zu sein. Trotz seiner Popularität und seiner Volksnähe vernachlässigte er überdies nicht die Politik. Denn ein großes Reich zu erhalten braucht nicht nur einen starken Arm, sondern auch einen flexiblen Geist und eine wortgewandte Zunge.
Seine politischen Entscheidungen waren meist maßvoll und gerecht. Er verachtete Krieg, Verrat und Vorurteile und war bemüht sein Volk so gerecht wie möglich zu regieren. Auch gegenüber anderen Völkern war er stets tolerant. So verbot er gar die Drow, welche zahlreicher wurden und vermehrt an die Oberfläche kamen, abzuschlachten und setzte auf gemeinsame Verhandlungen. Seine Feinde sah er im Chaos und um dies zu bekämpfen war es sein Traum alle Völker der Welt zu vereinen. Keineswegs darf die Werte Leserschaft nun den Schluss ziehen, dass König Horadrim ein Träumer und Idealist war. Denn gleichwohl seiner hohen Ideale war er auch ein praktisch denkender Mensch. Zu neuen Entwicklungen in seinem Land hatte er stets eine eigene und gut durchdachte Meinung und kein Hofdiener war für ihn nötig um diese Meinung öffentlich kund zu tun.

In der ersten Zeit seiner Regierung beherrschte er das Land vornehmlich auf eigene Faust und seine Frau, Königin Adira, blieb mehr im Hintergrund. Dies sollte sich auch erst mit dem tragischen Ableben seiner Hoheit ändern, wie später in dieser Chronik noch erläutert werden wird.
Jahr 0 - In Gedenken an König Horadrim
02) Gargauth tritt in Erscheinung, erste Drohungen
02) Kerissa gesichtet
03) Anhängerschaften von Kerissa und Gargauth bekämpfen sich
03) Caldrin durch Gargauth entführt. Forderung des Kristalls der Macht
03) Teilung des Kristalls durch Jaldor - Armbrust mit Teilstück gefertigt
03) Caldrins Tod und Übergabe des Freien Teilstück des Kristalls an Gargauth
03) Etwas Böses erwacht auf der Insel der Nacht, Ka'Sharem nimmt an Stärke zu Die Geschichte Ka'Sharems

Der verehrte Leser soll hier einen kleinen Abriss über den Orden Ka'Sharems finden. Ich mag mich hier vor allem auf die Zeit der letzten Rückkehr beziehen, frühere Dinge diesen Kult betreffend werden an dieser Stelle nur angerissen.

Etwa zur Mitte der Regierungszeit Horadrims erwachte, wie die werte Bibliothekarin schon aufführte, auf der Insel der Nacht ein Teil der Anhängerschaft Ka'Sharems.
Schon zuerst muss ich anführen, dass dieser Glaube keineswegs böse in diesem Sinne ist. Tatsächlich war zu früheren Zeiten der Ka'Sharemglauben sehr neutral eingestellt und in den dem Orden zugehörigen Ländern lebte durchaus auch recht unterschiedliches Volk zusammen.
Zu der Ansicht den Kult auf die Seite des Bösen zu stellen führten vor allem die Handlungen des Ordens nach dem Erwachen. Maßgeblich trug die damaligen Se'Batai, eine Art Hohepriesterin aus dem Geschlechte Ka'Sharems selbst, sowie die zwei damals erwachte Schattenelfen dazu bei.
Man sollte beachten, dass ein nicht geringer Teil des heutigen Königreiches zu früheren Zeiten unter der Herrschaft Ka'Sharems stand. Bis vor mehr als 5000 Jahren, nachdem die Anhänger Ka'Sharems bis auf die Insel der Nacht zurückgetrieben wurden, ein Ritual der damals verfeindeten menschlichen Reiche, den Gott und auch den maßgeblichsten Teil seiner Anhängerschaft einem Bann unterwarf.

Soweit bekannt fiel der Bann anfangs nur von den Anhängern Ka'Sharems, der Gott selbst wurde von der damaligen Se'Batai mittels eines Blutopfers befreit und nahm den Körper des geopferten jungen Mädchens an. Nach der Wiederkehr Ka'Sharems war es, so man den Priestern des Ordens glauben schenken kann, sein Wille sein ehemaliges Herrschaftsgebiet von den "Dieben" zurückzuerobern. Daher auch das direkte feindliche Auftreten der Gläubigen, welche schon bei einem ihrer ersten Besuche in Vesper die Stadt für sich forderten.

Gerüchteweise schmiedete der Kult schon früh Bündnisse mit den reichsfeindlichen Gilden wie den mystischen Wächtern der Dunkelheit. Auch von einer Beteiligung der Drow während eines Angriffes des Ordens und der Wächter auf die damals schon bestehende Gilde des Feuersturms wird berichtet, bei der auch der damals auf Besuch bei der Gilde weilende König Horadrim auf dem Schlachtfeld gesichtet wurde.
Trotzdem blieben weitere genaue Ziele des Ordens unbekannt, auch die im ganzen Land auftauchenden Obsidiansäulen mit der Aufschrift "Uus Vas Ka'Sharem" konnten nie genauer erforscht werden. Jedoch nahm man weithin an, dass sie in irgend einer Weise zur Stärkung Ka'Sharems dienen sollten.

Auf der Insel der Nacht konnte sich zu dieser Zeit auch eine schon gewachsene Schar von neuen und alten Anhängern sammeln. Es wurden erste Erfolge des Gottes verzeichnet. So soll er, wenn auch zu späterer Zeit, in einem Kampf einen Avatar Gargauths erschlagen haben. Einige Geschehnisse die im damals königlichen Schlosse zu Britain passierten wurden ihm zugeschrieben (wobei dies durchaus nur Erfolge im Sinne des Ka'Sharemkultes waren). Auch konnte zweimal einer der höheren Diener Ka'Sharems, ein so genannter Schatten, beobachtet werden, wobei nur die Erscheinung in Vesper genauer bekannt ist. Dabei konnte festgestellt werden, dass diese Schatten durchaus sowohl körperlich als auch magisch übermächtige Wesen darstellen, da selbst knapp drei Dutzend Mann keinen sichtbaren Erfolg gegen den Schatten erringen konnten sondern tatsächlich mehrfach unterlagen.

Jedoch konnte man über weitere Pläne des Ordens nichts in Erfahrung bringen und schon gegen Ende von Horadrims Regierung und der Krönung Adiras zur Königin nahmen die Aktivitäten des Ordens, nach Abkehr der damaligen Se'Batai von Ka'Sharem und der Anhängerschaft, langsam ab. Bis, so nimmt man an, Ka'Sharem die Welt sich selbst überließ und neue Ziele suchte.
04) Wiederbelebung Caldrins und anschließendes Gefecht zwischen Kerissa und Gargauth
04) Kerissa verschwindet geschwächt aus den menschlichen Sphären
04) Entführung des Königspaars
04) Auftauchen Iluvatars, gibt sich als Thronfolger aus
04) Suche nach dem Necronomicon und Aushändigung an die Orks
05) Allasiel erhält Teilstück des Kristalls der Macht
05) Gründung der ersten Garde
05) Mercutios Ankunft - Rückkehr vom Löwenorden
05) Suche nach König Horadrim
06) Ermordung König Horadrims durch den abtrünnigen General Findarin verkündet
06) Königin Adira wird neue Regentin des Reiches
06) Ka'Sharem verschwindet
06) Adira setzt zu Ehren ihres verstorbenen Gatten sein Todesjahr als Jahr 0 des Kalenders In Kreisen der Historiker gibt es ein weit verbreitetes Sprichwort, das besagt „Die Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben“. Und in den meisten Fällen scheint dies in der Tat eine feste Regel zu sein. Nach bedeutenden Schlachten werden die Sieger diese feiern und sie schriftlich festhalten, während die Besiegten versuchen, ihre Schmach mit dem Mantel des Vergessens zu verhüllen. Für nachkommende Generationen bleibt so oftmals nur noch die einseitige Beschreibung eines glorreichen Sieges ohne eine geeignete Gegendarstellung übrig.
Ganz ähnlich verhält es sich mit den großen Herrschergeschlechtern. Nur an jene, die lange und andauernd über das Land herrschten wird man sich auch dauerhaft erinnern. Warum man sich an sie erinnert ist hierbei zweitrangig. Ob Tyrann oder gütiger König, was bleibt ist stets die Erinnerung an einen Herrscher, der über eine lange Zeit die Geschicke des Landes leitete. Wird die Thronfolge über viele Generationen weitergereicht erinnert man sich schließlich nicht mehr an jeden einzelnen König, sondern nur noch an die Herrscherfamilie als Kollektiv. Die eine Familie, die in unseren Landen nun schon seit geraumer Zeit die Fäden in der Hand hält ist das Geschlecht derer von Horadrim.

Auch in dieser Familie sollte die Erbfolge eingehalten werden und was später daraus entstehen sollte lag als der gütige König Horadrim schändlich ermordet wurde noch in den Sternen. Nur eines schien Gewiss, nach dem Tod des Königs sollte nichts mehr so sein wie es einmal war. Seine Frau, Königin Adira, übernahm nach dem Abdanken ihres Gatten die Regierungsgeschäfte des Reiches, doch auch ihre beiden Söhne fanden sich alsbald am Hofe ein und wetteiferten um die Gunst der Mutter und des Volkes. Vielleicht spürte Königin Adira, dass das Schicksal der Welt eng mit dem Schicksal ihrer Söhne verknüpft seien würde. Gewiss scheint aus heutiger Sicht nur, dass sie den Todestag ihres Mannes als Schicksalstag der Welt bezeichnete. So unternahm sie etwas, was bisher noch niemand vor ihr getan hatte. Zu Ehren des toten Königs wurde sein Todesjahr von nun an als Jahr Null bezeichnet. Dem Jahr einer neuen Zeitrechnung und einer ungewissen Zukunft.
Einmalig war diese Tat, da es zu keiner Zeit üblich war den Kalender anhand des Todestags eines Menschen zu bestimmen. Vielmehr wurde die Krönung neuer Herrscher als Anlass für eine neue Zeitrechnung genommen oder alles verändernde Eingriffe des Göttlichen Pantheon in den Lauf der Welt.
Es sollte sich jedoch alsbald herausstellen, wie Recht Adira hatte, als sie diesen neuen Kalender einführte. Denn dieses Jahr sollte alles verändern und war neben dem Todesjahr des Herrschers auch das Geburtsjahr zweier neuer Reiche.
08) Erschaffung des Ormorit durch O. in der Bergfeste Gromms
08) Iluvatar sagt sich vom Reich los und verfasst seine Tagebücher
09) Angriff der untoten Horden auf Vesper - Reiter der Apokalypse
09) Seelenkristalle zur Befreiung Vespers werden gesucht
10) Neujustierung der Mondtore durch Magier - Energieballung im Konzilsturm
11) Verhängung des Kriegsrechts über das Reich
11) Erweckung der Carnifexe in Minoc - Thanatos tritt in Erscheinung
11) Minoc wird "befreit" unter der Beteiligung des Tribunals zu Magincia Langsam ging die Sonne unter. Die Abenddämmerung brach herein und es lag eine unbehagliche Stille über Minoc.
Hinter Palisaden und Befestigungen standen sie, die Truppen des Prinzen Illuvatar. Ihre Waffen in Anschlag, die Augen auf das weite freie Feld gerichtet. Der Weg in die Stadt war versperrt. Der Kommandant ging auf und ab, wies die Stellungen zu.
Zeit verstrich.
Dann ein grollen in der ferne.
Hufgetrappel.
Dann kamen die ersten Reiter in Sicht.


„Sie kommen! Sie kommen um sich Minoc zurückzuholen!“ hallte der Ruf durch die Reihen.


Die Kavallerie ritt in vollen Galopp auf die Palisaden zu. Eine magische Explosion in der ersten Schlachtreihe, Staub wurde aufgewirbelt und die Verteidiger schossen ihre Armbrüste ab. Die ersten Reiter gingen mit Ross zu Boden unter den Bolzenhagel. Dann erreichte der Feind die Verteidiger, ein wilder Kampf entbrannte. Das klirren von Schwertern und die Schreie der Verwundeten lag in der Luft. Die Schlacht entbrannte.
Eine Schlacht wie sie selten so wild ausgetragen wurde.
Einige Angreifer brachen noch vor den Befestigungen in Gruben ein, die ausgehoben worden sind. Doch immer mehr Angreifer drängten sich an die Befestigungen. Die Truppen des Illuvatar wollten keinen Fuß zurückweichen…

„Lasst sie nicht passieren! Weicht nicht zurück!“ schrie der Befehlshabende Offizier.

Die ersten Reiter drangen durch. Die zweite Schlachtreihe zog ihre Waffen und stürmte in den Mopp zur Verteidigung. Mit aller Kraft wehrte man sich der Königstreuen Schar bis sie endlich zurückweichen mussten.

„AUSFALL!!“ schrie der Kommandant! „AUSFALL! DAS IST UNSERE STUNDE DES SIEGES!“

Mit donnernden Schreien aus voller Kehle stürmten die Truppen aus der Stadt auf die geschwächten Angreifer zu. Verzweifelt schlugen die Feinde auf die heranstürmenden Verteidiger ein. Einige versuchten zu fliehen, andere wollten Minoc nicht aufgeben und die Stadt um jeden Preis zurückerobern. Doch angesichts der nun wilden und motivierten Truppen des Prinzen mussten sie sich geschlagen geben.

Es war tiefe Nacht als sich der Staub langsam legte. Die überlebenden gingen wie Paralysiert über das Schlachtfeld, suchten ihre Freunde und Kameraden. Heiler gingen umher und versuchten für die Verwundeten erste Hilfe zu leisten. Auf spartanischen Liegen wurden sie abtransportiert, in die Stadt hinein, wo sie weiter versorgt werden sollten.
Der Befehlshabende Offizier hielt sich die verletzte Schulter. Jene der Truppen die noch stehen konnten scharten sich um ihn. Er wendete sich zu einem Boten.

„Lauf Bote, lauf zum Zwielichtigen Hafen so schnell du kannst. Du musst nach Magincia gelangen und Prinz Illuvatar eine Nachricht mitteilen.“

„Mylord, was soll ich dem Prinzen sagen?“

„Sag ihm, wir haben gesiegT! Minoc ist befreit von Adira!“

[Vielen Dank an PO Lexandro D'Aquebus für diese Geschichte]

12) Carnifex in Britain - Königin Adira verhandelt
12) Minoc wird offiziell als neutrale Stadt anerkannt
Jahr 1 nach Horadrim
01) Aufhebung des Kriegsrechts
01) Bannung der gefangenen Carnifexe durch Kerissa
04) Fluch über Vesper - Untote verschwunden
04) Iluvatar besetzt Vesper - Adira fordert Rückzug
04) Ritual zur Findung des 4. Seelensteins
04) Königliche Truppen in Vesper geschlagen
05) Truppen Iluvatars befreien Gefangene aus Trinsic
05) Zweite Schlacht um Vesper - Königliche siegen
05) Angriffe der Echsen im ganzen Land durch Dimensionstore
06) Ritual zur Befreiung Vespers - Adira verstirbt bei Ritual
06) Iluvatar ruft sich zum Herrscher über das Reich aus - Einmarsch in Britain
06) Oberst Adrion durch Hohen Rat als Truchsess eingesetzt
07) Suche nach Mercutio
07) Regierungserklärung Iluvatars
07) Anima Carnifex in den Strassen Britains
08) Mercutios Rückkehr und Thronbesteigung
08) Beginn des Wiederaufbau Vespers
08) Krönung Mercutios zum König
09) Pest in Britain
09) Militärputsch durch Tribun Berlok
09) Iluvatar kommt in Gefangenschaft der Putschisten zu Tode
09) Azuth leitet die magischen Kräfte um - Einberufung des Magierrats Die Geschichte von dem Einen und den Anderen und dem Umschwung der Magie

Er war bekannt für manche Heldentat die er durch seine mächtige Magie vollbrachte. Heute sollte es etwas besonderes werden, er wollte sein Glück in den tiefen Gewölben von Hytloth versuchen. Er hatte seine Rüstung schon früh am Morgen poliert, sein Schwert war scharf und er hatte einige Spruchrollen in der Gürteltasche.

"Macht es gut, ich bin bald schon zurück" sagte er, als er sich von einigen Kameraden verabschiedete.

Einige Worte der Macht auf seine Rune gerichtet und schon stand er vor den dunklen Eingang des Kellers, der wie ein Schlund alles zu verschlingen schien. Er zog sein Schwert und ging hinein. Kaum einige Schritt im Dunklen...

"In Lor! Leuchte im Dunkeln, macht des Lichts!"

Kaum waren die dunklen Wege des Dungeons beleuchtet, konnte er auch schon die ersten Skelette ausmachen, belebt von böser Magie. Er stürmte auf sie zu, schlug das eine nieder, das nächste, ein Skelett nach dem anderen fiel seiner unglaublichen Macht zum Opfer. Dann - tiefer im Dungeon - die Skelett Ritter schienen schon erschlagen, "Jemand kam mir zuvor", seufzte er.

Dennoch ging er tiefer. Er hörte den Kampfeslärm. Jemand anderes war dort unten. Angelockt von Neugierde näherte er sich dem anderen Kämpen.

"Seid gegrüßt, wie ich sehe seid Ihr mir zuvor gekommen", sagte er.

Noch ein Schlag und das letzte Skelett fiel, dann drehte der Fremde sich um.

"Seit gegrüßt", antwortete er mit finsterer Stimme. "Wenn Ihr wollt könnt Ihr Euch gerne anschließen"

Die beiden Recken gingen so gemeinsamen Weg. Unten angekommen stand ein Skelett-Magier vor ihnen. Schnell war dieser Besiegt. Doch in seinen alten Krallen befand sich eine Karte.

"Seht, eine Schatzkarte, welch wertvoller Fund!"

Der andere blickte zu der Karte, richtete dann sein Schwert auf ihn.

"Das ist es was ich suche, gebt mir die Karte! Dann geschieht Euch auch nichts!", sagte er mit finsterer Stimme.

"Moment, ich dachte wir sind Kameraden! Ihr könnt doch nicht Euer Schwert auf mich richten!"

"Por Ort Grav!", schrie der andere ungeduldig und ein Blitz schoss aus einer Hand. Angeschlagen stürzte er zurück, hielt sich die Seite. Dann zog er eine Spruchrolle.

"Por Ort Grav!!!" schrie er seinerseits und der andere wurde seinerseits vom Blitz zurück gestoßen.

"Das wirst du mir büßen, du kleiner Wurm!", sagte er mit schmerzender Stimme, "Kal vas Flam!"

Stille.

"Kal vas Flam!" sagte er wieder.

Stille.

"Was... was, wie kommt das?"

"Haha sieht so aus als würde Euch Eure magische Energie langsam verlassen!", sagte er und zog erneut eine Spruchrolle. "Por ort Grav!!"

Stille.

Beide sahen sich entsetzt an, dann ertönte ein Lachen aus der tiefe. Sie fuhren in Richtung des Geräusches, langsam stapften einige Skelett Krieger auf sich zu.

„Por Ort Grav!" schrieen beide gemeinsam und deuteten in Richtung der Skelett Krieger.
"Por Ort Grav!" wieder gemeinsam.

Nichts geschah.

Der eine versuchte Recall auf seine Rune zu richten, doch nichts geschah. Die Skelette kamen immer näher und näher. Beide zogen ihre Schwerter, aber ohne die Magie, waren sie nichts. Sie schrieen um Hilfe, doch sie waren beide verloren.

In den Städten indessen, Jammern und Klagen.

"Die Magie, was ist mit unserer Magie!?"
"Wieso können wir nicht mehr zaubern!?"
"Azuth! Warum strafst du uns!?!"

[Vielen Dank an PO Lexandro D'Aquebus für diese Geschichte]
09) Eröffnung der Akademie zu Moonglow
11) Feuerwalzen in Britain, Zerstörung des Schlosses
11) Opferschrein für Thanatos im Theater zu Britain
11) Bildung einer provisorischen Volksversammlung auf Magincia
11) Ausrufung des Ausnahmezustands in Britain
12) Anima Carnifex in Minoc, im Namen von Thanatos werden 100.000 Goldstücke gefordert Noch ganz zittrig und geschwächt von den Vorgängen um die Bergmiene nahe Minoc, betritt der Schüler der Magie, Derio de Refugal die Schrifthallen. Er hatte einen langen Weg nehmen müssen, um in seine Heimatstadt Britain zu gelangen. Er ist immer noch bestürzt von dem Ausmaß des Wütens barbarischer, durchsichtig erscheinender Monster an der Miene zu Minoc. So schrieb er dazu folgendes nieder:

Massen von Helfern strömten aus allen Landesteilen herbei um diesem frevelhaften Ansinnen einer unbekannten Macht Namens Thanatos Paroli zu bieten. Keiner fragte nach Ansehen, Gesinnung, Rasse. Es war herrlich zu sehen, wie eine solch geballte Macht so zusammen hielt und gegen das Dunkle kämpfte.
Mit stolzgeschwellter Brust half ich, wo ich konnte. Mein Zauberstab hörte nicht auf in der Luft zu wirbeln. Unterbrochen in meinem Eifer wurde ich nur durch die immer wieder einsetzende Erschöpfung. Die Konzentration zur Erlangung meiner seelischen Kraft war sehr schwer. Es tat mir in der Seele weh, dass ich als Schüler meiner Kunst nicht mehr tun konnte.

Sie starben zu Massen und fielen teilweise schon beim Anblick dieser übernatürlichen Wesen in Ohnmacht. Mein gutgefüllter Kräuterbeutel ließ mich dann auch irgendwann im Stich. Nun völlig ratlos, macht ich mich in der vom Bergbau stark geprägten Gegend um Minoc auf Suche nach einem Händler, den ich überreden wollte mir einige Kräuter zu verkaufen. NICHTS, GAR NICHTS. Ich war verzweifelt und schleppte mich durch den unterirdischen Tunnel nach Hammerfall. Auf eine Frage, wo man denn dort Kräuter kaufen oder finden könne, kam nur betrübtes Kopfwackeln und Schulterzucken.

Ich brach fast in Tränen aus, in Gedenken an die vielen Verletzen und Toten, denen ich nun nicht mehr helfen konnte, als mir eine Dame, herrlich in leichtes Azurblau gekleidet, eine schweren azurblauen Beutel zuwarf. Ich werde es nie vergessen. Ihr werdet es nicht glauben, er war randvoll mit all dem, was ein Magierherz höher schlagen lässt. Ich war gerührt von soviel uneigennütziger Unterstützung. Vor lauter Freude hatte ich sie nicht mal mehr nach ihrem Namen gefragt. Sogleich machte ich mich durch den schon halbverschütteten, teilweise von Kämpfern und Verwundeten verstopften Tunnel zur Miene nach Minoc auf den Weg.

Als ich nun endlich dort anlangte, sah ich das Schlachtfeld überhäuft von Ohnmächtigen und Toten. Der Kampf schien gewonnen zu sein, denn ich konnte keinen dieser schrecklichen Dämonen entdecken. Ich atmete auf. Ich wagte einen kleine Blick in die Miene und konnte zu meinem Erstaunen einen riesigen noch nie dort gesehen spitzen Stein entdecken. Es sah aus wie eine Art Obelisk. Ich vermute, dass das wohl irgendwie mit diesen Monstern zusammenhängen musste.

Als ich die Miene verlies, machte ich mich wieder an die Arbeit und half Tote vom Schlachtfeld zu bergen und Verletze zu behandeln.

ABER !!!!

Was war das? Dieses Loch im Berg, wo einst Bergarbeiter ihre Arbeit verrichteten, spuckte abermals diese grässlichen Dämonen aus.

Es war ein harter Kampf, keiner wollte einen Zentimeter unserer freien Erde diesen Geschöpfen kampflos überlassen. Jedoch mussten wir uns mehr und mehr über den Fluss nach Minoc zurückziehen. Wieder musste ich schmerzlich erleben, wie dieses schier ausweglos erscheinende Unterfangen diese Miene von diesen Ausgeburten der Hölle zu befreien, zerschlagen wurde. Nach stundenlangen Gefechten lichteten sich so langsam die Reihen der Kämpfer. Mit einer Wut im Bauch über mein Unwissen in den Künsten der Magie, kämpfte ich verzweifelt viele Stunden um das Leben und zum Schutze zahlreicher Kämpfer. Ab und an wagte ich auch Versuche diese Wesen mit Angriffszauber zu belegen. Sie grinsten mich mit ihrer frechen Visage an und schleuderten als wenn es nichts wäre mir meine eigenen Zauber zurück. Ich schrie vor Schmerzen, denn ich hatte keine Macht dies abzuwehren.

Kaum war einer dieser Dämonen vom Leben zum Tod befördert worden, kamen wieder Neue und immer wieder Neue. Schockiert von ihrer Stärke war ich dem Tod nahe. Ein neuer Freund beschütze mich, bis ich mich wieder etwas erholt hatte. Immer mehr und mehr wurde aus dem Kampf nur noch ein Retten des eigenen Körpers.

Wie wünschte ich mir doch einen mächtigen Zauber herbei, damit ich diesem Spuk ein Ende bereiten könnte. Aber nichts, völlig ausgelaugt, abgeschrammt mit zahlreichen Verbrennungen, kaum noch Kräuter im Beutel musste ich dann einen langen Weg zu Fuß und mit Postkutschen zurück nach Britain gehen. Irgendwie schien der Tunnel nach Hammerfell vollends verschüttelt und verstopft zu sein, es war kein durchkommen mehr.

Die Leute schauten mich unterwegs kopfschüttelnd an und grübelten darüber nach, wo denn solch eine abgerissene Gestalt herkommen möge. Auf dem ganzen Weg nach Britain grübelte ich darüber nach, wie man den wohl den gescheitertete Versuch zur Rettung der Miene zu Minoc doch irgendwie noch mit einem guten Ausgang beenden könne.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mit geholfen und gegen diese schrecklichen Wesen ihr Leben aus Spiel gesetzt haben. Es sei gedankt allen Unterstützern und Spendern von Gold, Ausrüstung und Material, die selbst nicht am Kampf teilnehmen konnten, alle die für uns und unsere Sache ihr Gebet gesprochen haben und in Gedanken bei uns waren.


Derio ist müde, ihm fällt das Denken sehr schwer. Seine letzen Worte sind schon fast nicht mehr zu lesen. Er will nur noch Schlafen. In der Hoffnung beim Schlafe würde ihm ein "guter Geist" eine Lösung eingeben schlief Derio am Schreibpult ein.
Auch am Tage Eins nach dem bösen Vorfall ist Derio beim Geschehen dabei. Er dokumentiert ein weiteres Mal die Vorgänge in der Miene zu Minoc und schreibt seine Gedanken nieder:


Ähnlich wie am Vortage eilen viele Bürger zum Kampfplatz der Miene zu Minoc, um zu helfen. Es ergibt sich ein ähnliches Bild wie zuvor. Anfangs sah es so aus, als wenn diese Dämonen zurückgeschlagen werden, später beherrschen sie mehr und mehr das Kampfgeschehen.
Langsam glaube ich, man spielt mit uns, denn so werden wir außer mit Verlusten an Leib und Geld nichts erreichen können.

Doch was ist jetzt der richtige Weg?
Einzugehen auf diese Forderung nach 100.000 Goldstücke dieses Monsters Thanatos ist genauso wenig sinnvoll, denn einmal erpressbar heißt immer erpressbar. Man wird uns wie Figuren beim Schach bewegen, opfern wenn es in den Kram passt oder weiter zappeln lassen.
Die Statue in der Höhle zerstören, um damit das magische Zeichen einer Beanspruchung dieser Region zu zerstören?
Sprengen der Höhle und Zumauern, ist es dies?
Jeden Tag wieder und wieder kämpfen, bis alle Bürger tot oder verletzt sind?
Ich unterstütze mit allen Kräften die heutige Bürgerversammlung um die Möglichkeiten einer Lösung zu erörtern und doch etwas Licht in die ganze Sache zu bringen.
Bürger kommt und helft EUCH selbst zu helfen, denn Minoc wird nur der Anfang sein.

[Vielen Dank an PO Derio de Refugal für diese Geschichte]
Jahr 2 nach Horadrim
01) Kriegserklärung Magnicias an das Reich
01) Schlacht im Covegebirge Weißer Armee vs. Magincia - Befreiung Chamolinos
01) Insel der Magie "Pantagruel" wird wieder in unsere Zeit versetzt
02) Tot des Hauptmann Arleon Kateins
02) Angriff der Toh auf Outside Wind - Suche nach Oricalcum Seid gegrüßt,

junge Burschen und Weiber des Landes.
Ich, der alte Hallenwart zu Outside Wind, möchte nun endgültig allen Gerüchten und Verleumdungen ein Ende bereiten und die Wahrheit über den Kampf der Outsider Bürger gegen die schrecklichen Kannibalen zum Besten geben.

Es begab sich zu einer warmen Tageszeit - ich war gerade dabei etwas Tee aufzubrühen - als ein lauter Schrei durch Outside Winds Straßen hallte. Irritiert schritt ich vor die schweren Holztüren der Hallen aber erblickte keine Menschenseele. Niemand war da, nicht hier, nicht dort, so ging ich wieder zurück in mein bescheidenes Heim und wartete ab. Viel später erfuhr ich dann, dass ein junger Einwohner des Städtchens überfallen wurde - überfallen von einem fürchterlichen grauhäutigen Mann mit spitzen Zähnen. Kannibalen! In Outside Wind!
Und dies war nicht der einzige Vorfall. Wie mir berichtet wurde gab es auch noch andere Überfälle, diese Kannibalen - oder Toh wie sie sich nannten - schienen ungehindert ein- und auszumarschieren wie es ihnen gerade beliebte!
Immer dreister wurden sie bei ihren Besuchen und es ergab sich eines Abends sogar, dass eine junge Wilde die Stadtversammlung aufschreckte und eine lange Verfolgungsjagd provozierte! Bis heute ist allerdings ungeklärt wie über zwei Hand voll Stadtbewohner - Jäger und Kämpfer unter ihnen - diese vorlaute Wilde nicht einfangen konnten. Aber der Tag der Vergeltung sollte kommen!
Immer ängstlicher wurden die Bürger Outside Winds und auch ich begann langsam Möbel vor die Tür zu rücken, denn es schien, dass diese stinkenden Menschenfresser wie aus dem Nichts auftauchen und arme Bürger verspeisten. Auch die Patroullien, die etliche besorgte Bürger schritten, schienen nicht genügend zu sein. Doch dann kam ein Lichtblick!
Die junge Wilde, die anscheinend wenig Scheu vor Menschen hatte, tauchte am Schwimmbad zu Outside Wind auf - wie mir von Augenzeugen berichtet wurde - und beging einen folgeschweren Fehler. Das graue und widerspenstige Weib wurde in einen Raum im Rathaus gesperrt und von einer ehrenwerten Dame verhört. Hierbei erfuhr man mehr über die Wilde und deren Sprache - bis sie entkam. Auch wie dies geschehen konnte ist ungeklärt, es hatte fast den Anschein als könnten sich die Toh von einen Ort zum anderen teleportieren - und das unsichtbar!
Meine alten Knochen ließen es leider nicht mehr zu den jungen Bürgern auf ihren Streifzügen und Wachgängen Gesellschaft zu leisten aber ich sammelte viele Berichte um dafür zu sorgen, dass alle Ereignisse niemals vergessen werden.
Nun, nachdem die Wilde entkommen war gingen die Angriffe unbeirrt und teilweise heftiger weiter. Abermals wurden unschuldige Bürger auf offener Straße oder verborgen im Wald überfallen, erschlagen, geschunden und sogar - das munkelt man - gefressen! Wieder traf es hierbei die Handwerkerschaft am härtesten da diese wohl wenig Möglichkeiten hatten sich zu schützen. Ein paar Einwohner legten sich Schutz- und Wachtiere zu und dachten so ihren erbitterten Peinigern entkommen zu können, doch weit gefehlt!
Nachdem einige tapfere Bürger das Pferd des Toh Häuptlings in die Hände bekamen und selbiges treusorgend verpflegten erschienen, so wie es schien, alle kampffähigen Toh und warfen sich mit den Bürgern in ein Scharmützel, das wohl seit der Schlacht vor vielen vielen Jahren nicht mehr gesehen ward. Letztendlich weiß ich leider von dem Pferd nichts zu berichten aber wohl von den Verletzten die sich - den Göttern sei gedankt - rasch wieder erholten.
Doch auch hier waren nun die Sorgen der Outsider noch nicht versiegt und die Angriffe gingen weiter. Lange wurde an den Stadtversammlungen darüber diskutier,t wie man reagieren könnte und schließlich entschloss sich ein kleiner Trupp Bürger die Tore zu verschließen, Gift auf den Mauern auszulegen und Bannzeichnungen auszuhängen die den Wilden als Warnung dienen sollten.
Für ein paar Tage - oder Wochen, so genau ließ die Angst das bestimmen der Zeit wohl nicht zu - war es ruhig in unserem Städtchen bis die Toh noch heftiger angriffen. Anscheinend mit einem mächtigen Schamanen gesegnet schmolzen die Toh das Haupttor einfach nieder um in die Stadt zu gelangen und schickten sich an ein Blutbad anzurichten, das aber von tapferen Einwohnern sowie einigen ausländischen Helfern verhindert wurde. Immer mulmiger wurde es den Einwohnern denn anscheinend wusste keiner mehr wie man den Wilden - trotz ihrer primitiven Waffen - beikommen sollte. Schließlich blieb es während der Versammlungen bei einfachen Gesprächen und Gedankengängen und man schied sich in dem Punkt ob man die Toh nicht einfach nur ausrotten solle oder lieber etwas anderes zum Schutze der Einwohnerschaft finden wolle.
Während dieser untätigen Phase wurde schließlich noch ein Bürger entführt der aber allem Anschein nach lediglich mit ein paar Blessuren davon kam und wieder ein ruhiges Leben in Outside Wind führt.
Dies erregte zwar abermals aufsehen in dem schönen Städtchen aber es geschah wiederum nichts als ein paar Pläusche; anscheinend hatten die Bürger sich teilweise aufgegeben und nur noch ein paar wenige ergriffen frohen Mutes oder trotziger Verzweiflung das Wort und suchten fieberhaft nach einer Lösung.
Die Zeit verstrich wieder ungenutzt bis eines Tages die Wilden in versammelter Stärke an den Toren standen und so rumorten, dass selbst ich das hinter meinen dicken Steinwänden problemlos hören konnte!
Die Toh waren wieder da und dieses mal brannte der Kampf erbarmungsloser als jemals zuvor. Die Wilden hatten kurz vor ihrem Angriff auf Outside Wind wie ich hörte bereits bei Vesper zwei tapfere Bürger niedergerungen und eine Bürgerin fast verschleppt die dann bei der Streitkraft der Outsider fehlte, doch wir verteidigten uns trotzdem tapfer! Selbst ich holte meinen alten Dolch aus der Kammer und saß kerzengerade hinter meinem Tee auf meinem Schaukelstuhl und wartete nur darauf, dass die Wilden kommen sollten!
Doch nichts geschah. Zwar unterlagen die Outsider, doch immerhin lagen sie mit wehenden Fahnen da und die Toh verzogen sich zurück in das Dreckloch aus dem sie kamen. Es dauerte für einige Bürger lange sich von dem Schock der Niederlage und von den Schmerzen der Wunden zu erholen - besonders als der nächste Schreck nicht lange auf sich warten ließ. Die Wilden hatten am Osttor einen Fluch ausgeheckt der alle Menschen geschwächt in die Knie gehen ließ! Noch heute sieht man dessen Überreste an der Stadtmauer hängen auch wenn eine ehrenwerte Bürgerin dem Fluch die Wirkung nahm.
Und endlich - nach langer Zeit - brachten ein paar Einwohner eine wunderbare Idee hervor: Man würde das Oricalicum suchen um die Elementarwächter dazu zu bewegen über Outside Wind zu wachen und keinen Feind eindringen zu lassen!
Aber dies war nicht alles, plötzlich schöpften die Einwohner wieder Hoffnung und an allen Ecken und Enden keimten Ideen auf und wurden Vorkehrungen getroffen, so fanden auch ein paar Bürger die schon lange nach der Siedlungsstätte der Toh suchten einen Anhaltspunkt und schließlich auch deren verfluchtes Dorf.
Im Nachhinein betrachtet muss man allerdings gestehen, dass dies mehr oder minder unnötige Anstrengungen waren da die Besuche der Wilden schlagartig weniger wurden und irgendwann dann ganz aufhörten, ohne eine Vorwarnung, ohne einen besonderen Grund.
Die Bürger munkeln zwar heute noch, dass die Jagd nach Menschen in Outside Wind für die Kannibalen letztendlich zu schwierig wurde aber sicher ist man immer noch nicht und so mancher Bürger blickt heute noch entsetzt drein wenn ein schmaler Schatten an der Mauer entlang huscht.

[Vielen Dank an PO Lureen für diese Geschichte]
02) Kriegszustand wird von Seiten des Reiches aufgehoben
03) Beben und das Auftauchen Untoter in Britain
03) Übergriffe der Frostelfen auf Hammerfall Bericht von Mahabra:

Die Nacht endete mit dem Versprechen, welches eine Hand voll Männer und Frauen gaben.
Sie verbrachten den Tag im Höhlenreich des gottähnlich verehrten Kann’Man’Tok. Die Schlacht, und ja es war eine Schlacht, endete mehr oder weniger erfolgreich. Der Hinweis war gefunden, doch der Preis war höher als erwartet. Viele wurden an den Wänden der Höhle, sowie an diversen anderen Orten gefunden. Es war ein weiter Weg für so manchen Angehörigen, bis endlich alle Einzelteile identifiziert waren. Viele wurden zu Grabe getragen noch in derselben unheiligen Nacht.
Die Truppe saß zusammen, bei einem Humpen Starkbier, die Geschehnisse teils vergessend, teils verarbeiten. Tack Felshammer übernahm das Sprechen für alle Beteiligten, denn viele große Männer waren Stumm ob des erlebten Schreckens.
Ein unbemerkter Fremder in der Taverne, begann nach und nach sich in das Gespräch einzumischen, was nicht zwingend auf positiv eingestellte Gemüter stieß. Immer wieder faselte der Jüngling von einer alten Legende und wie sehr sie sich doch bereits bewahrheitet hatte. Völkerverständigung gebrauchte er als häufigstes Wort um den nächsten Schritt zu beschreiben.

Am späten Abend saß nun in dieser Zwergentaverne auf Gelbrin Tian eine gemischte Gesellschaft, wie sie unterschiedlicher kaum sein konnte. Die Gefolgschaft des kleinen Volkes mit Felshammers und Freunden, die temperamentvolle Thaili Katuri, Hetmann der Miliz, der Riese Bakahn, Feldwebel der königlichen Garde, der Gratwanderer Mahabra und weitere bekannte und unbekannte Gesichter. Die weiteren Schritte waren besprochen und nun war es an den Helden, den beschlossenen Weg zu beschreiten.
"Ich übernehme die erste Schicht der Nachtwache, wer kommt mit mir?", entschloss sich Mahabra und zögernd aber entschlossen entgegnete Bakahn: "Ich komme mit dir."

Thaili und Grimmbert, die Felshammers und Berserker, alle mischten sich und wachten gemeinsam an den Toren zu Deceit, der frostigen Zelle eines totgeglaubten Volkes.

Tag 1 nach Gelbrin Tian's Verwundung:

Die 8. Stunde bricht an und alles ist ruhig. Langeweile machte sich breit bei der Wachmannschaft. Was tun? Thaili und Mahabra entschlossen sich die Grenzen des Feindes zu überschreiten und nach Deceit zu gehen, Lage erkunden und dergleichen. Sie kamen nicht weit, denn die Frostohren hatten den Eingang der Höhle mit Brettern und Magie verschlossen. Ein Gedanke begleitete Mahabra während sie zur Barrikade schlichen. Waffegeklirr erinnerte ihn: Die Pferde standen unbewacht vor dem Eingang. Als sie aus dem Dunkel traten, lagen die beiden stolzen Tiere tot da und 5 Frostelfen standen mit blutigen Klingen neben ihnen. Thaili brauchte keinen Grund mehr um zu warten. Es rollten Köpfe. Doch leider blieb der Kampfeslärm nicht unerhört und so kamen für einen toten Elfen, 3 weitere aus dem Eingang gerannt. Zum Glück kam die Patroullie zum rechten Zeitpunkt vorbei und so konnten sich alle ohne schwere Verluste hinter die Stadtmauern retten. Ein Offizier der Elfen verfolgte einen Zwerg und streckt ihn nieder. Ein anderer Griff die beiden "Späher", Thaili und Mahabra an, ein Duell zwischen Mahabra und dem Anführer hatte nur durch Glück weder Gewinner und Verlierer.
Ob das noch Folgen haben würde?
Im Endeffekt wurde der kleinere Ausfall der Elfen gestoppt, und das Tor mit einer Palisade versperrt.

Tag 2 nach Gelbrin Tian's Verwundung:

Bis in die Abendstunden war alles ruhig, die Idee das Bündnis der Feinde zu zerschlagen war gescheitert, denn die Elfen erklärten sich zu keiner Unterredung bereit, sondern warfen unappetitliche Dinge unbekannter Herkunft über die Stadtmauer, allerdings besteht keine Gefahr einer krankheits- bedingten Epidemie.
Wie immer wurde die Wachmannschaft mit heißen Getränken versorgt und auch der ein oder andere Schnaps wurde verteilt.
Mahabra blickte der untergehenden Sonne nach und beendete seine Schicht. Kaum hatte er sich in sein warmes Bett gelegt und gut eingewickelt mit Fellen und Stoffen, hörte er den entfernten Lärm von stählernen Klingen und Äxten auf harten Panzern.

Bericht von Thaili Katuri:

... lange standen sie frierend vor der Palisade. Die Einzigen die unbeeindruckt von der Kälte waren, waren die Zwerge, die dieses raue Klima gewohnt waren. Mahabra hatte sich verabschiedet und war in Richtung seiner Unterkunft verschwunden. Thaili und Grimring Bergen standen nur noch da, da ihre Schicht noch ein wenig andauern würde. Nachdem der Mond schon ein gutes Stück auf seiner Bahn weiter gewandert war und die Wache von Thaili sich ihrem Ende zuneigte wollte sie sich schon verabschieden, als man ein leises Knistern vernahm.
Ein Mondtor öffnete sich. Der Feind hatte einen Überraschungsangriff gestartet. Schnell griffen die beiden Wachhabenden zur Waffe um den Feind zurück zu schlagen. Doch vergebens. Töteten sie einen kamen zwei Neue dafür aus dem Mondtor. Grimmring Bergen lief los zum die Stadt wachzurütteln. Überall in Hammerfall erschallte der Ruf „ALARM! ALARM! Zu den Waffen! Die Frostelfen greifen an!!“ Aus allen Ecken von Hammerfall kamen die Zwerge und ihre Verbündeten um sich dem verhassten Feind entgegen zu stellen. Schnell verbreitete sich die Nachricht von dem Angriff, so dass genug Mannen da waren um den ersten Angriff der Nacht zurück zu schlagen. Der Feind ergriff die Flucht, da er sich einer Übermacht gegenüber sah. Schon jubelte die Menge wegen des Sieges den sie errungen hatten. Doch plötzlich durchbrach ein lauter Ruf den Jubel: „FEUER! FEUER! DER STALL BRENNT!“ Schnell liefen die ersten beherzten Leute zu dem Teich, der sich vor der Hammerfaller Bank befindet und schöpften daraus Wasser mit allen erdenklichen Mitteln: Eimer, Helme, Krügen, ja sogar mit den Händen. Nach einigen qualvollen Minuten konnte dann ein Übergreifen der Flammen auf die nahegelegene Bank verhindert und das Feuer gelöscht werden.

Gespannt warteten die Leute auf die Dinge, die da noch kommen würden. Plötzlich ein weiterer Angriff der Elfen. Dieses Mal war genug mutiges Volk anwesend und die Chancen standen besser. Zwerge kämpften Seite an Seite mit Magiern, genauso wie die Garde zusammen mit der Miliz kämpfte. Es war wie ein Wunder. Gemeinsam kämpften verfeindete Gilden und Völker gegen einen Feind, der sie alle bedrohte. Lange wütete die zweite Attacke der Elfen in dieser Nacht, doch gemeinsam besiegten sie auch dieses Mal das Frostohren Volk. Erleichtert sammelten sich die Verteidiger und die Verwundeten wurden versorgt. Man überlegte was nun zu tun sei. Einige, von dem Rausch des Sieges noch ganz benebelt, verlangten das man die Festung der Frostelfen nun endlich stürmen solle. Lange überlegte man hin und her was denn nun zu tun sei. Die eine Hälfte wollte sofort reinstürmen und die entgültige Schlacht jetzt gleich hintersich bringen. Da traten Solon und Vega Craven aus der Menge hervor und boten an ein Mondtor zu öffnen, das einen kleinen Spähtrupp erst mal vor den Eingang der Frostelfenhöhle bringt sollte. Zu groß wollte man den Trupp nicht machen, man wusste ja nicht was einen erwarten würde. Solon, Vega und Thaili bildeten dann den Spähtrupp. Vega murmelte ein paar magische Worte und öffnete ein Portal durch das die Drei verschwanden.

Sie traten aus dem Portal hinaus und waren umringt von Feinden. Die Frostelfen hatten ihre Schneeleoparden als Wachen zusammen mit etwa zwanzig anderen Wachen dort aufgestellt. Alles geschah rasend schnell. Solon rettete sich abseits zu einer anderen Barrikade, Vega durch das Tor zurück und Thaili rettete sich in den Eingang als sie sah, dass sich das Mondtor wieder schloss. Kurz darauf erschien Vega wieder und so rannten sie gemeinsam zu Solon um den Rückweg anzutreten.

Nachdem sie wieder vor den Verteidigern standen berichteten sie, dass es keinen Weg rein gäbe und dass es Selbstmord wäre zu diesem Zeitpunkt einen Sturmangriff zu versuchen. Einige in der Menge wollten es nicht so ganz glauben, hatte man es doch gerade geschafft die ersten beiden Angriffe, trotz einigen Verlusten auf der eigenen Seite, erfolgreich zurück zuschlagen. Doch mit der Zeit verstummten die Stimmen und man wartete auf die Dinge die noch kommen sollten.

Lange sollten sie nicht warten müssen. Schon öffneten sich an verschiedenen Stellen in Hammerfall Mondtore, durch die die Feinde auf die Insel strömten. Frostelfen, Eisdrachen, Eisdämonen und Sogar Balrons fielen über die Stadt her. Ein langer schwerer Kampf entbrannte. Viele wurden schwer verletzt und getötet. Doch die meisten Toten waren unter den Frostelfen zu finden. Alle kämpften verbissen, standen nebeneinander wie ein Mann und verteidigten sich so gut es nur ging. Verzweifelt riefen einige: “Hört das denn nie auf? Wo kommen die nur alle her? So was habe ich noch nie erlebt, das nimmt ja gar kein Ende“
Die Schlacht tobte hin und her. Kaum schloss sich das erste Mondtor schon öffnete sich woanders das nächste Tor und neue Feinde strömten hervor. Gegen Ende der Schlacht zeigte sich dann doch noch einer der Fürsten der Frostelfen. Die Menge schlug sofort auf ihn ein. Ein paar Rufe wurden laut, dass man doch aufhören solle um ihn gefangen zu nehmen. Doch die Masse ignorierte diese Rufe und hieb weiter aus den verhassten Feind ein. Kurz vor seinem Tode brüllte der Fürst noch „IHR WERDET UNS NIEMALS BESIEGEN“. Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen schlug ihm jemand den Kopf ab. Doch diese letzten Worte schreckten alle mehr als die ganze Schlacht.

Tag 4 nach Gelbrin Tian's Verwundung:

Müde stützten sich eine Hand voll Wachen auf ihre Waffen. Es war erst Nachmittag und ihr Dienst würde noch einige Stunden andauern, bis die Ablösung kommen würde. Aufeinmal vernahmen sie einen lauten Knall und ummittelbar danach stieg ihnen der Geruch von brennendem Stroh in die Nase. Verwundert und erschreckt und mit schlimmsten Befürchtungen erfüllt rannten sie in das kleine Wäldchen, das sich bei dem Stall befand. Mei, die Stallmeisterin, stand mit den Tieren vor dem Stall und rief mit ihrer starken lauten Zwergenstimme „FEUER! FEUER! DIE FROSTELFEN HABEN MEINEN STALL IN BRAND GESTECKT!“ Schon liefen Leute zusammen um das Feuer zu bekämpfen, während die Wachen sich Erbarmungslos der beiden Attentätern annahmen. Danach griffen sie zu Eimern und halfen den anderen beim Löschen. Eimerweise wurde das Wasser auf das Dach gekippt, mit bloßen Händen schaufelten sie zusätzlich noch Schnee auf das Dach, denn dieses Feuer war noch größer als das Letzte. Es dauerte ein wenig bis sie der Lage Herr wurden, doch sie schafften es eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Noch während die Hammerfaller das Dach des Stalles neu deckten riefen sie Herausforderungen in Richtung des Berges. Doch wie um sie zu verhöhnen blieb es still. Der Berg schwieg. Nach getaner Arbeit gingen die Handwerker wieder zurück an ihre Arbeit. Die Wache zog sich für eine warme Mahlzeit und für den Wachwechsel zurück, es würde noch ein paar Stunden dauern bis die Sonne untergehen würde.

Die Sonne warf ein rot-goldenes Licht auf die hochpolierten Rüstungen und frisch geschliffenen Waffen der Recken, die in einer langen Reihe standen. Schulter an Schulter standen sie da, bereit ihr Leben zu geben.
Ein Zwerg kam von der Arbeit nach Hause und lief einen Gruß murmelnd an der Reihe der Krieger vorbei. Er war schon fast an der Reihe vorbei als er stehen blieb und verwundert zurück sah. Seine Augen wurden groß als er die Uniformen und die Wappen sah. Da er sowieso auf dem Weg in Richtung Kneipe war beeilte er sich noch ein wenig mehr und erzählte den anderen was er gerade da erblickte. Diese ungewöhnliche Neuigkeit glaubte ihm zu Anfang keiner. Sofort brachen sie auf zu den Wachen um sich zu vergewissern. Sie staunten nicht schlecht als sie sahen, dass ihr Freund nicht zu tief in das Bierglas geschaut hatte. Dieser ungewöhnliche Anblickt war schnell in aller Munde, breitete sich in kürzester Zeit bis zur Bank nach Britain aus. Immer mehr Leute strömten zu den Wachen und gemurmelt wurde laut: „Oh oh, ob das gut geht? Sie kämpfen gar nicht, sie stehen ja ganz friedlich nebeneinander! Ein historischer Moment!“ Die Wachen kamen sich wie Museumsstücke vor. Chamolino blickte mit einem leichten Lächeln auf den Lippen in Richtung Thaili Katuri, die neben ihm stand. Die Garde und die Miliz hielten friedlich nebeneinander Wache um die Bürger von Hammerfall zu schützen. Jeder Krieger stand da in seiner Uniform und mit Wappen. Schnell fertigte ein Zeichner ein Bild an um diesen Moment fest zu halten.

Gemeinsam Patrouillierten sie durch Hammerfall immer in Gruppen in denen sich die Garde und die Miliz mischte. Doch nicht lange währte dieser Friede. Auf einmal vernahmen sie ein Rumpeln und ein Donnern von der andern Seite der Mauer. Die Frostohren fuhren offenbar schweres Geschütz auf. Schon hallte der Donner von Kanonen über Hammerfall. Alle brachten sich in Sicherheit um nicht von einer Kanonenkugel getroffen zu werden. Erleichtert stellte man fest, dass die Frostohren keine sonderlich guten Schützen waren, fast ausnahmslos verpufften die Kanonenkugeln auf dem freien Feld, das die Männer und Frauen gebildet hatten. Es gab einige leichte Verwundungen, die man aber auf umherfliegende Eisbrocken zurückführen konnte. Nach einiger Zeit sahen wohl auch die Frostelfen ein, dass sie so nichts erreichen konnten. Gespenstische Stille legte sich wieder um den Berg. Unruhig warteten sie was da noch kommen würde, denn eines war sicher: Damit würden sich die Frostelfen nicht zufrieden geben. Nach einiger Zeit der Stille ertönten wieder die gewohnten Geräusche von der Mine herüber: Das Graben nach Erzen und der Klang eines Hammers der Eisen bearbeitete. Nach kurzem Überlegen gingen die Gruppen wieder los um sich auf der Insel weiter umzusehen, man war jetzt in Alarmbereitschaft.
Schon ertönte der erste Warnruf: „MONSTER, SÜDLICH VOM STALL!!“ Eisettins, Eistrolle und Eisschlangen tauchten wie aus dem Nichts auf. Schnell rannte man zu den Monstern um ihrem Dasein ein Ende zu breiten, bevor sie den Markt oder die Mine erreichen konnten. So schnell die Monster gekommen waren, so schnell waren sie auch besiegt. Thaili Katuri schaute zu Boden um sich um eine Bewusstlose zu kümmern, die von einem hinterhältigen Schlag niedergestreckt worden war. Da erblickte sie ein Loch im Boden das so weiß war wie der Schnee. Durch dieses Loch schienen die Monster gekommen zu sein. Wenige Augenblicke später schloss sich das Loch vor ihren Augen. Sie erstattete sofort Bericht bei den Zwergen und bei der Garde und informierte alle darüber, dass sie auf diese Löcher achten sollen. Der Feind hatte seine Taktik geändert. Das letzte Mal versuchten sie durch Mondtore einzufallen, dieses Mal gruben sie sich durch die Erde. Nachdenklich gingen sie patrouillierend durch Hammerfall. Ein Reiter kam abgehetzt an und rief atemlos allen zu: „SCHNEELEOPARDEN IM SÜD-OSTEN!“ Ein Teil der Gruppe preschte los um den anderen Verstärkung zu geben, da wurde man den nächsten Schneeleoparden gewahr, sie hatten es geschafft bis zum Mark vorzudringen. Die nächsten tauchten am Westtor von Hammerfall auf. Nachdem man auch sie zurückgeschlagen hatte kam der Reiter mit der nächsten Unglücksbotschaft an: „EISDRACHEN UND EISDÄMONEN AM OSTTOR!!!“ Mit wiedervereinten Kräften schlugen sie auf die Monster ein. Lange währte der Kampf, doch letzten Endes setzen sich wieder einmal die Verbündeten gegen die Feinde durch. Erschöpft schleppte man sich wieder in Richtung Mei, um sich hinter ihrem Stall an den Feuern zu wärmen und die Verwundeten zu versorgen. Man grübelte kurz über die neue Taktik der Frostelfen. Sie griffen jetzt von 2 Seiten an, am Westtor und am Osttor. Man beschloss sich aufzuteilen. Die Miliz wachte am Westtor ein anderer Teil blieb in der Mitte der Insel und der Rest wachte am Osttor. Doch der Rest der Nacht blieb ruhig. Müde und erschöpft ließ man sich in die Betten fallen und grübelte noch lange über die neuen Einfälle der Feinde nach. Doch das Versprechen blieb bestehen und so würde man sich morgen Abend wieder treffen um auch diese Nacht wieder Wache zu halten.

Bericht von Derio de Refugal:

Es gab viel zu tun an diesem Tage. Derio konnte froh sein, dass der große Schriftgelehrte Allasiel ihm am Nachmittag mit neuem Lehrstoff versorgt hatte. Ein kleines Studium dieser neuen Unterlagen bei der Wache zum Eingang nach Deceit, half etwas über die Langeweile und Kälte hinweg. Ja es war furchtbar kalt. Derio war schon starr und blau am ganzen Körper. Kleine Bewegungs- und Aufwärmübungen der anderen Wachen verschafften ihm nicht unbedingt das Gefühl eines wohlig warmen Zuhauses. Einzig das Blut kam etwas in Wallung als wilde Tiere ihre Schaukämpfe ablieferten. So zog sich der Tag und der Abend hin, bis plötzlich schwere Geschosse im Bereich vor dem öffentlichen Stall einschlugen. Dann ging es Schlag auf Schlag. Angriff hier, Angriff da. Kaum war ein Angriff niedergeschlagen, kam unser Meldereiter aus einer anderen Richtung mit neuer Hiobsbotschaft. Es sah so aus, als wolle man uns vom Tor weglocken. Die Kämpfer hetzten von einer Seite der Insel zur anderen und schlugen die frostigen Angreifer in die Flucht. Derio gewann mehr und mehr den Eindruck, dass die Kämpfer immer enger zusammenhielten. Verwundert war er über den Einsatz seiner Freunde aus der Garde zusammen Hand in Hand mit der Stadtmiliz von Magincia. Auch sah er gesuchte Verbrecher, die bereitwillig Pfeile und Bolzen an Kämpfer verteilten, denen ihr Vorrat auszugehen schien. Er fühlte sich wie damals an der Mine zu Minoc, als alle uneigennützig gegen diese verfluchten Carnifexe gekämpft haben. Derio konnte sich dem Eindruck nicht entziehen, als würden die Gegner stärker von Tag zu Tag. Den Abschluss des Angriffs der Frostelfen bildete wohl ein wildgewordener Frostelfenreiter, der alles niederschlug, was sich ihm in den Weg stellte. Derio wurde von ihm derart überrascht, dass er sich nur noch zur Seite rollen konnte. Ein Einsatz von Zauberkräften war schier sinnlos, da er so schnell wie er kam auch wieder weg war. So schleppten sie sich am frühen Morgen, bis auf wenige Wachen, in ihrer Quartiere mit der schlimmen Gewissheit, dass das wohl nicht die letzte Schlacht sein würde.

Bericht von Raindri Katuri:

Nur ein kleiner Teil der Wachen blieb zurück um am Eingang des Schreckens zu wachen. Es schien alles ruhig. Die Miliz und die Garde verteilten ihre wenigen unverletzten Kämpfer an den Stadttoren um eine erneute Bedrohung von Außerhalb im Keim zu ersticken. Die letzten Stunden hatten gezeigt, dass gegen eine solche Übermacht auch der Stärkste Zwergenberserker alleine nicht bestehen konnte, und diese Nacht sollten die Stadttore nicht fallen.
In dieser Nacht brannten die Leuchtfeuer noch heller als sonst auf den Stadtmauern. Im Schatten des flackernden Lichtes sah es so aus, als würden die doch so unterschiedlichen Umhänge der Wachen zu Einem verschmelzen. Die einstigen Widersacher standen stolz den andern gegenüber auf ihren Posten. In den Gesichtern jedes einzelnen war zu lesen, dass niemand in dieser Nacht es schaffen würde die Mauern zu durchbrechen.

Die heutige Schlacht war geschlagen, die Frostelfen und ihre Häscher waren zurück in ihre Löcher getrieben. Die erschöpften Krieger sanken in ihre Betten, und die Wenigen, die des Heilens mächtig waren mussten sich um die schier endlose zahl der Verwundeten kümmern. Die Tore waren sicher, um die Verwundeten wurde sich gekümmert, und bei den Göttern es musste diese Nacht einfach ruhig bleiben...


Enger zog die kleine Zahl an Kriegern, die am Eingang zu den Höhlen stand ihre Umhänge um sich. Es war eine ungewöhnliche Gruppe, die sich da gefunden hatte. Wenige Worte wechselten sie, es schien eine ungewöhnlich hohe Spannung zwischen ihnen zu liegen. Sie wechselten wenige Worte, doch die paar die sie sprachen waren voller Verachtung vor einander. Lange standen sie dort. Als sich die Ersten von ihnen auf den Weg in ihre Lager machen wollten geschah das, womit keiner mehr gerechnet hatte.

Mitten auf dem Platz öffnete sich ein weißes Moongate, eines jener Tore die in den letzten Tagen für den Anfang der Verwüstung stand. Wie aus dem Nichts stürmten die Eistrolle, Eisettins und andere Geschöpfe des Bösen aus ihnen. Noch bevor man sich versah war man umstellt und befand sich in Mitten eines Schlachtfeldes. Es war zu spät, man war abgeschnitten von den restlichen Kriegern. Ein Mann in dunklen Gewändern gehüllt, spannte die Sehnen seines Bogens mit den Ruf "Ettins" noch bevor er das Wort aussprach sank der Erste von diesen Kreaturen tödlich getroffen zu Boden.
Schnell war bewusst geworden, dass die Hand voll Krieger im Moment die letzte Hoffnung war. Die Meisten schliefen, oder lagen verletzt in den Lazaretten. Der Weg zu den Wachen auf den Stadtmauern war abgeschnitten. Mit dem Mut der Verzweifelung stellte sich die Gruppe dem Kampf. Die Sehnen der Bögen und Armbrüste spannten sich schneller als jemals zuvor.
War das die Taktik der Eisohren? Verwirrung stiften, die Kämpfer müde mache? Sie von einer Seite der Stadt zur anderen hetzen um dann doch in der Mitte zu zu schlagen? Endlos schien die Schlacht. Einer nach dem Anderen sanken die kalten Geschöpfe zu Boden und langsam schien die Gruppe die Überhand zu gewinnen. Kurz nachdem die Gruppe siegesgewiss schien weil sie doch besser als gedacht kämpfe, erklang die Stimme des Schützen der den Andern so gut den Rücken gedeckt hatte „ICH BRAUCHE PFEILE“. Noch ehe man in dem Kampf in seine Ausrüstung schauen konnte, ob man nicht doch ein paar Pfeile dabei hatte, saß der Mann schon in der Hocke mit einer Armbrust in der Hand und streckte den nächsten Troll nieder. Lachend, den Sieg vor Augen gruben sich die Äxte, Bardichen und Schwerter in die kalten Kreaturen. Diese Nacht sollte nicht an sie gehen...

Kurze Zeit später sank nun auch die letzte Kreatur zu Boden und man stand wortlos vor dem offenen Moongate. Die Rufe nach einem Magier wurde laut, der das Tor versiegeln könnte. So plötzlich wie es erschienen war schloss sich das Tor auch wieder.

Die Gruppe sammelte sich an dem noch brennenden Feuer. Nach einer kurzen Überprüfung der Ausrüstung stellten nun auch die anderen Schützen fest, dass ihre Geschosse zu Neige gingen. Schnell wurde man sich Klar darüber, dass wären die Kämpfe länger gewesen niemand mehr hätte die Kreaturen aus der Ferne bekämpfen können. Und so beschlossen sie die Heerführer zu fragen, ob es eine Möglichkeit gäbe Bolzen und Pfeile zu lagern auf der Eisinsel.

Als sich der junge Krieger auf den Weg in das Zelt von Thaili macht, hörte er noch die Zwergin sagen "Ich werde die Gilde befragen was zu machen ist".

Langsam öffnete sich das Zelt von Thaili. Leise nicht ein Geräusch von sich gebend drang eine Gestalt in das Zelt ein. Vorsichtig um kein Geräusch von sich zu geben schritt er auf das Feldbett zu wo sich ihr schlafender Körper befand. Langsam beugte er sich vor, während seine Hand in Richtung ihres Halses glitt. Kalter Stahl schoss an die Seite seines Halses, und ein leises Lachen war zu hören. "Bruderherz, du weißt, dass du mich nie überraschen wirst" grummelnd drückte er ihren Dolch von seinem Hals und fing langsam an zu sprechen.
"Thaili die Elfen haben wieder angegriffen, wir waren von euch abgeschnitten, wir konnten sie zurück schlagen aber wir waren am Ende. Bitte häng einen Aushang in eure Hallen. Wir brauchen dringend Geschosse. Jeder Bogner, der sich in der Lage sieht nur Hundert Pfeile oder Bolzen zu liefern hilft uns in unserm Kampf. Die Kaufleute hatten uns ihre letzten Geschosse gebracht."

Er erzähle langsam in gedämpftem Ton, was geschehen war. Wie die Trolle und Ettins durch die Tore kamen und wie sie nur unter großen Verlusten aufgehalten werden konnten. Als er mit seiner Geschichte am Ende war stand Thaili schon in ihrer Rüstung am Eingang.
"Wird Zeit für eine Wachablösung" und ohne ein weiteres Wort schritt sie ihre Waffen geschulter zu dem Feuer um den Rest der Nacht Wache zu halten.

Bericht von Tuan Katuri:

Der 5. Tag nach Gelbrin Tian´s Verwundung:
Es war noch früher Nachmittag, als Tuan sich auf den Weg nach Hammerfall machte. Als er am mittlerweile üblichen Wachpunkt vor dem Eingang zu Deceit ankam, standen dort schon ein paar Posten und hielten Wache. Auch ein Feuer brannte schon. Die Begrüßung viel knapp aus, da alle schon recht erschöpft von den Vortagen waren. Als man die Lage kurz besprochen hatte, fing die lange und nervenaufreibende Warterei an. Unterbrochen wurde die Eintönigkeit nicht sehr oft. Aber jede Abwechslung war mehr als willkommen, fast schon ersehnt. Die Langeweile, die Kälte und die klamme Kleidung drückten auf die Stimmung. Viel wurde nicht gesprochen. Auch die Patrouillen, die freiwillig und eigentlich viel zu oft gingen, hatten nichts zu berichten. Hin und wieder kamen besorgte Bürger, um sich nach der Lage zu erkundigen. Allerdings konnten die Meisten von ihnen nicht mehr erfahren, als sie eh schon wussten.
Die Stunden vergingen. Nichts passierte. Man wartete.
Es war Kalt, trotz des Feuers, welches ständig brannte, war es Kalt.
Die Kälte, eine eisige, tödliche Kälte.
Meist hingen sie ihren Gedanken nach. Oft düsteren Gedanken. „Sehe ich meine Freunde morgen wieder? Werden sie noch Leben? Werde ich noch Leben? Was ist wenn wir verlieren?“
So verging Stunde um Stunde und nichts tat sich.
Zwischendurch erschien Akim Khaliz und brachte ein paar Felle. Diese wurden eiligst auf den Boden gelegt. Endlich hatte man etwas worauf man sich setzen konnte. Dies hob die Stimmung deutlich. Es wurde wieder mehr geredet und sogar etwas gescherzt. Aber nach geraumer Zeit wurden alle wieder von der Schwermütigkeit eingeholt.
Die Neunzehnte Stunde war schon vorbei, als sich Akim Khaliz auf den Weg machte. Er musste noch Vorbereitungen für die Volksversammlung am Abend treffen. Thaili Katuri folgte ihm wenig später. Schließlich saßen dort nur noch Mahabra und Tuan. Beide starrten stumm ins Feuer, als Mahabra sagte "Es ist still. Sehr still". Tuan nickte zustimmend. "Man hört nicht einmal die Vögel singen" meinte er. Beiden lief bei dem Gedanken ein Schauer den Rücken herunter. Stumm saßen sie weiter auf ihren Fellen am Feuer.
Als die Zwanzigste Stunde näher rückte, musste auch Tuan sich auf den Weg machen. Er hatte Dienst. Wache schieben bei der Volksversammlung. Der Gedanke Mahabra hier alleine zurücklassen zu müssen, behagte ihm gar nicht. Er verabschiedete sich mit dem Versprechen, sobald wie irgend möglich zurück zu kommen. Schweren Herzens ging er Richtung Hafen um nach Magincia zu fahren. Als er auf der Insel ankam, war er froh über die Wärme, die Rufe der Vögel und das helle Sonnenlicht das ihn umfing. Schnell zog er sich um, denn die Volksversammlung stand unmittelbar bevor. Wäre diese Volksversammlung nicht von so hoher Bedeutung gewesen, er wäre bei Mahabra geblieben.
Zwei fragen beschäftigten ihn jetzt. Was bringt die Volksversammlung? Und was macht Mahabra?

[Vielen Dank an alle namentlich genannten PO’s für diese Geschichten]
03) Zusicherung von Unterstützung für Hammerfall durch das Reich und Magincia Bericht von Aleen Dus:

Aleen hastet durch die Strassen von Magincia. Oh, wie die Zeit in dem letzen Tagen verrinnt. Ein Ereignis jagt das nächste. Er muss aufpassen, dass er dabei nichts durcheinander bringt. Ah, die Halle des Volkes, endlich. Er wirft die Tür auf und platzt in die Versammlung hinein.
Uff, Entschuldigung.
Akim, leicht ärgerlich über den unordentlichen und nicht vorgeschriebenen Aufzug, verwies ihn sogleich auf seinen Platz in die hinterste Ecke. Aleen ging gesenkten Hauptes an die befohlene Stelle, ordnete die Ausrüstung nahm die Bardiche auf und hörte aufmerksam zu.
Zwei Abgeordnete aus Hammerfell erzählten für Aleen viel Wirres über einen Dämon Knacks der ein paar besondere Flammen haben wolle. Eiselfen die verbannt wurden und jetzt die Eisinsel von Zwergen bereinigen wollen. Jedenfalls hat er noch soviel mitbekommen, dass die Zwerge um Hilfe baten. Einige Diskussionen entbrannten über die Art der Zusammenarbeit, Über- bzw. Unterstellung von Kommandos an die Garde und sonstiger Befindlichkeiten. Irgendwann platzte Aleen der Kragen und rief dazwischen: „Sind wir hier ein Haufen Bürokraten? Wir müssen losziehen und denen die Rübe abhauen.“ Irgendwie schienen er etwas oder die anderen ihn nicht verstanden zu haben, denn außer Kopfschütteln und mitleidigem Schmunzeln konnte er nichts erkennen. Er hielt ab dann sein Mundwerk und lauschte weiter. Die Anwesenden erkannten wohl, wie wichtig dieses Bündnis ist und verständigten sich auf Entsendung von Truppen zur Eisinsel. Die Zwergenvertreter machten noch einmal deutlich, dass sie jeden Mann und jede Frau gebrauchen können. Denn wenn es einmal dazu käme, dass die Frostelfen die Eisinsel übernähmen, dann würde dieser Dämon wohl die letzte noch benötigte Flamme bekommen. Ab diesen Zeitpunkt bekäme dieser Kna Dämon soviel Macht, dass die Eisinsel nur das erste Gebiet wäre, welches er unter seinen Einfluss zwingen würde.
Aleen kribbelte es am ganzen Körper, er konnte kaum noch an sich halten und wollte endlich dort hin, auf die Eisinsel, um zu helfen. Viel bekam er vom weiteren Verlauf der Versammlung nicht mehr mit und hätte noch fast den Abmarsch verpasst.
Endlich ging es los. Sie kamen am Wachlager auf der Eisinsel an, Mahabra stand dort ganz allein in Fellen eingewickelt und Aleen fragte: „Hallo Mahabra, alles in Ordnung?“

Bericht von Mahabra:

„Bedingt“ war die knappe und barsche Antwort.
„Es war recht interessant hier, der Wind pfeift und der Schnee formt die Landschaft fast stündlich neu.
Außerdem ist keiner aufder Insel außer mir wie es den Anschein hat.“ Leichtes grummeln
„Ich habe einen Probealarm gegeben und keiner kam um zu sehen was passiert ist. Nichtmal Schaulustige waren da. Aber nagut, ich will nicht weiter schlechte Laune verbreiten.“

Die Wachschicht am Nachmittag ist eine der schlimmsten, keiner kommt vorbei, außer um zu Fragen ob alles in Ordnung sei, nur um dann mit einem beschämten Lächeln wieder zu verschwinden. Wohlgemerkt, bisher ist an keinem Nachmittag etwas Aufregendes geschehen, aber warum sollte man sich darauf verlassen, immerhin hatte man es nicht mit Drow zu tun, die das Sonnenlicht fürchten.

Gegen die frühe Abendstunde treffen dann für gewöhnlich mehr Menschen und Zwerge ein, einige gehen aber schnell wieder, weil sie die Kälte nicht ertragen. Also entsteht ein reges kommen und gehen.
Seltsamerweise erfolgte auch diese Nacht der Angriff, nachdem sie Sonne hinter den Hügeln Gelbrin Tians versank. Weiße Tore öffneten sich in mehreren teilen der Stadt Hammerfall. Mehrere kurze Geplänkel später lagen wieder viele Elfen und deren verbündete am Boden.

Man dachte schon es war ein verzweifelter Versuch, aber als ich den Vorschlag machte, einen Gegenschlag zu organisieren, kam der große Sturm aus den Toren. Drachen und Dämonen, geeint mit flammenden Menschen und verbündeten Kultisten des Kna Man Tok.
Jede Gruppe benutzte ein Tor in einem anderen Teil der Stadt.

Größerer Schaden entstand durch den Angriff aber nicht, denn die Gegenwehr war recht effektiv und brutal. Der Abend zeigte, dass auch wir austeilen können.

Die Schreckensmeldung folgte aber auf dem Fuße, denn ein Späher berichtete von einem Brennenden Stück Land, im hohen Norden der Insel.
In aller Gemeinsamkeit gingen wir dorthin, aber nur um von einem dumpfen und durchdringenden Getrommel empfangen zu werden. Wir konnten eine Gruppe Elfen erspähen, die sich hinter einem Trommler und Standartenträger aufreihten. Keiner bewegte sich, aber ihre Blicke ließen die Glieder derer, die sie trafen, erstarren vor Schreck und Furcht.

Die Trommeln erklangen die ganze Nacht über.

Der nächste Tag kroch wieder über den Rand des Gebirges, und jeden neunen Morgen dauerte es länger, bis die Strahlen einer fahlen Sonne die Haut der Nachtschicht erwärmten.
Alle waren neugierig, warum alles wieder still war. So schlich man sich in Sichtweite an die flammende Markierung heran.
Wenn es etwas Demoralisierendes gibt, dann ist es eine Armee, die sich hinter einem Schutz aus Magie und Ehrfurcht auf die Schlacht vorbereitet. Die Elfen posieren in einer abscheulichen Art und Weise in dem Gebiete, das zum Schlachtfeld werden würde.
Die Hammerfaller und deren Verbündete errichteten ein Lager am Fuße des Berges und fingen mit hektischen Vorbereitungen an, die Schlacht zu ihren Gunsten ausgehen zu lassen.

Die Späher des Bundes kamen zu denen, die glauben sich um die militärischen Dinge zu kümmern, und so erfuhren wir von Dämonen, die ein Zelt bewachen, von Menschen, die in Fellen und Metall gekleidet, zusammen mit den hoch gewachsenen und stolzen Elfen die Flanke des Gegners bildeten.

Da kommt was auf uns zu.

Der 2. entsandte Späher wurde verbrannt und entstellt im Sichtbereich einer hölzernen Apparatur gefunden. Die Leiche wurde nicht geborgen, keiner traute sich, sein Schicksal näher zu ergründen.

Bericht von Derio de Refugal:

Am Tag vor dem Ablauf des Ultimatums war eine gespenstigende Ruhe zu verspüren. Derio verständigte sich am Wachlager kurz mit seinen Kameraden, die ihn fast zu Freunden geworden wären, wen da nicht. Nun ja. Er sagte sich immer, das Ziel steht vor den persönlichen Neigungen. Dann setzte er seinen Kontrollgang über Südtor und Westor fort. Es zog ihn auch an diesen wahrlich furchteinflössenden Ort im Norden der Insel. Gelernt aus den letzen Ereignissen markierte er die wichtigsten strategischen Punkte der Insel mittels seiner Runen. Er wollte vermeiden, dass die Kämpfer mühevoll von einem Geschehen zum anderen hetzen. Die Taktik des Müdemachens hatte er schon am Vorabend durchschaut.
So verging der Abend fast wie im Fluge. Und die muntere Gemeinschaft am Nachtlager witzelte über die Frostelfen und ihre bösen Gehilfen. Fast unbemerkt machten sich einige Handwerker daran, im Norden ein großes Feldlager zu errichten. Es war irgendwie unnatürlich an diesem Tag. Wo blieben die Attacken dieses sich so furchtvoll gebenden Fürsten der Frostelfen. Alle lauerten und da, endlich.
Nein es war doch nichts. Irgendwie spielte einem der Verstand nach so vielen Tagen doch ab und an mal einen Streich. Oder sollte das eine neue Taktik der Frostelfen sein? Ab und an erschienen kleinere Trupps des Elfenfürsten und versuchten wie mit Nadelstichen die Kämpfer aufzuscheuchen, um sie nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Vollkommen müde und entnervt versuchte sich Derio heute doch etwas eher zu Ruhe zu legen. Wer weis was der nächste Tag bringen wird.
Leise murmelte er noch: „Die Macht mit euch ihr Helden.“
Mit diesen Gedanken an seine Kameraden am Feuer und in guter Hoffnung auf die Arbeiten der Handwerker fiel er auf sein Nachlager und schlief tief, fest und traumlos ein.

[Vielen Dank an alle namentlich genannten PO’s für diese Geschichten]
03) Erneute Angriffe der Anima Carnificis in Britain
03) Schlacht gegen die Frostelfen gewonnen Bericht von Thaili Katuri:

In Magincia traf sich die Miliz zur Sechzehnten und einer halben Stunde. Hetmann Thaili gab die letzten Befehle und Taktiken für die Schlacht aus. In groben Zügen erklärte sie noch mal die Vereinbarungen, die am vorherigen Abend mit dem Frostohrenfürst getroffen wurden. Alle wirkten angespannt und ein wenig nervös, was aber duraus verständlich war, wenn man daran dachte um was es bei der Schlacht ging. Sie schärfte allen noch mal ein weswegen sie kämpften und das eine Niederlage nicht in Frage käme. Thaili blickte zur Sonne. Noch schien sie hell am Nachmittagshimmel. Bald würde es dämmern und die Luft wäre erfüllt vom Surren der Bögen, dem Klang von Schwertern auf Rüstungen und den Schmerzensschreien der Verwundeten. Und dem Trommeln der Frostelfen. Wenn man ganz still war dann konnte man es selbst bis nach Magincia hören. Allen die die letzen Nächte vor der Schlacht Wache gestanden hatten war der Rhythmus ins Blut gegangen. Ein entschlossener Ausdruck trat auf ihr Gesicht als sie ihrer Truppe zurief: „Miliz! Macht euch bereit. Wir rücken ab! AUF IN DIE SCHLACHT!“ Sie bekam ein vielstimmiges „JA SIR!“ als Antwort und so bestiegen sie das Schiff in Richtung Eisinsel.
Endlich angekommen beeilten sie sich zu dem befestigten Lager der Zwerge zu kommen. Ein Blick zu Sonne sagte ihr, dass die Miliz noch eine gute Stunde vor dem Ablauf des Ultimatums eingetroffen war. Zufrieden ließ sie die Truppe zum Feuer gehen und schaute sich um. Eine Arena war errichtet worden. Sie ging das Gebiet ab um die Taktik der nun leicht veränderten Lage anzupassen. Als sie wieder das Lager betrat, sah sie die nächsten Gruppen eintreffen. Fast alle Gilden waren vertreten. Alle standen sie gemeinsam auf dem großen Areal vor der Arena, einige Feinde bis aufs Blut, doch sie waren hier her gekommen um für ihre Überzeugungen zu kämpfen die sich im Kern doch nicht so sehr unterschieden wie sie eigentlich angenommen hatten: Freiheit. Freundschaft. Das Recht auf ein Freies Leben. Denn eines war ihnen allen klar: Würden sie hier und jetzt versagen, so würde die Insel fallen und der gemeinsame Feind würde sich von der Insel aus weiter ausbreiten bis er vor den Toren ihrer jeweiligen Heimat stand. Ob sie es dann schaffen würden noch mal ein gemeinsames Heer aufzubieten das den Unmengen der Gegner standhalten könnte war mehr als fraglich. Sie mussten hier und jetzt ein Zeichen setzen: Bis hierhin und keinen Schritt weiter!

Eine Zwergin übernahm das Kommando und teilte das Heer in gleichstarke Truppen ein. Jedes Kontingent bekam einen Magier zugeteilt, denn nur Magiern war es erlaubt ihm Kampf zu heilen. Kurz ging jedes Kontingent noch seine Taktiken durch, die im Endeffekt aber auf eines hinausliefen: Überleben und den Frostelfen kräftig eines aufs Ohr zu geben.
Da erklang die Stimme des Frostelfenfürsten aus den Bergen.
Das Ultimatum war abgelaufen.
Gespannte Stille legte sich über das Lager der Zwerge. Die Truppen machten sich bereit, überprüften ihre Ausrüstung und die Waffen noch mal genau. Laut hallten die Trommeln herüber von der anderen Seite der Arena. Da ertönte der Ruf „KONTINGENT EINS FERTIGMACHEN ZUM AUSRÜCKEN! ANGRIFF!!!“
Das erste Kontingent rückte ab. Mit gemischten Gefühlen sah man ihnen nach. Was würde sie erwarten? Kurz darauf ertönten die Klänge der Schlacht. Fetzen von gebrüllten Befehlen erreichten das Lager der Zwerge. Die Minuten wurden zu Stunden. Sehnsütig erwartete man die Truppen zurück. Doch das warten zog sich in die Länge. Die Zwergin schritt nervös die Reihen auf und ab. Jeder fragte sich was denn nun los sei. Waren sie alle Tot? Oder sollte der Fürst die Regeln gebrochen haben und sie gefangen genommen haben? Schon wurden Stimmen laut, dass man das nächste Kontingent reinschicken solle um sie zu retten. Die Zwergin ermahnte die Rufer zur Ruhe. Wir würden uns an die Regeln halten. Also warteten alle weiter. Als die Spannung und Ungeduld schon greifbar in der Luft lagen sah man sie endlich wiederkommen. Abgekämpft und Müde sahen sie aus. Doch wenn man in ihre Gesichter blickte dann erkannte man es sofort: Sie hatten gesiegt. Die erste Runde ging an uns. Sie hatten es geschafft und suchten das Lazarett auf damit man ihre Wunden versorgte und sie schnell wieder in den Kampf ziehen konnte, denn sie wussten was die anderen noch nicht wussten: Das war erst der Anfang, es ist noch lange nicht vorbei.
Doch die Zwergin ließ keinen Jubel aufkommen, denn sie wusste das war erst der Anfang gewesen. So schickte sie die nächste Truppe rein. Es war ein harter Kampf. Hatte man es geschafft die erste Welle der Gegner zu besiegen, schon kamen neue Gegner nach, die dieses Mal ein wenig stärker waren. Es schien als wenn es kein Ende nehmen würde. Einige der Kämpfer die für die Zwerge kämpften brachen die Regeln die vorher festgelegt wurden, und wie der Fürst gesagt hatte wurden sich weggebracht. Einige verloren das Bewusstsein, andere begingen Fahnenflucht wegen der grausigen Gegner die sie erblickten. Doch die größten Verluste hatte eindeutig die Truppe des Fürsten. Wie die Berserker wüteten die Kämpfer für die Freiheit der Zwerge und das gesamte Volk der Vergessen Welt. Kaum verließ eine Gruppe das Schlachtfeld schon rückte die Nächste nach.
Draußen sammelten sich die Überreste der einzelnen Kontingente. Neue Gruppen wurden gebildet und die Gruppe wurde immer kleiner. Noch war kein Ende in sicht. Da ertönte erneut die Stimme des Fürsten von überall her: Nun ihr Winzlinge! Schickt alles was ihr noch an Männern aufbieten könnt, ich werde jetzt die besten meiner Truppen in die Schlacht werfen. Nun soll es entschieden werden! Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und rannten unter wildem Kriegsgeschrei den feindlichen Truppen. Bitter war die Schlacht. Dämonen erwarteten uns und der Fürst selbst stellte sich zum Kampf. Viele von uns wurden bewusstlos, doch wir gaben nicht auf. Schnell fanden sich Gruppen die jeweils Dämonen und anderen Gegnern angriffen, so dass keinem von ihnen ein Durchbruch durch unsere Reihen gelang. Doch einen Gegner konnten wir erst nicht bezwingen: Den Frostelfenfürsten. Keine unserer Waffen schein ihm etwas anhaben zu können. Er schien unbesiegbar. Zweifel zeigten sich auf den ersten Gesichtern. Schlug man ihm eine Wunde so schloss sie sich sogleich. Es war erschütternd. Doch irgendwann nahmen dann die Wunden überhand und so sah man langsam seinen Lebenssaft auf ihnen heraussickern. Zuversicht erhellte die Gesichter der Kämpfer als sie es erblickten. Es war nicht länger unbesiegbar, denn etwas das blutete konnte man auch töten. Und so hieben sie alle drauf ein, jene die zu weit entfernt standen nahmen den Bogen oder die Armbrust zur Hand und schossen ohne Unterbrechung auf den verhassten Gegner. Und dann geschah es: Er viel vom Pferd, blutüberströmt lag er am Boden und die Menge sah zu, wie der Lebensfunke in seinen Augen verblasste. Doch seine letzen Worte erschütterten alle: „es ist noch lange nicht vorbei. So einfach ist es nicht.“ Doch diese Worte gingen in dem gejubel der Menge unter. Nur wenige vernahmen diese Worte und für jene war der Sieg nicht so makellos wie er den anderen erschien. Derweil verließen die Krieger unter lautem Siegesgeschrei das Schlachtfeld. Kaum einer bekam noch mit wie die Zwerge das Pferd des Fürsten töteten und leise kichernd sagten: „Pferde gehören in den Stall oder angebunden, man stellt sie nicht einfach so in die Gegend“
Die Verletzen und Bewusstlosen wurden vom Feld getragen und ins Lazarett gebracht. Schnell wurden ihre Wunden versorgt.

Es war eine lange erbitterte Schlacht gewesen, doch dank vereinter Kräfte hatte man den Sieg davon getragen. Die einzelnen Gilden sammelten ihre Leute ein und verabschiedeten sich von den Zwergen. Jeder wollte nur noch Heim und in sein Bett fallen.


Bericht des Ogrim Felshammer:

Die Schlacht war vorbei, wir waren erfolgreich und fielen uns gegenseitig in die Arme um uns zu Beglückwünschen.
Wir waren dabei die Überreste und die zum Teil leblosen oder durch den Kampf zu erschöpften Körper unserer Krieger ins Lazarett zu tragen, als Tack aufgeregt angelaufen kam und rief: „Dalgrim, wo ist Bogus hol ihn.“
Ich lief zurück zu Bogus der grade Stolz den Körper des erlegten Balrons begutachtete: „Bogus, Tack schickt mich nach dir, wir sollen sofort zu ihm kommen“
Als wir wieder bei ihm waren forderte er uns nur auf ihn zu folgen ohne eine weitere Erklärung.
Die Erklärung sollte aber schon nach kurzer Zeit von selber folgen, wir erreichten ein prachtvolles Zelt.
Was wir darin sahen lies unser Blut gefrieren im Zelt direkt neben einen Grossen Thron, der augenscheinlich den Fürsten selbst gehörte, lagen die abgeschlagenen Köpfe zweier von uns vermisster Zwerge.
Hinter dem Thron aber fanden wir das wonach wir suchten.
In einer Truhe war eine der Flammen Ashambroog, sowie das feindliche Banner und das Zepter des Fürsten.
Triumphierend aber ehrfurchtsvoll nahmen wir die Symbole der nun vergangen Macht der Frostelfen an uns.
Wir waren uns einig, dass die Flamme, der wir dieses Leid zu verdanken hatten niemals in die falschen Hände geraten durfte.
Und so nahm Tack die Flamme und Verlies den Platz des Schreckens, zu einen selbst uns unbekannten Ort auf das niemals mehr ein jemand mit der Flamme Unheil über die Insel und die Welt bringen würde.
Doch Bogus und ich blieben noch ein wenig an diesen Ort und betrauerten die ausdrucklosen Leiber unserer Kameraden.
Ohne das einer von uns etwas sagen musste begannen wir die festgefrorenen Köpfe vom Boden zu lösen und wickelten sie behutsam in etwas Stoff auf das wir sie in Ehren begraben konnten.
Doch wir waren noch nicht zufrieden und entschlossen uns auch den Thron des Fürsten als Beute und Symbol unseres Sieges mitzunehmen.
Wir waren erst wenige Schritte aus den Zelt herausgetreten als wieder eine Stimme aus den Bergen ertönte diesmal nicht die des toten Fürsten sondern Kann’Man’Tok selbst sprach seine Drohung aus.
Wir hatten gewonnen doch, dass was er wollte war nun in unseren Besitzt, die Flamme der Ashambroog,
Wir hatten die Schlacht für uns entscheiden können, aber nun hatten wir einen wahrscheinlich noch mächtigeren neuen Gegner, der keine Ruhe geben würde bevor nicht auch der letzte unserer Art ausgelöscht war.
Von nun an würde unser Leben zumindest vorerst nie wieder so friedlich werden wie vor grade mal Sieben Tagen der Fall war.

Bericht von Adonai Muscari:

Heute möchte ich über ein Ereignis berichten, dass zu den merkwürdigsten Geschehnissen gehört, die ich damals in der Zeit erlebte, in der ich als Kadett der Garde diente. Wir hatten schon einige Zeit an diesem Tag den Dienst in Britain erfüllt, als einige an der Bank der Stadt ankommende Reisende, viele erschöpft und verletzt berichteten, dass es Kämpfe auf der Insel der Zwerge gäbe.
Als unser Trupp Gardisten dort angekommen war, standen auch schon unsere eigentlichen Feinde, Männer und Frauen der Stadtmiliz gegenüber. Doch sollten sie nicht unsere Gegner sein, für die nächsten Tage drohten uns drei andere Feinde zu zermürben: die Müdigkeit, die fürchterliche Kälte und das Heer des Frostelfenrüsten, der immer wieder versuchte die Stadt zu stürmen. Vor dem Tor das in Richtung des Höhlensystems führt, wurde bald auch ein Lager aufgebaut, wo auf ausgebreiteten Fellen, eng beieinander sitzend und die Hände zum Feuer in der Mitte streckend, Truppen der Stadtmiliz von Magincia und der Königlichliche Garde sich gegenseitig aufmunterten, sich wärmten und auf weitere Angriffe warteten.
Sogar gemeinsame Patrouillen durch die Stadt wurden durchgeführt, immer wieder öffneten sich magische Tore im Inneren aus denen Frostelfen, Schneeleoparden, Eisettins und sogar Eisdrachen und Eisdämonen traten. Die Kämpfe zogen sich über mehrere Tage hin und es schien auch kein Ende nehmen zu wollen. Von Zeit zu Zeit machte man sich Hoffnung, dass sie den andauernden Angriffen müde geworden seien, doch dann landete doch wieder ein Geschoss von einer Belagerungsmaschine in der Stadt, traf ein Haus das Feuer fing und gelöscht werden musste oder ein Rufen drang über die Mauer, dass uns verhöhnte als wir die Wunden der Verletzten des letztens Ansturms versorgten.
Doch unser Eingreifen schien auch Eindruck auf den Feind zu machen, Garde und Miliz kämpften Seite an Seite, als ob man noch nie etwas anderes gemacht hätte, nach einigen Tagen kam auch das Angebot, dass die Frostelfen uns verschonen würden, wenn die Garde ihre zwar von primitiven Menschen gefertigten aber erstaunlich guten und golden-glänzenden Rüstungen ausliefern würden, was wir aber lachend und etwas stolz ablehnten.
Die Lage spitze sich zu, einige Späher hatten bald ein magisch versiegeltes Feld gefunden, dass eine große Fläche einschloss, auf der sich eine große Formation von Frostelfentruppen und derer Verbündeter versammelte. Alle Versuche die Absperrung zu durchbrechen brachten keinen Erfolg und wurden die Späher auch regelmäßig von innen mit Belagerungswaffen beschossen. Wie viele Tage wir dort kämpften, es waren viele, genau vermag ich es nicht mehr zu sagen, zu müde habe ich mich in Erinnerung und nicht mehr in der Lage die Anzahl der Tage genau zu zählen.
Die Entscheidungsschlacht kam jedoch bald, in der ich auch einige schwere Wunden davon trug. Als ich das Lazarett wieder verlies, war das Heer geschlagen, die Garde versammelte sich noch mal und zog in ein Gasthaus der Zwerge. Jedoch waren die Tage in diesem Moment auch schon vorbei, wo Miliz und Garde Seite an Seite standen. Als Einige der Truppen Magincias in die Wirtschaft traten, verließen sie diese sofort nachdem sie uns sahen wieder. Der gemeinsame Feind war besiegt, die Mitstreiter von einigen Augenblicken zuvor waren wieder die erbritterlichen Gegner die sie vorher waren.

[Vielen Dank an alle namentlich genannten PO’s für diese Geschichten
03) Erster Angriff der Orks in Yew
04) Bergung und Beisetzung der Leiche Arleon Kateins Langsam treibt das Schiff durch die Fluten. Mit einer anmutigen Eleganz durchschneidet der Bug die Wellen. Der Seemann am Bug macht ein Zeichen, worauf der Steuermann leicht den Kurs korrigiert. In den Ruderbänken des Schiffes sitzen die Seemänner und sind in ihre Geschichten vertieft. Gerade in den Himmel stehen die Ruder an den Bänken ihr eigentümliches Spalier. Der Wind sammelt sich im Segel und treibt so das Schiff an. Beim Steuermann steht der Kapitän. Ein Bein auf die Bordwand gestützt schaut er durch sein Fernglas und sucht den Horizont ab. „Komisch, Steuermann. Eigentlich hätten wir das Schiff schon vor drei Tagen treffen müssen.“ „Jo, Kapitän. Selbst bei einer Flaute hätten sie schon hier sein müssen. Und ich kenne den Steuermann der Stolzen Adler. Der ist sehr Erfahren.“ Mit einem nachdenklichen Blick, senkt der Kapitän das Fernrohr. „Nun gut. Der Befehl lautet Ablösung der Stolzen Adler. Wir kreuzen hier solange in den Gewässern, bis wir sie treffen. Ich lege mich nun hin. Weckt mich wenn sie in Sicht ist Steuermann.“ „Jo, Kapitän.“. Langsam nähert sich die Dämmerung als ein Ruf die Eintönigkeit unterbricht. „SCHIFF IN SICHT, EINE MEILE NORDOST.“ Sofort steht die Besatzung des Schiffes an Deck und schaut in die genannte Richtung. „Hey die haben kein Segel gesetzt.“ „AN DIE RUDER.“ Schallt ein lauter Ruf übers Deck. Hastig nehmen die Seemänner ihre Plätze ein. Mit einer wohl hundertmal eingeübten Bewegung, werden die Ruder ins Wasser gelassen. Gebannt starren die Seemänner an den Rudern auf den Mann neben dem Steuermann. Auf ein Zeichen das Kapitäns, fängt er an einen monotonen Rhythmus auf seiner Trommel zu schlagen. Entsprechend des Rhythmus, tauchen die Männer die Ruder ins Wasser und treiben das Schiff plötzlich mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit voran. Wie ein Pfeil schießt das Schiff nun durch das Wasser auf sein Ziel zu. Immer größer wird das Schiff auf das sie Kurs halten. „RUDER HALT.“ Erschalt nun der Befehl und die Männer stemmen ihre gesamte Kraft ins Ruder, welches sie entgegen der bisherigen Ruderrichtung ins Wasser stoßen. Langsam verliert das Schiff an Fahrt. „RUDER HOCH.“ Wie ein Mann stoßen die Männer ihre Ruder in die Höhe und stecken sie in die Befestigungsösen die neben den Ruderbänken angebracht sind. „ALLE MANN AN DIE WAFFEN.“ Noch während der Befehl erschallt, greifen die Männer zu ihren Waffen und ergreifen die Schilde, die bisher direkt auf ihrer Höhe an der Bordwand, mit der Verzierung zum Wasser gewandt, hingen. Ehe ein weiterer Befehl gerufen werden kann, postieren sich die Männer auf der Seite die sich dem fremden Schiff zuwendet. „KAPITÄN, ES IST DIE STOLZER ADLER.“ Gebannt schaut die Besatzung auf das ruhig im Wasser treibende Schiff. Langsam nähern sie sich dem bewegungslos dahin treibendem Schiff. Immer näher kommen sie auf das regungslos treibende Schiff zu. Überall an der Schiffswand stecken schwarz gefiederte Pfeile. Dann legt das Schiff an. Schnell verbinden die Männer die Schiffe mit starken Tauen. Vorsichtig klettern die Männer über die Bordwand und betreten die Stolze Adler. An Deck bietet sich ihnen ein Bild des Grauens. Überall liegen die Leichname von Männern verteilt. Zerbrochene Waffen und beschädigte Schilde liegen überall verteilt herum. Langsam untersuchen die Männer die Leichen. „KAPITÄN, SCHNELL KOMMT HIER HER.“ Mit einem Winken macht sich der Rufer bemerkbar. Er kniet vor einer Leiche eines großen Mannes. Behutsam dreht der Kapitän den Leichnam um. Ein Raunen geht durch die umstehenden Männer als sie das Blutverschmierte Gesicht des Mannes erkennen. Erschüttert starren die Männer auf den mit Wunden übersäten Leichnams. „Bei den göttern. Das ist doch der Kommandant“ Erschüttert schauen die Männer auf die Leiche von Arleon Katein.

In ihrer Dienstuniform stand sie am Hafen und erwartete das Eintreffen des Kommandanten... neben ihr stand ihr Vorgesetzter Rustlin Everett. Beide erwarteten sie voller Ungeduld das Eintreffen der Schiffe. Sie waren recht besorgt, denn die Schiffe waren schon ein paar Tage überfällig. Jeden Tag gingen sie zum Hafen und warteten dort, um ihrem Anführer gleich die guten und schlechten Neuigkeiten zu übermitteln die sich während seiner Abwesenheit ereignet hatten
„Sir, ich meine dass da hinten ein Schiff am Horizont zu sehen ist“ bemerkte Thaili. Ihr Hetman hob das Fernglas uns spähte angespannt hinaus auf die See. Seufzend ließ er das Fernglas wieder sinken. „Das ist nur ein Schiff. Wir erwarten aber zwei. Das können sie eigentlich nicht sein. Aber so wie es den Anschein hat, nimmt das Schiff Kurs auf unseren Hafen. Ich kann allerdings ihre Flagge nicht richtig erkennen, sie haben Halbmast geflaggt.“

Ungeduldig und voller Anspannung erwarteten sie das Einlaufen des Schiffes. Sie fühlten das irgendetwas nicht stimmte... normalerweise hörte man die Seemänner schon von weitem rufen, aber die Stimmung schien irgendwie gedrückt. Kein Laut war von dem im Schneckentempo herankommendem Schiff zu vernehmen. Langsam kam das Schiff näher, man konnte allmählich schon die Menschen auf Deck erkennen. Das unbehagliche Gefühl in Beiden verstärkte sich immer mehr. „Da stimmt doch etwas nicht Sir. Sehen Sie auch wie langsam sich die Menschen an Bord bewegen? Normalerweise herrscht doch reges Treiben, sie rudern wie von Sinnen um den heimatlichen Hafen noch schneller zu erreichen... Sir, sehen sie? Die Ruder sind eingezogen! Es scheint fast als wenn sie versuchen die Ankunft heraus zu zögern“ gab Thaili aufgeregt von sich. Rustlin verschränkte seine Arme vor der Brust und murmelte: „Da stimmt wirklich etwas nicht. Ich habe ein ungutes Gefühl“.

Die Zeit verging und endlich lief das Schiff ein. Rustlin ging dem Kapitän entgegen und verlangte zu wissen was vorgefallen sei. Der Kapitän wurde ganz bleich im Gesicht und unter vielem Stammeln und Drucksen rückte er endlich mit der Geschichte heraus. Hinter sich vernahm Rustlin ein Aufschluchzen. Wimmernd stand Thaili hinter ihm, die Tränen liefen ihr das Gesicht herunter. Sie presste mit bebender Stimme heraus: „Wo ist er??? Zeigt ihn mir, ich kann es nicht glauben!!“ Rustlin nickte dem Kätpain bestätigend zu, so dass er sie zu dem Leichnam von ihrem Kommandanten führte. Kreidebleich standen die Beiden bei der Leiche. Keiner von ihnen sprach ein Wort. Lange standen sie da. Fassungslos. Schließlich raffte Rustlin sich auf und gab den Befehl, dass Arleon in sein Haus gebracht werden und dort aufgebart werden solle.

Schweigend Liefen die Beiden hinter dem Leichenzug her, sie waren immer noch fassungslos, konnten keinen klaren Gedanken fassen. Was sollten sie nur tun? Wie sollte es weiter gehen?

Sie saßen noch bis spät in die Nacht in Rustlins Haus und überlegten sie wie es weitergehen könnte.

Aleen fand es merkwürdig, die letzen Tage war in Magincia eine eigenartige Ruhe jedoch zugleich Hektik zu spüren. Er schlich wie jeden Tag einigen Männern Richtung Hafen hinterher. Verwunderte schaute er zu , wie sie lange Zeit an der Hafenmauer auf und ab gingen. Sie schienen auf etwas zu warten. Doch was war das? Ein großes Schiff, leicht heruntergekommen, steuerte langsam in den Hafen. Aleen starrt allen Umstehenden gleich auf dieses Relikt eines ehemals so stolzen Schiffes. Er hört nur Bruchstücke einer Unterhaltung die von Windgeräuschen immer wieder unterbrochen wurde. „Was ist hier ................. Kommandant ..... zeigt mir ............. Warum ............“ Später konnte er nur noch einen Aufschrei „NEIN“ hören. Dann trat eine Stille ein, selbst der Wind legte sich. Nichts, kein Knarren der Segel. Totenstille.

Ein leichtes Frösteln machte sich auf dem Rücken Aleens breit, als er näher an das Schiff heran ging. Er sah einen Herrn in Rüstung mit goldgelben Umhang und Mütze sowie dem Wappen der Stadtmiliz Magincias. Aleen fragt: „Herr sagt, was ist dort los?“ und deutet auf die kleine Menschentraube auf dem Schiff. Der Mann antwortete „Unser Stadtkommandant und Chef der Stadtmiliz ist bei einem geheimen Einsatz ums Leben gekommen.“ Aleen fragte weiter: " Ist das so ein großermit einer Narbe im Gesicht?“ Der Herr nickte. Aleen erschrak und ihm entfuhr: „Oh nein, das kann doch gar nicht sein, ich traf ihn erst vor wenigen Tagen in der Stadt und fragte ihn, ob er noch ein jungen Burschen für seine Republik brauchen könne.“ Aleen konnte es gar nicht fassen und musste sich am Rand der Mole auf ein großes Bündel Seile setzen. Dort saß er noch, als die Menge mit den Überresten des großen Mannes schon längst in die Stadt zurückgegangen waren. Erst die einsetzende Dunkelheit und die zunehmende Kälte brachten Aleen wieder zu sich. So im Dämmerlicht wirkte das Schiff richtig unheimlich. Doch die Neugier besiegte die Furcht und er hangelte sich am Ankertau von der Mole auf das Schiff hinüber. Leise schlich er auf dem Deck entlang und brummte vor sich hin. Seltsam. Ich habe ja schon viele Bolzen und Pfeile gesehen, aber diese Federn und das Holz ist mir neu. Er pulte mit seinem Messer einen kleinen schwarz gefiederten Bolzen aus dem Holz der Kapitänskabine. Leise sprach er zu sich selbst: "Den hebe ich mir mal auf, wer weiß wozu man den noch mal gebrauchen kann". Aleen suchte weiter nach Auffälligkeiten aber es wurde immer dunkler, sodass er kaum erkennen konnte.
Er kletterte vom Schiff so wie er gekommen war und ging zur Hafenspitze. Dort angekommen verharrte er traurig und streckte langsam seine Faust, die den Bolzen umschloss, gegen die See und rief so laut er konnte:

„WER DAS AUCH WAR ODER DAS ZU VERANTWORTEN HAT, IHR WERDET ES BÜSSEN, SO WAHR ICH ALEEN DUS HEISSE“

Tränen der Ohnmacht rannen ihm über seine Wangen, fast wie damals als er ein Wurm war. Er starrte noch lange in die Dunkelheit. Er hoffte irgendwie etwas von dort erwidert zu bekommen was zu tun sei, wie es weiter gehen solle oder irgendwas anderes.

[Vielen Dank an PO Aleen Dus für diese Geschichte]
04) Yew durch Orkhorden eingenommen und zerstört
04) Krötenplage auf Magincia Krötenplage auf Magincia

Es war späte nacht in Magincia, drei Bürger kamen gerade aus der Schenke, leicht angetrunken und sangen Sauflieder.
Das Meer wahr ruhig und die Sterne leuchteten als plötzlich dunkle Wolken den Himmel verdeckten.

Einer der Saufkumpanen sah auf zum Firmament... erste Tropfen fielen herab.

Dann ein leises Quaken.
Die Sauflieder stoppten. Alle richteten ihre Blicke zum Busch.

"Dasch war beschtimmt nuuhr Einbildung... hier gab es noch niiieKröten!" lallte einer der drei.

Daraufhin lachen.
Der regen wurde etwas stärker, Wind setzte ein...

"Sehen wir zu, das wir nach Hause kommen..." sagte der nächste darauf.

Die drei wollten gerade losgehen als wieder ein Quaken vernehmbar war. Stille...
Dann erneut ein Quaken. Stille...
Jetzt quakten schon mehrere Frösche.

Weitere Gäste kamen aus der Schenke...

"Was ist das!?" fragte ein Frau beunruhigt.

Immer lauter wurde das Quaken, von immer mehr Fröschen, immer lauter und lauter.
Dann kamen die ersten aus den Büschen gesprungen...

"Frösche, hier!? Was ist hier los?"

Dann ein lauter schmerzerfüllter Schrei. Einer der Frösche hatte einen der Bürger berührt und ein giftiges brennendes Sekret brannte sich in das Fleisch des Opfers.

" Die Dinger sind gefährlich!!!"

Vor der Schenke hatten sich nun die Gäste eingefunden.... einige zogen nun Dolche, Messer und auch Schwerter.

"Los tötet sie! Tötet die Mistviecher!"

Immer mehr Frösche kamen aus den Büschen gesprungen. Große, Kleine, Giftige und Starke griffen die Bürger an. Man ging zurück in die Taverne und versuchte sich zu verbarrikadieren. Draußen die Schreie jener die nicht in ihre sicheren Unterkünfte fliehen konnten.

"Es werden immer mehr! Was sollen wir tun!? Was sollen wir nur tun..." sagte der Wirt, als die ersten Frösche über die umgeworfenen Tischen sprangen und langsam die Taverne füllten. Einer nach den anderen ging zu Boden. Die Frösche waren in unglaublicher Zahl und es kamen immer mehr.

Am nächsten morgen... lautes donnerndes Quaken lag über die ganze Stadt. Einige überlebende standen an der Brüstung von Schiffen und sagen zurück nach Magincia. Weitere waren in ihren Häusern eingesperrt, konnten nicht heraus angesichts der tödlichen Plage. Tote lagen in den Straßen. Opfer der aggressiven Froschplage... und traurig musste man erkennen... Magincia fiel... die Stadt fiel durch Frösche....

[Vielen Dank an PO Lexandro D'Aquebus für diese Geschichte]

05) Beginn des Wiederaufbaus von Yew
05) Belagerung Britains durch Gromm - 2
05) O. erhebt Anspruch auf die Tugensteine
05) Prinz Morcan erscheint auf Magnicia und vertreibt die Kröten
05) Erfolgreicher Angriff auf Gromms Bergfeste
07) Sprengung der Westbrücke zu Britain - Lager zu Wiederaufbau gesprengt
07) Durch Tod eines Druiden aggressiver Adler in Minoc
07) Erscheinen des Wasserdämons in Cove - Angriff der Meermenschen
08) Bannung des Dämons und Befreiung Coves
09) Erstes Erscheinen der Mimiks
10) Ergreifung und Bestrafung von 4 Räten durch Magincianer
11) Hochzeit von König Mercutio Wildheart und Herzogin Viviane Pan
11) Goldenes Schwert des Illuvatar und Vatermörder fallen in die Hände von Mercutio
11) 4. Tugendstein über PdN an O. ausgeliefert - Angriff Gromms auf PdN
12) Angriffe von Ratten und Orks auf Hammerfall
12) Der "Meister" tritt in Erscheinung und stellt Forderungen
12) Gargauth schmiedet durch ein Ritual das Flammenschwert
12) Gargauth nutzt Flammenschwert - Vulkan bei Britain - Risse mit Lava durch die Welt
Jahr 3 nach Horadrim
01) Gargauth bietet Schachspiel an - Chance zur Weltrettung?
01) Forts mit dunklen Kreaturen entstehen bei Schattenwinkel und der Kossuthwüste
01) Minoc von Schwarzorks angegriffen und erobert
01) Britain wird evakuiert, die Stadt abgesperrt Geneigter Leser, dies vorliegende Schriftstück sei verfasst für die Archive der Bibliothek zu Britain und diene dazu die Ereignisse jenes Tages zu Beginn des zweiten Jahres nach der Krönung seiner Majestät König Mercutio, nur einen Monat nach dem Erneuten Erscheinen des Herren der Lügen für die kommenden Zeiten weiterzugeben.

Es trug sich, werter Leser, damals so zu, dass man kaum zu sagen vermag wie es genau geschah, da jener Sturm unerwartet und schnell auf die geliebte Hauptstadt unseres Reiches hernieder ging und nur das Lärmen und Toben aus der Richtung Schattenwinkels das Volk vorwarnen wollte. Kaum einer dachte an etwas Böses, da das Fort dort bei Schattenwinkel nur wenige Tage zuvor als dunkler Vorbote der kommenden Monate emporwuchs. Sorglos war die Stimmung in Britain selbst, so ging man seinerzeit davon aus, dass nicht die Hauptstadt, sondern Trinsic das nächste Ziel des Teufels sei, wie es der damalige Hauptmann der königlichen Garde, Graf Bakhan, in seinen Plänen zum Bau eines Grenzwalles zwischen der Quelle des Kelar und den südlichen Ausläufern der Lindwurmfelsen deutlich darzulegen vermochte.
So war auch keine Verteidigung organisiert, als die Flut von schwarzen Teufeln und anderen Kreaturen, deren Unwesen sich keines Mannes Geiste zu erdenken im Stande war, vom Westen her mit rasender Geschwindigkeit den Toren näherte. Erst an der Van Sanders Brücke vermochten wir, eine Gruppe einfacher Leute - kaum eine Uniform war unter dem Haufen zu sehen - das Vorrücken des Unheils zu hemmen. Man erwehrte sich mit allem, was den tapferen Bürgern jener Nacht in die Hände fiel und selbst unter großen Verlusten mochte auch die Brücke nicht gehalten werden. So sollte es kommen, dass bei fortschreitender Nacht der Kampf in den Straßen der Stadt tobte und die Schlachten in größter Verzweiflung in Gassen und Siedlungen gefochten wurden.
Immer wieder formierte man sich doch all die Tapferkeit die die Männer und Frauen an den Tag legten vermochte der schwarzen Flut keinen Einhalt zu gebieten und mal um mal wurde der Widerstand zerschlagen.
Die Front wanderte in jener Nacht noch weit umher und mit der Ankunft der Truppen und vieler Gilden wendete sich das Blatt und nach vielen Stunden des Kampfes war Ruhe eingekehrt in Britain. Doch mit der Ruhe war Verwüstung zu sehen und die Körper derer, die ihr Leben ließen für ihre Heimat.
Seine Majestät der König selbst mit Gemahlin stand zwischen den Schlachtfeldern, die man Straßen schimpfte, und mit schwerem Herzen befahl er, Britain zu evakuieren. So sollte es geschehen, dass die königliche Flotte bis ins Morgengrauen Alte, Frauen, Kinder und Männer nach Vesper in Sicherheit brachte. Schweren Herzens ließ man eine einsame Stadt zurück. Damals dachten wir, zuviel Herzblut sei geflossen um nun zu gehen. Viele namenlose Helden fielen in jener Nacht und entschliefen als größtes Opfer für ihr Reich. Doch auch viele Helden sollten emporwachsen, seit diesem Tage, der uns heute noch als Mahnfeuer in Gedanken bleiben sollte. Als Erinnerung, welch Verantwortung einem jeden einzelnen von uns in die Arme gelegt wurde, die Ideale jener Nacht zu hüten.

Seit jener Nacht waren die Tore der Stadt verschlossen, und keine Regung in den Gassen zu vernehmen, doch eine andere Perle des Reiches sollte umso mehr mit Leben erfüllt werden und bald darauf die Geschicke des Reiches entscheiden: Vesper.

[Vielen Dank an PO Telhard für diese Geschichte]
01) Schlacht um das Fort Gargauths bei Kossuthwüste
01) Skara Brae wird von magincianischen Truppen erobert
02) Gargauth im großen Schachspiel geschlagen
02) Minoc wurde befreit - Wiederaufbau beginnt
03) Schlacht am Zwielicht Hafen
03) Sichtung des Tempels auf dem Lavaberg bei Britain - Entdeckung des Flammenschwerts
03) Letzte Einwohner verlassen Britain - Wieder Nutzbarmachung der Innenstadt
04) Bergung und Untersuchung des Flammenschwerts
04) Fort des Bösen entsteht auf Kreuzung Vesper/Minoc
05) Erneuter Ausbruch
05) Gegenritual auf dem Tempelberg
05) Angriff auf das Fort des Bösen bei Vesper - Ritual Widderschädels
05) Schattenmähren suchen Gelbrin Tian heim Grelle Blitze zuckten am Himmel, ein starker Wind schlug gegen die Mauern des Tempels. Im Inneren der heiligen Halle war es aber totenstill, durch die festen Mauern drang kein Laut. Unheimlich waren die Männer in ihren Roben anzuschauen, die in der Mitte des Tempels im Kreise standen. Im Schein der Kerzen waren die Gesichter nicht zu erkennen. Ein Murmeln ging in durch die Reihen, als ein Priester im dunklen Gewand zu dem am Ende des Tempels stehenden Altar trat. Er reichte einem Mann, der vor den Altar kniete ein Buch. Dieses ward in Blut getränkt von den vielen Opfern, die schon in diesen Hallen ihren Tot fanden. Der Mann schaut zu dem Priester auf und dieser entnahm seinen Händen das Buch. Er wandte sich den Männern zu, die ihn ehrfurchtvoll anblickten.

„Nun endlich ist der Tag gekommen Krieger, an dem wir nicht länger die Arroganz und den Hochmut dieser unwürdigen Höhlenwichte ertragen müssen. Lang genug haben wir es aushalten müssen diese Zwerge als gleichwertige Wesen anzuerkennen, mit ihren bärtigen Frauen an ihrer Seite. Wo sie selbst doch vor Feigheit sich nur an wehrlosen und schwachen Menschen vergreifen, die sie in ihrer Habgier nach Gold betrügen und ausrauben. Diese unwürdigen winzigen Wesen glauben bessere Handwerker zu sein als unsereins. Doch nun ist es genug. Ihre Aufgeblasenheit und ihr Hochmut soll bestraft werden. Wir werden diesen Wichten zeigen, dass es kein noch so tiefes Loch gibt was sie sich graben können um sich vor unserem Zorn zu verstecken. Unser Fluch wird sie verfolgen und jagen. Sie, die so viele wehrlose Tiere und Pferde getötet haben. Und das nur weil diese stolzen Tiere größer und eleganter sind als ihre missratenen Gestalten. Wir werden diese gemeuchelten und geschändeten Wesen beschwören als Fluch über ihre Mörder zukommen. Diese von den Zwergen in ihrer Verblendung hingerichteten edlen Rösser werden wir anrufen uns zu unterstützen ihnen eine Lehre zu erteilen. Ihre Seelen sollen sich erheben und diese Wichte auf ihrer Insel heimsuchen und verfolgen. Sie sollen den Zwergen zeigen, dass sie nicht tun und lassen können was sie wollen in ihrer Selbstgefälligkeit.“

Wie versteinert standen die Krieger und hörten dem Mann zu. Dieser stellte sich in ihre Mitte und hob das Blut durchtränke Buch gen Himmel. Der Sturm der außerhalb des Tempels tobte wurde immer stärker, kaum ward noch zu erkennen wo ein Blitz Schlag aufhörte und ein neuer durch den Himmel zog.

„Ich rufe Euch an Meister, Herr der gequälten Seelen und unser Gott. Unterstütze unseren Hass auf diese Unwürdigen. Gebt die Seelen frei von den abgeschlachteten und ermordeten erhabenen Rössern, dass sie die kalte Insel dieser Zwerge überfallen sollen und jeden ihrer Meuchelmörder bestrafen. Durch eure Macht Meister sollen sie erfahren wie groß unser Hass ist. Sie sollen sich vor Angst in ihre Höhlen verkriechen und unter den Röcken ihrer bärtigen Frauen Schutz suchen. Hilf uns Meister...“

[Vielen Dank an PO Adrian Averes für diese Geschichte]



Spät war es geworden als Lina von ihrer Arbeit in Minoc nach Hause wollte. Zu

lange hat sie dort gesessen und Tränke gebraut und darüber die Zeit vergessen.

Nun wollte sie nur noch auf dem schnellsten Weg nach Hause um ein wenig Ruhe zu finden. Ohne einen weiteren Gedanken an Arbeit zu verschwenden verschloss sie sämtliche Fläschchen, reinigte den Mörser und rollte die Kräuter wieder in grobe Leinentücher ein. Aufgrund der zunehmenden Dunkelheit musste sie erst eine Weile nach ihrer schwarzen Tasche suchen, die sich kaum noch von den wenigen Schatten, die von den letzten Kerzen geworfen wurde abhob.

Als schließlich alles wieder sicher verstaut und die Tasche am Sattel des Pferdes befestigt war schwang sie sich auf ihr Treues Pferd und lenkte es in Richtung des Tunnels nach Hammerfall. Wieder einmal ärgerte sie sich, dass die kleinen Männer es nicht für nötig gehalten hatten den Tunnel hoch und breit genug für einen Reiter zu schlagen. Doch in anbetracht der Tatsache, dass Zwerge nicht ritten und auch selbst nicht eben die größten waren sollte man ihnen wohl trotzdem für ihre Arbeit danken. So ließ sie sich mit einem leisen Ächzer der Erschöpfung aus dem Sattel gleiten um das Tier an den Zügeln die unterirdischen Wege entlang zu führen.

Doch war der Weg diesmal anders als sonst. Keine Zwerge zu sehen und nur ein Windzug zu spüren, der die Spinnenweben an den Höhlenwänden wehen lies. Etwas ängstlich führte sie das sichtlich nervöse Tier weiter und wich dabei immer mehr an die Seite des Pferdes zurück, bis es schließlich mehr den Anschein hatte, dass sie sich ziehen ließ um sich hinter dem hohen Pferderücken zu verstecken. Als sie, nach einer halben Ewigkeit wie es ihr vorkam, das Tunnellende sah war sie erleichtert. Tief sog sie die kalte Luft von Gelbrin Tian ein als sie ins Freie trat. Sie war sichtlich erleichtert den Tunnel hinter sich gelassen zu haben und schalt sich schon selbst eine dumme Gans, die vor ein paar Spinnenweben Angst hatte.

Doch der anfänglichen Freude folgte alsbald die Ernüchterung. Auch auf der Insel selbst schien etwas ganz und gar nicht zu stimmen. Die Berserker, die Kaufleute, die Bergarbeiter und selbst die Kampftrinker, sie waren alle waren verschwunden!

Überhaupt schien es seht Still zu sein auf der Insel. Man hörte weder das Grölen der Zwerge noch das Schlagen der Piken. Nur ab und an war ein Schnauben in der Ferne zu vernehmen. „Pferde auf der Eisinsel?“ murmelte Lina zu sich selbst „Dann stimmt in der Tat etwas nicht, wenn die Zwerge sie noch nicht zu Wurst verarbeitet haben“. Sie hielt den eben noch so gierig eingesogenen Atem an und lauschte angestrengt in die Stille. Das Schnauben war nun näher und auch das erste Hufgetrappel war zu hören. Doch alles wirkte seltsam irreal und die Geräusche kamen an ihr Ohr als läge sie am Grunde eines Sees. Allein diese Gedanken reichten schon um ihr einen kalten Schauer den Rücken herunter laufen zu lassen. Sie war nur übermüdet und überängstlich redete sie sich ein. Aber wie um ihren Beruhigungsversuchen zu widersprechen schwang sie sich hektisch in den Sattel um Richtung des Teleporters zu reiten. So war es zumindest geplant, doch ihr Pferd hatte andere Vorstellungen, wie der Abend verlaufen sollte. Mit ängstlich bebenden Flanken stand es da und rührte sich keinen Schritt von der Stelle. Weißer Schaum tropfte ihm vom Mund und die Augäpfel verdrehten sich irre ins Weiße. Plötzlich, ohne erkennbaren Grund stieg das Pferd auf und war sie in hohem Bogen aus dem Sattel. Schmerzhaft war der Aufprall auf dem hartgefrorenen Boden und für einen Moment wurde alle Luft aus ihren Lungen gepresst und sie fühlte sich schon in die Schwärze der Ohnmacht hinab gleiten. Hätte sie in diesem Moment nicht wieder leises Hufgetrappel und Geschnaube gehört, wäre es wohl auch so gekommen. Aber diese Geräusche holten sie wieder zurück in die Wirklichkeit und die Hoffnung keimte in ihr auf, dass ihr Pferd wieder zurückkehrte. Aber auch dieser Wunsch erfüllte sich nicht, denn es war nicht mehr nur das Getrappel von zwei Paar Hufen zu vernehmen. Der Lautstärke nach war es eine ganze Herde, die in ihre Richtung kam. Sie würde unter den Hufen begraben werden, schoss es ihr durch den Kopf und mit einer überraschenden Behändigkeit kam sie wieder auf die Beine. Als die ersten Pferde um eine Häuserecke geprescht kamen entfuhr ihr unwillkürlich ein heiserer Angstschrei. Selbst für sie war es leicht ersichtlich, dass diese Tiere keinen natürlichen Uhrsprung hatten. Tief schwarze Haut und brutale, rötlich schimmernde Augen waren die auffälligsten Merkmale. Doch bei genauerem Hinsehen schien es so als würde dichter Rauch aus den Nüstern emporsteigen und manche dieser Schattenmähren erinnerten nur noch entfernt an die Pferde, die sie einmal waren. Lose hin ihnen das Fleisch von den Knochen und einigen fehlten sogar Gliedmaße. Trotzdem bewegten sie sich in rasender Geschwindigkeit auf Lina zu. Ihre tief schwarzen Hufe schienen kaum den Boden zu berühren und dennoch ertönte nach wie vor das gedämpfte Getrappel. Es bestand kein Zweifel mehr, dies waren Geister der Pferde, oder untote Wesen. Was auch immer, Lina war nicht sehr erpicht darauf es genauer heraus zu Finden. In wilder Panik wandte sie sich in Richtung des Teleporters und rannte mit der Kraft der Verzweifelung los. Die kurze Strecke wurde für sie zu einer Ewigkeit und die düstren Pferde kamen immer näher. Trotz heftiger Seitenstiche versuchte sie ihr Tempo noch zu erhöhen, aber die Schattenmähren taten es ihr gleich. Wie ein Pfeil aus kaltem Eis schoss es ihr durch den Kopf „Es gibt kein Entkommen“. Und schon waren die wilden Bestien über ihr und zertrampelten sie zu einer bloßen Masse aus Fleisch, direkt vor dem Hauptquartier der Handelsgilde. Die Mähren waren gekommen um die Zwerge zu strafen führ ihre Hochnäsigkeit, ihre Goldgier und ihren Frevel an den stolzen Pferden. Doch in dieser Nacht wurde jemand anderes bestraft. Ein kleines unschuldiges Mädchen welches vor Arbeitsgeist die Zeit vergaß. Am nächsten Tage sollte an der Stelle wo nun ihr blutender Leichnam lag nichts mehr gefunden werden außer aufgewühlter Erde und getautem und wieder geschmolzenen Schnee.

Ihr Leid war hiermit jedoch nicht zuende. Der Seelenjäger, der sich selbst „Der Meister“ nannte hatte gefallen an ihrer vergebenen Flucht gefunden. Und so holte er ihre Seele zu sich um ein wenig Kurzweil in sein langweiliges Leben zu bringen. Auf ewig sollte Lina nun nur zum Spaß des Meisters vor den Schattenmähren flüchten um zertrampelt zu werden und gleich wieder aufzuerstehen um das Spiel von neuem zu beginnen.
06) Im Hause Horadrim werden Zwillinge geboren
07) Eistrolle überrennen Gelbrin Tian, Schlangen auf Magincia
07) Ausrichtung der permanenten Mondtore wurde gestört
07) Suche nach Elcanar erfolgreich beendet. Forts des Bösen zerstört
08) Schwarze Bäume auf Magincia und Gelbrin Tian - Grund für Plagen?
08) Untote Horden wüten auf Magincia und Gelbrin Tian
09) Schlacht am Turm des Schlangenbanners
10) Magier beginnen mit der Neujustierung der Mondtore
11) Magier und Garlenjünger arbeiten an Beseitigung der Untotenplagen - Rückschlag
11) Angriff der Falken auf Minoc und die Britainer Gildenreisehalle
12) Yggdrasill wird gegen Angriff der AdM gesichert – Racheangriff auf Schattenwinkel Wütend lief Adrian Averes durch die Burg. Was erlaubten sich diese Wichte, diese ungläubigen Narren? Erst befreite diese Verräterin Menea Unthare die Gefangene Baronin und ließ damit zu, dass die Angriffspläne auf die Stadt Yggdrasill dem Feinde bekannt wurden und nun kam auch noch der Bote, der an den Großherzog gesandt wurde um diesen zur Aufgabe der Stadt zu überreden nicht mehr zurück. Vermutlich lag er in den Kerkern von Britain oder war schon längst an einem Baum aufgehängt worden.
Laut schrie Adrian durch den Tower vor Wut, als es draußen an das schwere Eisentor klopfte. Adrian öffnete den Eingang und schon stürzte, vollkommen erschöpf, einer seiner Treuen in die Burg.

„Herr ...Herr hört, in Yggdrasill ist alles voller Soldaten, sie ...sie bauen alles aus, wie eine Festung.“

Laut holte der Späher Luft.

Tobend warf Adrian die Tür zu. Alles vorbei, alles verraten. Das würde Menea, die Hexe ihm büßen. Ihre Seele sollte dem Meister geopfert werden. Aber diese Narren sollten spüren, was es hieß ihn, Adrian Averes, zu unterschätzen. Er schrie den Späher an „Lauft und bringt allen Treuen die Nachricht, dass wir uns heute in später nachmittags Stunde versammeln und sagt dies auch all unsren Verbündeten.“ Der Krieger stieg schnell auf sein Pferd und ritt wie der Teufel davon.

Die Sonne schien blass am Himmel als die Soldaten Gerüstet im Hof der Burg in Reih und Glied standen. Vor schweres Kriegsgerät wurden Pferde gespannt. Wagen waren beladen mit Sprengfässern und Holz. Vor den Kriegern stand Adrian Averes und blicke sie stolz an. Er wusste, dass sie für den Meister und für ihn bis in den Tot kämpfen würden.

Ein gewaltiger Blitz kam vom Himmel gefahren und schlug in den Burghof ein. Aus dem blauen Feuer entstieg der Meister auf hohen Ross. Ehrfurchtvoll blickten die Soldaten ihn an.
Adrian Averes trat auf ihn zu und erstattet ihm mit wenigen Worten Bericht über das Geschehene. Böse blickte der Meister seine Treuen an, war es doch Verrat in seiner eigenen Armee die, die Einnahme von Yggdrasill verhinderte. Aber er wusste auch, dass die Meisten ihm treu ergeben waren. Voll Hass rief Adrian „Wenn diese Dummköpfe denken, dass uns dies zurückschreckt haben sie sich geirrt. Wen nicht Yggdrasill brennt dann soll Schattenwinkel brennen.“ Er riss seine Waffe hoch und alle Soldaten schrieen mit ihm.

„Ehre dem Meister Tot allen Königlichen.“

Ein Ruck ging durch die Masse und man setzte sich in Bewegung Richtung Schattenwinkel. Vorbei an den ausgebauten Mauern der Stadt Yggdrasill.

Nur wenige Stunden später waren die vollkommen überraschten Stadtwachen von Schattenwinkeln überwältig. Dachte man doch, dass Yggdrasill das Ziel war und nicht diese verschlafene Stadt. Hell loderten die Feuer der Häuser gegen den Himmel. Erbarmungslos wurde alles, was sich in der Stadt bewegt, von den blutdurstigen Soldaten gejagt. Immer mehr Seelen brachen die Reise in das Totenreich an, Seelen für den Meister, dem Dämon der gequälten Seelen.

Als die Krieger der Armee des Meisters zurück zu ihrer Burg kamen, ihre Rüstungen und Roben blutig von der getöteten Königstreuen, fanden sie diese besudelt von Schweinen und ihren Tempel geschändet vor. Ein kaltes Lachen hallt über den Burghof.

„Schaut meine treuen Soldaten, dies ist nun alles was man uns entgegen setzen kann. Ihre Schweine haben sie also gesandt um für die Feiglinge zu kämpfen. Nun lasst uns sie schlachten und uns ein Festmahl bereiten zu unsrem Erfolge heute!“
Bald darauf lag ein feiner Bratenduft über der Burg, der langsam über den Sumpf zu der Stadt Yggdrasill wehte.

[Vielen Dank an PO Adrian Averes für diese Geschichte]
12) Dunkelzwerge tauchen auf und erheben Anspruch auf Gelbrin Tian
Jahr 4 nach Horadrim
01) Königstreue und Königsfeinde ziehen gemeinsam gegen die AdM
Ihr könnt an den verblassten Farben deutlich den Zahn der Zeit erkennen der schon an diesem Bild genagt hat.


[Eine stilisierte Darstellung des Angriffes auf den Orden der Auserwählten. Angeführt von dem Heerführer des Königreiches, Großherzog Gajus Verus und dem Heerführer der Republik Magincia, Wasla Norwik.]


~~~-+ Bildunterschrift -+~~~

Der Orden der Auserwählten erdreistete sich einst das neutrale Yggdrasil zu bedrohen, doch beachteten sie nicht das dort sehr große Persönlichkeiten wohnten die ihren Einfluss im Reich Horadrim wie in der Republik Magincia ausübten. So kam es dazu das zwei volle Streitmächte gegen ein Häufchen Räuber anrannten.
01) Schließung der Quelle und Beseitigung der Untotenplage
02) Acht Mondtore werden neu ausgerichtet und in Betrieb genommen Ausgelaugt standen die Magier am Hafen von Pantagruel.
So wie geplant hatte man nach und nach jeden der acht Knotenpunkte des Torsystems aktiviert - und das, trotz der düsteren Ahnungen, welche Allasiel die letzten Wochen über beschlichen hatten, ohne Zwischenfälle.
- Und dennoch verlief nicht alles ideal. Es erschienen weitaus weniger Bannwirker, als für das Unternehmen eingeplant waren, und so wurde die Anstrengung für den Einzelnen bedeutend erhöht.
Die Beteiligten hatte am absoluten Limit gearbeitet und allen standen die Strapazen ins Gesicht geschrieben, welche die immer und immer wiederkehrende Zeremonie hervorgerufen hatte.
Besonders die Jüngeren hatten mit sich zu kämpfen gehabt nicht schon vorher ihrer Erschöpfung nachzugeben.

Kühler Seewind strich über die nächtliche Landungsbrücke und verdrängte etwas der Benommenheit, welche schwer auf dem Geist der Magier lastete.
Znut, Lenaya und Allasiel hatten sich etwas von der Gruppe abgesetzt, um sich noch einmal zu sammeln. Sie waren sich einig die Übrigen nicht noch weiter zu belasten und den Abschluss alleine zu wagen - und natürlich gab es da noch einen Grund.
Zum zweiten Mal in dieser Nacht bediente sich Allasiel des Kristalls, der um seinen Hals hing und verspürte die belebende Wirkung der unverbrauchten Energie, die ihn durchflutete und seine Kraft erneut bündelte. Mit einem Wink seines Stabes zerfielen die Zauber, welche ein Schiff in der Mitte der Bucht verborgen gehalten hatten, jenes Schiff das die kostbare Fracht bewahrt hatte, die nun vor mehreren Monden Britain verlassen hatte. Ein Lächeln umspielte kurz seine Lippen als er sich wieder zwischen Lenaya und Znut einreihte und die Magier ihre letzte Zeremonie begannen.



Knistern und Donnern durchbrach die nächtliche Ruhe Britains und sorgte für aufgebrachtes Gemurmel in den, trotz fortgeschrittener Stunde, noch immer belebten Straßen. Als die Erde kurz darauf erzitterte und sich eine turmhohe Energiesäule aus dem südlichen Forst erhob, brach Panik unter den Leuten aus. Einige liefen schreiend umher, andere warfen sich furchtsam zu Boden. Nur ein kleiner Teil nahm noch war, dass sich in weiter ferne sieben weitere Säulen wie diese in den Nachthimmel bohrten und die Finsternis verblassen ließen.
Das Beben verebbte wenige Momente später wieder und die Menschen beruhigten sich langsam. Die Lichtsäule stand unverändert und aus der anfänglichen Panik wurde nun Gemurmel das von schwarzer Magie und Hexenwerk sprach und viele griffen kampflustig nach einer Waffe, um dem schwarzen Treiben, welches ja ohne jeden Zweifel dort im Forst stattfand, ein Ende zu setzen. - Als sich dann jedoch ein Licht vom Meer her erhob, als ginge die Sonne auf und gleichzeitig die schimmernden Säulen an Leuchtkraft zunahmen, waren diejenigen, welche am lautesten nach Vergeltung gebrüllt hatten, auch diejenigen von denen nun plötzlich jede Spur fehlte.
Gleißende Helligkeit überspülte nun alles und als das Strahlen verging und sie die Augen von dem blendenden Licht erholt hatten, waren auch die Energiesäulen verschwunden. - Die meisten waren sich einig, es lieber auf sich beruhen zu lassen, als sich jetzt noch in den Wald zu stürzen und dem Geschehen auf den Grund zu gehen, aber einige kleinere Gruppen machten sich doch auf den Weg und so fanden sie die neuen Mondtore....


Ähnlich ereignete sich das nächtliche Lichtspiel auch bei Vesper, Skara Brae, Wind, Trinsic, Schattenwinkel, auf Aiyeona und auch Pantagruel - Auf Pantagruel ereignete sich jedoch noch etwas mehr....

[Vielen Dank an PO Allasiel für diese Geschichte]
02) Beseitigung der Steinwesen im Steinbruch Coves
03) Geplanter Angriff der Königsfeinde auf Britain abgeblasen Aus den Archiven der Heeresführer der königsfeindlichen Allianz kam ein Bericht zu den Hintergründen des geplanten Angriffs auf die Gildenreisehalle zu Britain:

Nach zahlreichen Treffen mit den Gildenführern der verbündeten und befreundeten Gilden, sowie einem öffentlichen Aufruf in Zwielicht Hafen, zur Gründung einer Allianz aus Freiwilligen ist man mit der Planung eines Angriffs auf die Gildenreisehalle von Britain vorangeschritten. Durch die Befragung von Gefangenen der königlichen Anhänger wurden zahlreiche Informationen zur Befestigung und Bewachung der Feste zusammengetragen.
Ziel war es die Gildenreisehalle der königstreuen Gilden in Britain zu sprengen, um diese so zu blockieren und unbenutzbar zu machen. Damit wären die Gildenmitglieder die dem König ergeben sind gezwungen, bis zur Wiederherstellung der Reisehalle, gefährliche und unbefestigte Wege zu ihren Gildengeländen zu nutzen. Dies würde ermöglichen, dass man die Reisewege durch Truppen immer wieder unsicher macht und Überfälle auf die Nachschubtransporte durchführt. Hierdurch würde man die Versorgung der Gilden mit Waren und die Abwicklung von Geschäften sehr stark beeinflussen.

Ein großes Feldlager wurde im Schutz der Festung des OdA errichtet um die Allianz dort für den Angriff zu sammeln. Der Hauptangriff sollte vom Süden aus erfolgen. Durch die dortigen Häuser geschützt würde man schwere Waffen und Kriegsgerät mit zahlreichen Schiffen herbeischaffen, die von der Festung des Ordens der Auserwählten aus abreisen sollten. Über den Weg durch den Wald an die Reisehalle heran würde die gesammelte Streitmacht angreifen. Da hauptsächlich die Seeseite der Feste gesichert ist, wird zwar mit einer starken aber bezwingbare Gegenwehr gerechnet.
Zusätzlich ist geplant eine starke, berittene Armee als Reserve von Maze aus, in die Nähe der Reisehalle durch die Wälder heranzuführen, um geschützt durch das Dickicht bereit zu stehen. So können sie erwartete Gegenangriffe aus dem befestigten Hafen von Britain heraus in den Rücken fallen um sie niederzuringen. Benachrichtig werden diese Reservetruppen von eingesetzten Boten. So werden die Verteidiger in einen Zweifrontenkampf verwickelt, der in unseren Augen als aussichtslos für die königliche Armee erscheint.
Nach der erfolgreichen Schlacht, von der die Führer der Allianz fest ausgehen, wird die Gildenreisehalle mit Sprengfässern und Steinschleudern schwer beschädigt. Dadurch wäre die Nutzung der Reisehalle durch die königlichen Gilden unmöglich gemacht.

Einen Tag vor dem geplanten Angriff segelte ein Drachenschiff mittlerer Größe in den Wassern von Britain. Ein starker Wind blies in die Segel des Schiffes. Die Besatzung kämpfte gegen einen Sturm an. Schon war von Weiten das Ufer von Britain zu sehen. An der Reling standen zwei maskierte Männer. Mit Fernrohren beobachteten sie die Ufer, auch wenn schlechte Sicht war wussten sie nun, was sie in Erfahrung bringen wollten. Auf ein Kommando hin wurde das Ruder herum gerissen und man steuerte gen Süden. Die beiden Männer stiegen unter Deck in eine reich verzierte Kajüte:
„Nun gut. Ich denke es wird reichen um hier zu Landen. Unsere Schiffe werden die Dunkelheit der Nacht nutzen um unbemerkt anlegen zu können. Mehr Sorgen bereiten mir die Schweren Waffen, die wir transportieren müssen. Wenn die See so Rau wie Heute ist wird es schwer werden alles heil an Land zu bekommen.“
„Das Wichtigste ist nun mit den Führern der beteiligten Gilden besprochen. Ich werde noch heute einen Boten zum Zwielichthafen senden um den Aushang anbringen zulassen, den wir erstellt haben, um den Zeitpunkt den Angriffes auszurufen. Damit steht unserem Angriff nichts mehr im Wege, außer den gepressten Söldnern des königlichen Tyrannen in ihren verrosteten Rüstungen.“ Ein lautes Lachen durchdrang das Schiff und brach sich im Heulen des Sturmes.

Kriegsgetöse lag in der Luft. Lautes Klirren von schweren Rüstungen und geschäftiges Treiben war in dem großen Feldlager in den Sümpfen von Yggdrasill zu hören. Ein mächtiges Zelt stand inmitten des Lagers. Um einen massiven Holztisch herum standen die Führer der Gilden und Abgesandte von Magincia. Aufmerksam betrachtete man die Karte auf dem Tisch mit dem eingezeichneten Verlauf der Schlacht. Ein lautes Schreien drang in das Zelt von draußen herein. Aufgeregt rannte ein Bote verkleidet als einfacher Holzfäller zu den Befehlshabern in das Zelt. Vollkommen aufgebracht schrie er „Verrat, Heimtücke, schändliche Feiglinge“. Nur mit Mühe konnte man den Mann beruhigen, um zu erfahren was er zu berichten hatte. Nach einiger Zeit wurde der Führung der Allianz klar, dass man nur wenige Stunden vor dem Auslaufen der Schiffe mit der Hauptstreitmacht durch Verrat von dem geplanten Angriff in Britain erfahren hatte. Der König hatte daraufhin alle verfügbaren Kräfte sammeln lassen und ausgesandt, die Gildenreisehalle schnellst möglich zu befestigen. In aufopferungsvoller Arbeit wurde so in kurzer Zeit eine regelrechte Festung aus der Gildenreisehalle erbaut. Der Spion berichtete in allen Einzelheiten, was er gesehen hatte. Schnell wurde der Führung klar, dass durch diesen niederträchtigen Verrat der Angriffsplan zum scheitern verurteilt war. Man war nicht vorbereitet auf ein so starkes Bollwerk. Wütend warf man die Pläne auf den schmutzigen Boden. Nun war es klar, die Allianz wurde von den eigenen Männern verkauft und verraten. Schon lange wusste man, dass viele im Geheimen mit dem König paktierten um so in Magincia an Reichtum und Macht zu kommen. Man verkaufte seine Seele an die, gegen welche man früher voller Stolz gekämpft hatte. Es war eine schwere Zeit gekommen, voller Zerwürfnisse und gegenseitigem Hass unter den Gilden von Magincia. Doch die Allianz war sich sicher, dass sie gemeinsam diesen Verrat rächen würde und neue Ziel noch besser und geheimer erreicht werden würden. Gegen die Tyrannei des Königs und die Verräter in den eigenen Reihen.

[Vielen Dank an PO Adrian Averes für diese Geschichte]
03) Bruch des Siegels im Schloss von Britain - Drache freigesetzt Ein auf auffällig weißem Papier geschriebener Bericht über die jüngsten Geschehnisse im Lande ist in den Archiven der Bibliothek zu finden. Mit tiefschwarzer Tinte hat der Schreiber in schwungvollen Lettern ein weiteres Stück Geschichte für die Nachwelt erhalten:

Der werten Leserschaft sei mit diesem Buch ein Einblick in eines der jüngsten Mysterien dieser Welt gestattet. Schon vor Urzeiten nahm es seinen Lauf, doch sind wir es, die wir heute hier stehen, welche die Folgen der Ignoranz vergangener Generationen zu spüren bekommen. Es diene uns als Warnung nicht alles zu vergessen, was dem Auge verborgen bleibt.

Beginnen will ich an jener Stelle, an der das Siegel um das es im Folgenden gehen wird, erstmals gesichtet wurde. So geschehen im Jahre eins nach Horadrim, kurz nachdem die Akademie zu Pantagruel erstmals wieder ihre Pforten öffnete. Damals wurde Britain, zu jener Zeit schon Hauptstadt des Reiches, von merkwürdigen Feuerwalzen heimgesucht. Verheerend waren die Folgen für die Bevölkerung und die alten Bauten der Stadt. Nicht nur hatte man hohe Verluste zu beklagen, auch fiel das Schloss zu Britain den Flammen zum Opfer. Trotz aller Versuche die Flammen zu löschen, konnte man nur mit ansehen wie das gigantische Bauwerk vor den eigenen Augen zu Asche zerfiel. Unter den Trümmern des Schlosses fand man in jenen Tagen ein magisches Siegel unbekannter Herkunft.
Da man sich jedoch um andere Probleme zu kümmern hatte, wie die Eindämmung der Flammenwalzen und die Erforschung des Thanatos Schreins im Theater Britains, geriet das Siegel bei den Meisten schnell in Vergessenheit und nur wenige Versuche wurden unternommen zu erforschen woher es stammte.
Erst als sich im Jahre drei nach Horadrim erste Risse im Siegel zeigten wurde man stutzig, blieb jedoch trotzdem zunächst untätig. Von Tag zu Tag weiteten die Risse sich und schon bald war zu erkennen, dass das Siegel sich in naher Zukunft auflösen würde. Langsam fragte man sich wohl, was unter dem Siegel verborgen seien mochte und wer es erschaffen hatte. So nahmen sich schließlich, im Frühjahr des neuen Jahres, die Magier der acht Winde des Mysteriums an und begannen ihre Untersuchungen. Oft sah man jene Männer und Frauen durch die Trümmer des Schlosses streifen, immer auf der Suche nach wichtigen Hinweisen. Auch am Siegel selbst machte man sich zu schaffen als endlich klar wurde, dass keine bekannte Macht hier gewirkt hatte. Einzig, dass dieser Ort in vergangenen Tagen eine Art Kultstätte für einen lange toten Kult war schien gewiss. Hatte jener Kult versucht einen schrecklichen Feind mit einer magischen Falle festzuhalten? Oder war ihnen das Siegel selbst zum Verhängnis geworden?
Während man noch fieberhaft nach Antworten suchte und auch begann die Runen auf den Rändern des Siegels zu entziffern, brach das Siegel endgültig in seine Einzelteile zusammen. Eine schreckliche Druckwelle erfasste alle Umstehenden und fegte sie wie Zinnsoldaten von den Beinen. Ein grelles Leuchten blendete für einen kurzen Moment jeden, und als die Augen diesen Schock überwunden hatten konnte man nur noch mit ansehen wie sich ein riesiger Drache aus dem Krater entwand, der sich nun an der Stelle befand wo eben noch das Siegel zu sehen gewesen war. Mit stechender Kälte blickten sich die kleinen Augen des Wesens um während sein langer, grün geschuppter Hals schlangenhaft hin und her peitschte. Ein einziger zaghafter Schlag seiner Flügel ließ die Magier trotz aller Schutzmaßnahmen davon wehen, bis sie gegen das erstbeste Hindernis prallten. Noch völlig benommen von der Wut und der Heftigkeit der folgenden Attacke des Drachen dröhnte die tiefe Stimme des Wesens in den Köpfen der Menschen wieder: „Wo ist mein Bruder?“ schrie es und schwang sich mit einigen kräftigeren Flügelschlägen in die Luft. Ein Beben erfasste die ganze Welt als jener Drache sich in voller Größe zeigte und, eine Schneise der Verwüstung hinterlassend, nach Westen entschwand.
Von jenem Tag an waren alle Bemühungen darauf gerichtet die Bruchstücke des Siegels zu sammeln und die Runen zu entziffern, oder mehr über den Drachen und seinen Bruder in Erfahrung zu bringen. Den Drachen selbst jedoch sah man nicht mehr, und eine trügerische Ruhe legte sich einstweilen über das Land...

Morax Marbas
Magier der acht Winde
03) Prinz Morcan setzt sich über Nacht mit der Staatskasse ab "Möglichst leise, Shang, muss doch nicht die ganz Insel mitbekommen was wir vorhaben." Grinsend und mit beiden Händen hielt Prinz Morcan die schwere, große Holzkiste und hievte sie mit Hilfe von Shang Mei in das kleine Boot, was sofort anfing unter der Last hin und her zu wackeln.
Nur eine kleine Laterne gab den beiden Männern Licht ihren Weg zu finden, aber genau das musste reichen. Niemand der beiden wollte unhöflich sein und zu so einer späten Stunde die armen schlafenden Seelen wecken. Als die Kiste verstaut war blickte Shang nocheinmal zurück, dorthin wo die Stadt zu erahnen war. "Meine Güte eigentlich hat’s mir hier ja gefallen, mein Domizil war richtig gemütlich." Der Blick des Prinzen fiel eher auf die Truhe, aus der goldenes Geschmeide hervorblitzte. "Unfug was meinst du was wir uns hierfür alles leisten können ohne lästigen Terminen nachzukommen oder uns Probleme anhören zu müssen. Geh, trenn dich von der Insel. Wir finden was Schöneres.", und nickte in Richtung der Holzkiste. Shang besann sich und schaut auch noch einmal verträumt auf die Kiste mit der Staatskasse. "Hast ja recht. So schnell kommen wir so einfach nicht nocheinmal an soviel Geld." Übermütig sprang er in das kleine Boot was durch die Hast sofort wieder zu wackeln begann. Shang Mei ruderte plötzlich wild mit den Armen um wieder Balance zu finden, flog aber dann klatschend ins Wasser. Morcan begann herzhaft zu Lachen. "Ein würdiger Abgang mein Freund, die Darsteller verlassen mit Beifall die Bühne." Dann sprang er ins Boot und zog den nassen Shang zu sich. Beide griffen nach den Rudern und schon ging es mit kräftigem Schlag im Kreis herum. Ein zwei Minuten brauchten die Herrn um sich aufeinander einzuspielen und schon ging es mühselig auf den Horizont zu. Lange ruderten sie so vor sich hin und stritten darüber was sie mit dem Gold wohl machen würden. Die Dämmerung setze langsam ein und die Insel war schon bald in beachtliche Ferne gerückt. Was die beiden beim Antritt ihrer Reise nicht wahrnahmen, waren die Umrisse eines riesigen Quamdorns, der sich schon bald an die Verfolgung der kleinen Bootes machte....


[Kopiert aus dem Newseintrag von Sir Fabulus am 18. März 2004]
04) Ein schweres Unwetter sucht Wochenlang den Zwielichten Hafen heim
05) Sprengung der Postkutsche an der Kossuthwüste
05) Ausgrabungen am Schloss von Britain zunächst ohne Erfolg
06) Meermenschen greifen Cove an und werden nach Schlacht zurückgeschlagen Als ihr weiterblättert gelangt ihr auf eine reich verzierte Seite, vor allem das Thema Wasser scheint in den Verziehrungen von besonderer Bedeutung. Die Seite wirkt etwas abgegriffen und in schwarzer Schrift könnt ihr folgendes Lesen


Die Meerwesen von Cove


Begonnen hat alles damit, dass die Meerwesen ihr Bündnis brachen und sich nicht länger dem Schutz Coves verschrieben. Doch als wäre dies noch nicht unehrenhaft genug erdreisteten sie sich die Stadt Cove anzugreifen und zu erobern. Selbstverständlich schlugen die königlichen Truppen unter Junker Marleyan Aldajin in einer glorreichen Schlacht gegen die Meermenschen und trieben sie zurück in ihre nassen Gefilde. Die Meerwesen erlitten schwere Verluste im Kampf. So entschlossen sich die Führer der königlichen Armee die heikle Verfolgungsjagd durch das Wasser nicht auf sich zu nehmen.

Einige Wochen vergingen als Squanto, dereinst Hauptmann der königlichen Garde, sich an den Strand von Vesper begab um seinen Mittelpunkt in der Meditation zu finden. Doch soweit kam es nicht, denn ein Meerwesen entstieg den Wellen und lief auf den jungen blonden Mann zu. Nur kurz maß er den Meermann und stellte fest, dass er unbewaffnet war, ein Bote? Die Gestalt von der so manch einer behauptet hatte sie würde aus den Niederhöllen stammen spreizte etwas die fremdartigen Kiemen und begann mit fremdartiger Stimme zu sprechen. "Ich Botschafter der Slulen wünsche mit dem Heeresführer der Weißen Armee zu sprechen."
Einige belanglose Worte wurden gewechselt bis der blonde Squanto sich aufmachte um Marleyan Aldajin, den Marshall der Weißen Armee, aufzusuchen um ihm die Kunde zu überbringen.

Wenige Momente vergingen als der gar fürstlich gekleidete Kommandant der königlichen Streitkräfte am Strand eintraf um mit dem Wassermenschen zu reden. Dessen Stimme war heiser, wohl war er es nicht gewohnt sich außerhalb von Gewässern aufzuhalten. Doch wegen der letzten Ereignisse war es ihm nicht vergönnt seinen eigenen Bedürfnissen nachzugehen. Das Gespräch dauerte nicht lange, denn eigentlich hatte das mit Schwimmhäuten besetzte Wesen nur eines zu sagen, nämlich dass der Herrscher der Meerwesen ihn zu sprechen wünschte. Natürlich sahen sich die Streiter des Reiches veranlasst der Bitte der Meerwesen nachzukommen und bei ihrem Herrscher zwecks Verhandlungen vorstellig zu werden. So geschah es, dass die mutigen Männer mittels einer Luftblase bis tief in die Meere reisten. Zu der Hauptstadt der Meerwesen und dort einen alten blinden Mann vorfanden den man ihnen als Führer vorstellte. Seine recht leise und gebrechliche Stimme bat uns um Hilfe, denn sein Volk wurde von einem Wesen namens EnjuXal bedroht, welches sie auch zu dem Angriff auf die Reichsstadt Cove zwang. Natürlich schreckte keiner von dem Abenteuer zurück was Ruhm und Ehre bringen würde.
Als Hilfe gab man unserem ehrenwerten Reichsmarschall Aldajin ein weißes, mit Perlmut überzogenes Schwert, mit dem er das Ungetüm welches sich in einer Burg versteckt hielt vernichten sollte. Die Umgebung die unsere Helden durchstreiften glich ganz und gar nicht der einer königlichen Stadt. Überall Dreck, tropfendes Wasser, Schlamm und Algen. Doch nichtsdestotrotz die Männer unseres Reiches kämpften sich ehrenhaft durch die feuchtfröhlichen Gefilde bishin zu diesem zwei mannshohen geflügelten Ungetüm. Ein harter Kampf entbrannte, bei dem alle Anderen zum zuschauen verdammt waren. Wie nicht anders zu erwarten besiegte der Führer der Weißen Armee dieses Monster, dessen Blau dem des Meisters ähnelte, rettete das Volk der Meerwesen und schützte das Königreich vor weiteren Gefahren.

Als man sich in der Burg umsah entdeckte man ein Buch. Das Buch der Muränen, das Werkzeug des unheiligen Dämons. Unter der Leitung von Zephyra Lykane wurde das Buch unschädlich gemacht. Die Magierin rief die Elemente zur Hilfe und konnte so die Magie aus dem Buche bannen. Doch bis heute wurde es nicht vollständig vernichtet, denn bei der Beseitigung stahl der Geist eines Mörders Reste des Buches. Der Geist lebt bis heute unter dem Friedhof von Cove und treibt dort sein Unwesen. Warum er diesen Ort nicht verlässt ist bis heute ungeklärt doch seit gewarnt er ist höchst gefährlich.


Ein Bericht vom Baron Squanto, Hauptmann der königlichen Garde
Dreißigster Tag des ersten Mondes im Jahre 5 nach Horadrim

[Vielen Dank an PO Squanto für diese Geschichte]
07) Nach Schlacht an der Kossuthwüste Wiederaufbau der Postkutsche
08) König Mercutio leidet an einer rätselhaften Krankheit Lange litt König Mercutio an einer Krankheit, die ihn bewusstlos an das Bett seines Palastes fesselte. Die fähigsten Heiler des Reiches versuchten sich an ihm, doch nicht einer von ihnen wusste was zu tun sei. Man hatte in letzter Not eine Aktionsgruppe gebildet, die aus den Streitern des Reiches Sahir, Feragorn, Herkon Horeles und Marlan Kabo bestand. Alle Hoffnungen ruhten auf diesen Männern. Doch vorerst konnten auch sie ihn nicht Heilen. Sie brachten nur eine Neuigkeit zu Tage, denn wie sie wenig später verlautbaren ließen war es Gift das den Herrn im Hause Wildheart von seinem Amte fernhielt. Nun war es die schwere Aufgabe ein Gegengift zu kreieren. Die Vergiftung war von gar übler Heimtücke und eben mindestens so gefährlich. Jeder alte Wälzer, jedes Heftlein, jedes Manuskript und jeder fähige Magier wurde befragt was man tun könnte und was er wüsste, doch nichts Brauchbares kam zustande. In der Zwischenzeit wurde der Fall weiter aufgeklärt. So kam ans Tageslicht, dass eine verräterische Palastangestellte namens Ruby seine Majestät vergiftet hatte. Glücklicherweise konnte man über ihn die Formel des Giftes erlangen und jene eines Gegengiftes. Doch sollte dies nur die halbe Arbeit sein, denn das was an Ingredienzien für das Gegengift besorgt werden musste war nicht ohne:

- Ein Vesperveilchen musste von einer erwachsenen, unberührten Person gepflückt werden.
- Ein frischer Spinnenzahn musste erbeutet werden.
- Weiterhin musste das Metallherz aus dem Körper eines Golems geschnitten werden.
- Eine Drachenkralle eines riesigen Schwarzwyrms, der mit den Dienern des Chaos im Bunde steht und nur in ihren Höhlen durch Nennung der Untugenden aus Priestermund, gerufen werden kann, musste man genauso erbeuten.
- Und zu guter letzt musste noch ein Eisdiamant von dem eisigen Herrscher erbeutet werden. Es musste in einem Zweikampf geschehen und das Schwert von reiner Hand geführt werden. Der Kämpfer der den Zweikampf antritt sollte seelisch und geistig gereinigt sein.

Das Vesperveilchen war die leichteste Aufgabe gewesen, denn schon auf der Audienz, auf der dies Verkündet wurde, gestand die Jungfrau Ysaena Verbrylla unter Schamesröte, dass sie diese Aufgabe übernehmen konnte. Etwas schwieriger war es schon an ein eisernes Golemherz zu gelangen doch auch dies wurde erledigt mit wenigen Schrammen und Verlusten wurde es von Marleyan Aldajin und Baron Gus Binerbik gebracht. Die dritte Aufgabe war ohne Zweifel schwer doch konnte sie von einem einzelnen bewältigt werden, jener nannte sich Herkon Horeles, und er besiegte den Herrscher des Eisreiches bei Hammerfall. Doch die schwierigste Aufgabe war es wohl die Drachenkralle zu beschaffen. Denn die Chaoshöhlen waren hart umkämpft und es zehrte schon kräftig überhaupt erst in den geeigneten Raum vorzudringen, der sich ganz unten befand. Wäre nicht just an diesem Tage der Priester des Azuth, Solon von der Götterhand Azuths berührt worden so hätten die Streiter des Königs es wohl nur schwerlich vollbringen können.
Doch am Ende dieses aufregenden Abends war es geschafft. Alle Zutaten waren beschafft worden und man konnte sich an die Herstellung des Gegengiftes machen.

Es dauerte nurnoch wenige Tage bis die frohe Botschaft in Windeseile durch das Reich gelangte, das der König wieder gesundet sei und so geschah es, dass König Mercutio Wildheart sein Amt wieder zur Gänze füllte. Als Dank verneigte sich die Königsfamilie vor dem gesamten Volke, eine ergreifende Geste welche noch bis heute in den Gedächtnissen vieler Menschen geblieben ist.

[Vielen Dank an PO Squanto für diese Geschichte]
08) Orkangriff auf Schattenwinkel – Bürger erzürnt "Rig Rig" trieb der Schamane die Truppe Orks an. Eilig hetzten alle durch den Wald, sie waren ihm dicht auf den Fersen. Wie konnte es dieser kleine Bilwiss nur wagen, sich in sein Quartier zu schleichen und versuchen ihm einen Kristall zu stehlen. Gahr'Buz war sehr dumm gewesen, nun würde er für seinen Fehler bestraft werden. L'estroc's Aufschrei hatte Gahr'Buz zur Flucht veranlasst. L'estroc versammelte eiligst alle Orks, die sich in der Gundu befanden und sie machten sich auf, ihn zu verfolgen. Er war nach Westen unterwegs, Zo'nargh, der fähigste unter den Bilwiss, war ein guter Spurenleser und die Truppe holte gut auf. Bald würde man ihn zum Shiruk befördern.

Gahr'Buz erreichte den Gebirgspass und suchte ein Versteck im Steinbruch, als die anderen ihn einholten. Nun gab es kein entrinnen mehr. Nabgir und Thirzarr zerrten ihn, an den Füssen, aus seinem Versteck und schleiften ihn zum Schamanen. "Lat banazir Gongi" schrie L'estroc und begann den Bilwiss mit seiner Keule zu vermöbeln. Winzelnd zuckte Gahr'Buz unter jedem der Schläge auf. Als sich Gahr'Buz nicht mehr rührte, lies L'estroc von ihm ab. Er wies Zo'nargh an Gahr'Buz zu tragen und sie machten sich auf den Rückweg, als sie plötzlich 2 Reitern gegenüber standen.

Grüssend hoben die Menschen die Hände und die Orks schauten dumm drein, als sie zwei - so tollkühne Helden - so tief in ihrem Lande sahen. Nach einem Moment fassten sich die Orks und zogen ihre Waffen. L'estroc trat vor und wendete sich den Menschen zu, als diese ihm einen schweren Beutel zuwarfen. L'estroc hob die Hand und die anderen Orks blieben geduldig stehen, alle kampfbereit und auf ein Zeichen von ihm hin würden sie die Reiter töten. L'estroc öffnete den Beutel und erblickte Gold, viel Gold.

"Matat za, Shara nohip Unai" ertönte es aus den Reihen der Orks. L'estroc hatte alle Mühe das Rudel unter Kontrolle zu halten, damit sie die Menschen nicht auf der Stelle töteten. Als die Orks endlich Ruhe gaben, wandte er sich den Menschen zu und fragte sie "Mon lat sngro?". Diese antworteten ihm nicht. Einer der Reiter stieg vom Pferd und ging auf den Schamanen zu, er hielt einen weiteren Beutel in der Hand und überreichte ihm diesen. L'estroc öffnete diesen Beutel ebenfalls, während der Reiter eiligst wieder auf sein Pferd stieg. Man spürte das Unbehagen der zwei berittenen Boten, sie schienen keine Freude an ihrem Auftrag zu haben.

Wieder wurden die Orks laut, "Mon shara sngro? ukra matat za banazir bubs? ik sngro za karabyorash!" ertönte es von den Bilwiss. Warum musste L'estroc sich nur um alles kümmern? Der Draratul und die alten Uruks waren alle auf Reisen, tage- und wochenlang verliessen sie manchmal die Gundu und einige schienen schon in Vergessenheit zu geraten. Warum nahmen sie ihn nie mit, fragte sich L'estroc meist. Warum musste er die Bilwiss erziehen? Aber er würde sich schon noch rächen, dafür, dass sie ihn wegen seiner "Begabung" so ausschlossen. Nachdem er sie wieder zurück gepfiffen hatte, erkundete er den Inhalt des zweiten Beutels. In ihm befand sich eine Karte, drei grössere Edelsteine und ein altes Pergament.

Fragend blickte der Schamane zu den Menschen, doch diese waren schon davon geritten. Über die seltsame Begegnung nachgrübelnd ging der Schamane zurück in die Gundu. Die Orks folgten ihm und Gahr'Buz musste noch immer getragen werden.


Zurück in der Gundu, wollte sich L'estroc gleich mit dem Pergament beschäftigen, doch etwas hatte noch Vorrang. Gahr'Buz musste noch richtig bestraft werden. Er konnte mittlerweile wieder aufstehen und gehen, auch wenn man ihm ansah, dass es ihm schmerzen bereitete. So lies L'estroc Gahr'Buz die Reitwölfe ausmisten. Nur diesmal kam der Mist nicht nach draussen, sondern Gahr'Buz musste sich sein eigenes Bett daraus bereiten. Zur Strafe für seine Tat sollte er eine Nacht im Wolfdung schlafen. Würde es wieder vorkommen, so würde er bis ans Ende seines Lebens darin schlafen müssen.

Anschliessend zog sich L'estroc in seinen Raum zurück und widmete sich dem Pergament. In alten Runen stand geschrieben, dass der Beutelinahlt für den Draratul bestimmt war, doch Borglok war auf Reisen, also würde er sich darum kümmern. Desweiteren stand geschrieben, wozu die Edelsteine seien. Darin sollten die Orks 3 Dinge erkennen. Im Rubin sah er Bilder von Gold, Fleisch und Kräutern, endlos viel Gold und Fleisch. Dieser Stein sollte die Bezahlung darstellen. Im nächsten Stein, einem grossen Bernstein, sah er einen Ort, er war im Wald, es war Schattenwinkel. Zuerst sah er nur Bäume, und ein paar Häuser, schliesslich die Felder und Bauernhöfe und dann ging alles in Flammen auf. Dies sollte also der Auftrag sein. Langsam verstand Lestroc und grunzend zog er den letzten Stein aus der Tasche. Im Saphir war der Stand der Sonne und ein Ort zu erkennen an dem sich Mensch und Ork gegenüberstanden, hier sollte also der Treffpunkt sein.

L'estroc verstaute alles in seinem Regel und verliess seinen heiligen Ort. Zurück in der Gundu versammelte er alle Orks. L'estroc sprach mit Ungagh, dem ranghöchsten der anwesenden Uruks, über die Aufgabe. Sie einigten sich, dem Angebot der Menschen nachzukommen und zum vereinbarten Treffpunkt zu gehen. Die Orks, vorbereitet auf einen Hinterhalt, machten sich schwer bewaffnet und wie für einen Krieg gerüstet auf den Weg. Wieder ging es zum Steinbruch. L'estroc schaute nach dem Stand der Sonne, es sollte der frühe Abend sein, an dem sie sich treffen. Mit einer kleinen Verspätung erreichten die Orks den Treffpunkt.

Die Menschen waren auch schon versammelt, diesmal waren es 4 an der Zahl. Die Menschen boten den Orks einen komischen Anblick, uneinig stritten sie darüber, wie sie mit den Orks verhandeln sollten und einer von ihnen war auch noch sturzbetrunken. Die Orks näherten sich vorsichtig und blieben dann einige Schritte vor ihnen stehen. L'estroc begann das Gespräch "Ogta Sharas, ukra nohip hia oglakh. Mon shara nohip sngro za uruks boul?" Die Menschen wussten ihm nicht gescheit zu antworten und verärgert murmelte er "Otug pushud banazirbunds nohip za dumpuga Sharas". Schliesslich trat einer der Menschen vor und grüsste die Orks in seiner unverständlichen Sprache. Auf sein Winken hin, brachten die anderen eine Kiste und stellten sie dem Schamanen vor die Füsse. Die Menschen öffneten sie und darin waren Federn, Kräuter, Gold und ein paar Tränke. L'estroc nickte und rief zwei der Orks herbei. Nabgir und Ungagh trugen die Kiste davon.

L'estroc gab sich aber noch nicht zufrieden. "ik sngro yorash" sprach er und deutete auf ihre Tiere. Die Menschen, die sichtlich nervös waren, berieten sich kurz. Uneinigkeit brach aus und sie schrien einander an, nur der Betrunkene schien bester Laune. Schliesslich überreichten sie die Pferde und Thirzarr führte sie an den Zügeln mit auf die Seite der Orks. Doch der Schamane wollte mehr. Er zog ein kurzes Seil aus einer seiner Taschen und deutete auf einen der Menschen. "Ik sngro a shara" sprach er und den Menschen wurde schlagartig bewusst in welcher Gefahr sie steckten. Panik schien auszubrechen und sie waren kurz davor die Flucht zu ergreifen. Die Orks hoben bereits die Waffen und vorfreudiges Kampfgeheul war, in Erwartung der Hetzjagd, zu hören. Doch die Menschen hatten plötzlich eine Idee. Die drei nüchternen schlugen ihrem besoffenen Kumpanen auf den Kopf und liesen ihn für die Orks am Boden liegen. Schliesslich nickte L'estroc ihnen zufrieden zu und sprach "uruks umorz mon shara sngro". Die Menschen schienen dies aber schon gar nicht mehr zu hören, und waren schon dabei, dass weite zu suchen.

Der betrunkene Mann wurde gefesselt und Zo'nargh durfte ihn tragen. "monem ishia ik tragäh nas" beschwerte sich Zo'nargh. Während des Rückweges erwachte der Mann und begann die Orks zu belästigen. Er redete ununterbrochen und schien die Namen seiner Begleiter zu rufen. Als es Zo'nargh zu viel wurde, verpasste er ihm eine Kopfnuss, so dass er endlich Ruhe gab. Zurück in der Gundu wurde er ins "Loch" geworfen, wo er bis zu seinem Tode verweilen würde. Anschliessend wurde die Beute ins Lager gebracht und zu den anderen Schätzen der Menschen gelegt. Fackeln und Explosionstränke wurden eingesteckt und die Orks zogen los, um ihre Aufgabe in Schattenwinkel zu erfüllen.

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Kampfbereit stürzten die Orks aus ihrem Tunneleingang. Jeder wollte der erste sein und so begann der Wettlauf zu den Lichtrittern. L'estroc hatte diese Route an Hand der Menschenkarte gewählt und die Orks wollten sie schon länger überfallen. Nach einem Gewaltmarsch erreichten sie den Posten der Lichtritter und sie eröffneten sofort den Kampf. "URUK UNAI" schallte es durch den Wald. Und schliesslich rief Zo'nargh "Ik ugha, ik matat ash shara", er hatte die kleine Orkwette gewonnen und den ersten Lichtritter getötet. Einige der Lichtritter lieferten den Orks heftige Gegenwehr doch schliesslich vielen sie alle. Gahr'Buz hatte als einzigen keinen getötet, er trottete nur hinter dem Trupp her und musste die Lasten tragen. L'estroc zog seinen Knochendolch und entfernte allen toten Menschen die Augen, sie würden morgen eine gute Suppe ergeben. Die Wachablösung würde ein schreckliches Bild vorfinden, wenn sie im Morgengrauen hier am Aussenposten erscheint.

Die Orks hatten Blut geleckt und zogen weiter. Zielstrebig rannten sie in Richtung des Zentrums von Schattenwinkel. Einige Anwohner, die die Orks erblickten, verschwanden in ihren Häusern und verschlossen Türen und Fenster. Doch die Orks waren nicht ihretwegen hier. Als sie am nördlichen Ende der Stand angekommen waren, lies L'estroc das Rudel stoppen. Verdutzt schaute er sich um und blickte auf die Karte. Sie waren eigentlich am Ziel, doch hier war nix zu finden. Schliesslich begann er auf die Menschen zu schimpfen "Uk sharas nohip banazir pushud bubs", hatten sie doch vergessen auf die Karte zu schreiben, wo "oben" und "unten" ist und auch ihr Kompass war unverständlich beschriftet. Lestroc drehte die Karte um und der Trupp machte sich wieder auf den diesmal richtigen Weg.

Als sie den ersten Bauernhof erreichten, überraschten sie die Menschen noch im Schlafe. Nabgir, gefolgt von den Bilwissen Thirzarr und Zo'nargh, durchsuchten das Bauernhaus und sie töteten alle Menschen. Währenddessen entzündete Gahr'Buz einige Fackeln und überreichte sie L'estroc und Ungagh. Diese entzündeten die Felder und Lager, so dass die gesamte Ernte in Flammen aufging. Mit dem Fass Explosionstränke, das Gahr'Buz die ganze Zeit tragen musste, sprengte L'estroc den Brunnen, um die Löscharbeiten zu behindern. Als die Orks dann aus dem Bauernhaus zurückkehrten, wurde dieses noch in Brand gesteckt und die Orks zogen weiter. Auf dem Weg zum zweiten Bauernhof steckten sie weitere Gebäude in Brand. Lautes Geschrei war, von überall her, zu vernehmen und die Anwohner flohen vor den branndschatzenden Orks. Als die Orks den letzten Bauernhof erreichten, war dieser bereits verlassen. Die Orks steckten auch hier alle Felder und Obstbäume in Brand und warfen anschliessend ihre Fackeln ins Haus. Ihre Auftraggeber wären sicher zufrieden mit ihnen.

Auf dem Rückmarsch feierten die Orks bereits den triumphalen Sieg über die Menschen. Alle lachten und waren guter Stimmung, ausser Gahr'Buz, dieser hatte wieder die Lasten zu tragen und auf ihn wartete jetzt sein Bett aus Stroh und Wolfdung. Und so ging ein glorreicher Tag für die Orks zu Ende. Sie hatten tausende Goldmünzen verdient, ein paar Pferde fürs Abendmahl bekommen, einen Menschen für Nin-Ghash gefangen und vielen Menschen den Tod gebracht. L'estroc verbrachte den Abend auf dem Gipfel des Shamegebirges und beobachtete das rote Glimmen am Horizont über Schattenwinkel.
09) Belagerung und Eroberung der Tugendburg durch Königsfeinde
10) Vesper von Königsfeinden erobert – Sofortige Rückeroberung durch Königstruppen
11) Republik Magincia ruft die Befreiung der ländlichen Gegenden des Reiches aus Ihr schlagt die nächste Seite des dicken Geschichtswälzer "Politik" auf sodass euch der eingeklebte Aushang sofort ins Auge sticht:

Der Senat der freien Republik Magincias gibt bekannt:

Mit sofortiger Wirkung geniesst das nicht befestige Festland den Schutz von Streitkräften der Republik. Diese Truppen werden sich für ein freies Bewegen jedweden unbescholtenen Bürgers einsetzen und Gefahren für diese bekämpfen.
Es sei weiterhin verkündet, das den Handlagern des Tyrannen aus Britain in den beschriebenen Ländereien entgegen geschritten wird.
Somit sei die Bevölkerung der Ländereien davon in Kenntnis gesetzt, das sie ab sofort in Freiheit ihrem Tun nachgehen können, und nicht länger den willkürlichen Weisungen des Tyrannen Folge zu leisten haben.
Um die Häscher des Tyrannen zu bekämpfen erhofft der Senat sich eine gute Zusammenarbeit mit Unbeteiligten.
Für entstehende Komplikationen hat der Senat jederzeit ein offenes Ohr und wird für eine rasche Abstellung von Quellen des Unwillens gegen die Befreiung des Landes Sorge tragen.
12) Reichstruppen greifen Bergfestung des Söldnerhauptmann Gromm an
12) Königin Viviane Wildheart verstirbt bei der Geburt ihrer Tochter Reena Viviane
12) Das Gebiet um die Kossuthwüste wird von den Boten des Chaos als neutral ausgerufen
Jahr 5 nach Horadrim
01) Schlacht zwischen Chaos- und Ordergilden am Quartier des Bunds der stählernen Hand
01) Nach Kapitulation der Republik wird die „Freie Republik Skara Brae“ ausgerufen An wichtigen Sammelpunkten des Volkes wie der Kutschenstation zu Kossuth, der Bank am Zwielichten Hafen und öffentlichen Anschlagbrettern, wird ein Plakat mit einer magisch vergrößerten Abbildung des Vertrags zwischen Malkasurs schwarzen Falken und der Republik Magincia ausgehangen.


Kapitulationsvertrag der Republik

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Die Republik Magincia kapituliert hiermit bedingungslos gegenüber
Malkasurs Schwarzen Falken
und gesteht ihre Niederlage auf dem Felde ein.


Des Weiteren gelobt die Republik nie mehr gegen Malkasurs schwarze Falken,
ihre Mitglieder, sowie die Insel Bucaneers Den vorzugehen
oder ihnen in irgendeiner Weise Schaden zuzufügen.

Malkasurs schwarzen Falken ist es gestattet sich frei
auf dem Gebiet der Republik zu bewegen.
Dies beinhaltet sowohl Orte des öffentlichen Interesses,
als auch Sitzungen des Senats in passiver Instanz.
Gleiches Recht wird den Boten des Chaos zugestanden.

Weder die Boten des Chaos noch Malkasurs schwarze Falken
gedenken sich hierbei in die Politik der Republik einzumischen.
Sie erkennen auf Gebiet der Republik die zu diesem Zeitpunkt bestehenden Gesetze an.
Eine Folge der Bewegungsfreiheit sei, dass die Kopfgelder auf Mitglieder der Falken zurückgenommen werden.



Dieser Vertrag kann allein durch das Einverständnis
aller beteiligter Parteien aufgehoben werden.

Dieses Dokument sei verfasst zum Wohle der Republik und Malkasurs schwarzen Falken.
Das Schicksal soll Jenen treffen, der es wagt den Eid zu brechen der hier mit seiner Unterschrift abgeleistet wird.



~~ Für Malkasurs schwarze Falken ~~
Ladon Phex - Gildenlord

~~ Für die Republik ~~
Wasla Norvik - Senator - Bund der stählernen Hand
Kranwield Sakur - Senator - Gildenloser Bürger
Adam Tronsky - Senator - Die Priester des Namenlosen
Rustlin Everett - Senator - Stadtmiliz von Magincia


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02) Ermordung Mercutio Wildhearts, König des Reiches Horadrim Wie alles begann...

Eure hochwohlgebohrene Majes*tinten kleks*

Ich wünsche Vivanes Leichnam zu sehen um mich persönlich bei ihr zu verabschieden wie es sich gebührt, doch musste ich feststellen das deine Hofschranzen auf deinen Befehl hin mich nicht passieren lassen. Ich erbitte eine Erklärung, mehr noch wenn du noch genug Ehre in Leib hast dann stell dich mir selbst anstatt deine Diener vor zu schicken. Prahlt der große König nicht immer von Bodenständigkeit und Einsicht? So solle er einem Mann die Möglichkeit bieten sich von seinem Weibe zu verabschieden. Ebenso wünsche ich das Kind zu sehen. Mehr nicht danach kannst du verfahren was immer dir vorschwebt, ich werde mich nicht zu wehr setzten. Also komm großer König ich warte vor der Vesper Gardegarnison auf dich.

Ein schwungvolles "b" prunkt als Unterschrift




So und nicht anders sandte Bakahn den Brief an seinen ewigen Rivalen König Mercutio Wildheart. Doch wusste er damals noch nicht, dass dies der Anfang seines Endes war. König Mercutio wertete dies, wie nicht anders zu erwarten, als Majestätsbeleidigung und setzte Bakahn auf die Fahndungsliste der Garde, nicht zu weit unten wie ich anmerken darf. Es dauerte nicht lange bis der Ritter ihrer Majestät, Bakahn, dem Rat überstellt wurde. Wie es üblich war in diesen Landen wurde er zum Tode verurteilt doch da hatten sie die Rechnung ohne den Herrscher des Reiches gemacht, denn dieser unterzeichnete dieses Todesurteil nicht.
Er hatte sich eingehend mit den Adligen des Reiches beraten und als ihn Baron Squanto an die Tugenden erinnerte, im besonderen des Mitleides, wurde Bakahn begnadigt und kam mit einer „glimpflichen“ Strafe davon: Ihm wurde die Stimme genommen auf das er nie mehr solche Lügen verbreiten möge und er wurde in das Irrenhaus Serpents Hold verbannt wo er bis zum Ende seiner Tage sein Leben fristen sollte.

Einige Monde strichen so ins Land bis Gerüchte gesät wurden, dass Bakahn aus Serpents Hold befreit wurde. Auf der Stelle begab sich eine Gesandtschaft bestehend aus Syssia va’l Noir, Shanaas Ayshar und Valaria Santara auf den Weg um dieses Gerücht auf seinen Wahrheitsgehalt zu prüfen.


Licht mit Euch, Eure Majestät Mercutio Wildheart,

bezugnehmend auf unser Gespräch vom gestrigen Tage und aufgrund dem Zustand Bakahns, lege ich als Priesterin Kerissas, der Schutzpatronin des Königshauses, und von ihr eingesetzten Beraterin, nochmals dringendst nahe, ihn an einen anderen Ort zu verlegen, um sich von den Strapazen von der sogenannten Einrichtung für geistig Verwirrte erholen zu können. Der Ratskerker ist dazu in keinster, denkbarer Weise geeignet - gleich wie luxuriös die Zelle eingerichtet ist. Dem Tageslicht und der frischen Luft hat er allzu lang entsagen müssen und ein Jeder weiß, daß beides zum Seelenheil erforderlich ist. Ihm sollte es nicht mehr länger vorenthalten werden.

So schlage ich vor ihn entweder der Obhut der Dame Lureen zu übergeben, dem Obhut des Ordens der Kerissa, oder dem Stadtmedicus in Trinsic - unweit meines eigenen Wohnsitzes. Diese werden sich mit Sicherheit besser um sein körperliches und geistiges Wohl kümmern können kann als ein Ratswächter, und eine dergleiche Betreuung sollte ihm in jedem Falle zukommen.

Des Weiteren möchte ich anmerken, daß der Betreuer der Anstalt abgelöst werden sollte. Der Besitz des Schlüssels zu den Türen ist das einzige, was ihn noch von den anderen Insassen zu unterscheiden scheint. Doch dazu werden sicher die Damen Shanaas und val'Noire noch ausführlicher berichten.

Falls eine eingehendere Besprechung notwendig sein sollte, stehe ich selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, doch rate ich zu einer raschen Entscheidung und Umsetzung in der erstgenannten Belange und eine Information darüber an meine Person.

Möge Kerissa über Euch wachen
Valeria Santara



Und abermals stand das Schicksal auf Bakahns Seite, denn er wurde begnadigt und in die Obhut des Kerissaordens übergeben.



So strichen die Wochen ins Land...


Bakahn hatte sich gebessert und er schien wieder bei bester Gesundheit obwohl er niemals krank gewesen war. Die Schmach die er erlitten hatte lag schwer auf seinen Schultern und ließ ihn seinen Gram nicht vergessen. So bat er den König um einen letzten Gefallen, ein Duell um diesen Streit zu beenden. Der König, nicht minder ein Mann von Ehre willigte ein.

Der abgelegene Turnierplatz in Britan schien ruhig, nur Bakahn wartete dort auf den König, der ohne Gefolge und Leibwache heranritt. Alsbald standen beide Kontrahenten im Ring doch da entpuppte sich das wahre Vorhaben Bakahns. Es kam zu keinem Kampf, denn mächtige Magier, unter anderem Rowin Tiomarson und Erzmagier Solon, umringten ihn plötzlich dort wo vor wenigen Momenten nur Vögel dem Schauspiel zusahen. Es dauerte nur wenige Momente bis Mercutio niedergestreckt ward und durch ein Tor geschleift wurde.

Sogleich als dieses Attentat beendet war schritt Bakahn zur Versammlung der Weißen Armee wo er seine Inthronisation verkünden wollte, doch wie ein jeder Mensch mit klarem Verstand wüsste kam es nicht dazu, denn Bakahn wurde in Windeseile verhaftet.
Eins hatten die Beiden jedoch gemeinsam, sie erlitten wohl Tausend mal Tausend Qualen bis man ihnen die Gnade erwies sterben zu dürfen, Bakahn auf der Folterbank des Rates und Mercutio auf dem Gelände der Falken.

Als weitere Folge dieses Attentates wurde Erzmagier Solon zum Tode Verurteilt und die Gilde des Feuersturms, dessen Gildenleiter Rowin Tiomarson war, wurde geächtet und aus dem Reich verstoßen.
03) Krönung Allegra Wildhearts zur neuen Königin des Reiches

Ein großes wertvolles in Gold gerahmten Bild begegnet euch in imposanter Höhe und imposanter Größe.

[Ihr seht Valeria Santara, die Priesterin Kerissas bei der Krönung Prinzessin Allegra Wildhearts zur neuen Souveränin des Reiches Horadrim.
Flankiert wird ihre junge Majestät von Prinz Alvarian Wildheart zu ihrer Rechten und von Großherzog Gajus Verus zu ihrer linken.]

Die Krönung von Allegra Wildheart am 25 Tag des 3. Mondes im Jahre 5 nach Horadrim.

Bis weit über den Rand dieses Abildes hinaus scharte sich das Volk an diesem Tage, aber noch viel weiter sollte ihr Ruf als gerechte Herrscherin reichen.
04) Die „Freien Republik Skara Bae“ und das Reich Horadrim schließen einen Friedensvertrag Ihr betretet das Archiv und über weite Flächen hinweg seht ihr nichts als Bücherregale. Doch ein Objekt scheint von besonderem historischen Wert denn es schein regelmäßig abgestaubt zu werden. Als ihr näher tretet erkennt ihr das in einen Bilderrahmen gefasst der Friedensvertrag zwischen der Freien Republik Skara Bae und dem Reiche Horadrim über euch hängt, jedoch ohne Siegel was das das Schriftstück als Faximile enttarnt.



Art. 1:

Das Reich Horadrim sowie die Freie Republik Skara Brae erklären, dass der Kriegszustand zwischen ihnen beendet ist. Sie sind entschlossen, fortan in Frieden und Freundschaft miteinander zu leben.


Art.2:

Das Reich Horadrim und die Freie Republik Skara Brae verpflichten sich, ihre
Hoheitsgebiete zu respektieren und im jeweiligen Gebiet ohne Wappen der Ordergilden
aufzutreten.
Bei offiziellen Einladungen durch die jeweilige Regierung ist das Tragen des
Wappengewandes erlaubt


Art. 3:

Bei Verstößen gegen die Gesetze auf Reichsboden, obliegt es dem Reich die Gefangenen vor dem Hohen Rat zu verurteilen.
Ebenso hat die Republik das Recht, bei Verstößen gegen Gesetze auf ihrem Boden, die Gefangenen vor das Tribunal zu stellen.
Ausnahme hierbei bilden hohe Personen des Reiches, die auf dem Republiksgebiet straffällig werden. Diese werden zur Verurteilung dem Rat überstellt und dort verhandelt. Die Republik hat das Recht, einen Richter für diese Sitzung zu entsenden, der dasselbe Stimmrecht wie die anderen Räte besitzt.


Art. 4:

Das Hoheitsgebiet der Freien Republik Skara Brae umfasst die Gebiete der ehemaligen
Republik Magincia.
Das Gebiet der Tugendburg wird dem Reich Horadrim zur weiteren Verwendung überlassen.


Art.5 :

Neue Gilden, die sich der Freien Republik Skara Brae anschließen, können ihre Gildenquartiere an Stellen errichten, die sich nicht im weiteren Umfeld der Reichsstädte und Handelspunkte befinden.
Für Standorte auf reichstreuem Boden muss eine Meldung erfolgen.
Bei Gildenquartieren in nächster Nähe von Reichsstädten und Handelspunkten ist eine Erlaubnis des Reiches Horadrims einzuholen.

Art. 6:

Das Reiche Horadrim hat die Erlaubnis in die Volksversammlung einen Diplomaten zu
entsenden, der als Beisitzer Vorschläge vorbringen kann. Er besitzt jedoch kein Stimmrecht.


Art. 7:

Jede Partei hat das recht einen Diplomaten zu stellen. Dieser muss sich durch ein gültiges Akkreditierungsschreiben ausweisen.
Zum Zwecke der Zusammenarbeit wird den Diplomaten auf beiden Seiten ein Gebäude zur Verfügung gestellt. In den Botschaften gelten die Regeln und Gesetze des Reiches, auf wessen Boden die Botschaft steht. Jede Partei hat das Recht ihre Gesetze dort durchzusetzen.
Die Räume der Botschaft sind eine politische Einrichtung und nicht zu privaten oder religiösen Zwecken zu nutzen.



Die imitierte Unterschrift von Adam Tronsky sowie Königin Allegra Wildhards sind darunter angebracht sowie mittig darunter ein aufgezeichnetes Siegel. Die Unterschrift des Künstlers lässt das Pergament enden.
05) Errettung Königin Adiras aus ihrer Versteinerung
05) Kampf der Weltdrachen
05) Hammerfall ruft die Monarchie aus - Fürst Ogren als Herrscher eingesetzt In einem alten Wälzer voller eingehefteter Aushänge schlagt ihr die nächste Seite auf, ein älteres Schriftstück begegnet euren Augen doch obgleich es alt sein mag könnt ihr dessen Wichtigkeit an seinen vielen verblassten Farben erkennen



Proklamation




Proklamation der Stadt Hammerfall





Der Fürst der Stadt Hammerfall gibt bekannt, dass mit dem heutigen Tage, folgende Änderungen ihre Gültigkeit in der Stadt Hammerfall haben....

1. Absetzung des Rates zu Hammerfall


Seit dem heutigem Tage, dem Vorabend des Tages der Sonne, des 14. Tages des 5. Mondes, ist der Rat zu Hammerfall, wegen Beschlussunfähigkeit, zurückgetreten, abgesetzt und aufgelöst.

2. Ausrufung der Monarchie

Seit dem heutigem Tage, dem Vorabend des Tages der Sonne, des 14. Tages des 5. Mondes, ist der alleinige Herrscher von Hammerfall der ehrenwerte Fürst Ogren.

3. Änderung der Gesetze

Seit dem heutigem Tage, dem Vorabend des Tages der Sonne, des 14. Tages des 5. Mondes, gelten geänderte Gesetze in der Stadt Hammerfall. Die geänderten Gesetze sind in den Schrifthallen der Stadt Hammerfall einzusehen.
07) Zyklopen von Burg Krähenfels greifen Minoc an Es war schon später Abend als laute angsterfüllte Schreie die Abendidylle in Minoc zerbrachen. Zyklopen kamen von der Ostseite Minocs und hatten bereits den Minenbereich verwüstet. Die Zyklopen warfen große Steinbrocken um die Mauer der Stadt zu brechen, jedoch hielten diese gerade noch stand. Mit sehr viel Mühe versuchte die Bürgerwehr Minocs die nicht weniger werdende Anzahl an Zyklopen zu bekämpfen.

Es dauerte eine Weile bis die ersten Boten die nächste Stadt erreichten und ihr Hilfegesuch im Namen der Stadt Minoc verkündeten. So schnell wie es nur möglich war, wurde ein Trupp aufgestellt der Minoc beistehen sollte, was sich zu solch später Stunde als nicht gerade einfach erwies. Doch kaum ausgerückt musste man feststellen, dass die Truppe den Massen an Zyklopen nicht gewachsen war und ein Rückzug unumgänglich war.
Zur selben Zeit kam es zu einem Gespräch zwischen Herrn Mevorgo Rifkin, seines Zeichens Mitglied der Bürgerwehr zu Minoc, und dem Häuptling der Zyklopen. Das mehr als zwei Manns große Ungetüm ließ verlautbaren, das die Zyklopen gekommen sein um sich zu holen was ihnen versprochen war, denn einst hatte ihnen Olaf von Krähenfels im Namen von Minoc 120 verschiedene Tiere und 5000 Rippchen zugesagt. So gab der Zyklop der Stadt Minoc eine Frist von einer Woche um diese Forderungen zu erfüllen. Andernfalls würde die Stadt dem Erdboden gleichgemacht werden.

Über diesen Mann der einst den Zyklopen dieses Versprechen gab war fast nichts bekannt es wurde nur eine relativ unbekannte Volksweise in der Bibliothek zu Britan gefunden, die besingt:

Hört eine Geschichte aus alter Zeit.
Die Herrschaft des jetzigen Königs noch weit.
Da lebte in einer Burg ein Herzog, Olaf genannt,
Freiherr von Krähenfels er war.
Die Mauern mit 1000 Kriegern bemannt
In goldener Rüstung gewandt,
In goldener Rüstung gewandt!


Kein gütiger Mann der Olaf war
Und neben der 1000 köpfigen Schar
Am Hufeisengebirge in einer Bucht,
Die Flotte aus über 100 Schiffen lag!
Eine Zahl die ihresgleichen sucht,
Schlug noch jeden in die Flucht,
Schlug noch jeden in die Flucht!


Die Ähren wuchsen reich und golden
In den südlich gelegenen Feldern
Beackert von fleißigen Bauern,
Umgeben von zahlreichen Wäldern
Doch Olaf, zum Erzählers Bedauern,
Hielt gern die Feste, die lange andauern,
Hielt gern die Feste, die lange andauern!



Durch das Leben in Saus und Braus,
Das Gold im Burgsäcke ihm recht schnell ging aus!
So kam ihm beim Ausritt eine Idee
Steuern! Das ist`s! So sprach er bei sich
Zahlen soll jeder! Vom Süden bis zur See!
Und viel soll es sein!
Das ist es! Juchhe,
Und viel soll es sein!
Das ist es! Juchhe!


So quetschte er aus alle Bauern
In Vesper und Minoc, da half kein Bedauern!
Sie verloren alles,
Vieh, Gold und Korn
Raffgierig der Olaf ihnen alles nahm.
Und als dann alle fast alles verlorn
Erhoben sie sich dann! Wütend voll Zorn!
Erhoben sich dann! Wütend voll Zorn!



Unbeugsam, stark und voller Stolz
Bewaffnet mit Harke und Knüppel aus Holz!
Stürmten sie des Olafs Haus
Es entbrannte ein erbitterte Kampf
Der Olaf schickte seine Schergen raus
Lang sah es nach unentschieden aus!
Lang sah es nach unentschieden aus!


So holte sich Olaf Hilfe aus dem Norden
Einäugige Riesen sollten helfen zu morden!
Und so hört den geschlossenen Vertrag,
Euch seien die Leichen der Bauern zum Fraß
Mein sei der blühende Felder Ertrag!
Und so siegte dies Bündnis am folgenden Tag!
Und so siegte dies Bündnis am folgenden Tag!


Doch Olaf hat eins nicht bedacht
Die Zyklopen warn hungrig nach dieser Schlacht!
Sie dachten nicht dran wieder abzureisen
So blieben sie zahlreich in der Burg,
Begannen einen jeden zu verspeisen
Und die Mauern der Burg einzureißen!
Und die Mauern der Burg einzureißen!


Nach kurzer Zeit war die Burg eine Ruine
Sie sah schlimmer aus, als die dunkelste Mine
Kein Stein mehr auf dem anderen stand
Und auch der Olaf ward verspeist!
Die Leichen stapelten sich am Rand!
Als man den Ort viel später fand,
Als man den Ort viel später fand!


Ein Wald zwischen den Orten nun wieder steht
Doch wenn ihr dort spazieren geht
Denk an des Ortes Lage!
Und der Sage von Olafs Riesen.
Denn höre ich ein Knacksen, keine Frage
Dann lauf ich fort,
Wenn ich`s doch sage!
Dann lauf ich fort,
Wenn ich`s doch sage!


In den nächsten Tagen, trafen sich Vertreter der Weißen Armee sowie Mitglieder des St. Markusordens um über die Geschehnisse zu berichten und um die Vorgehensweise des Reiches zu erörtern. Nach einer mehr als langen Sitzung in der fast alle Stimmen gehört wurden hatte man Beschlossen den Zyklopen zu geben wonach sie begehrten.
Schon während der Sitzung wurden in Minoc bereits die ersten Tiere ausgesucht und das Fleisch besorgt um die Forderungen der Zyklopen zu erfüllen.
Zur Vorsicht wurde eine Mobilmachung der Weißen Armee beschlossen, um bei einem scheitern der Übergabe eingreifen zu können.

Genau eine Woche später wurde die Übergabe vom Major Feragorn, Baron Kortan, Mevorgo Rifkin und der Rätin Verinia d'Eluna durchgeführt. Es verlief erst alles wie geplant, doch stellte sich nach der Übergabe heraus, dass die Zyklopen sich als nächsten Ziel Outside Wind ausgesucht hatten. Sofort wurde die bereits mobilisierte Armee des Reiches gen Outside Wind entsandt, wo noch am gleichen Abend eine große Schlacht zwischen der Armee und den Zyklopen tobte. Nur mit großer Mühe konnten die Zyklopen auf die Südseite der Flusses in Outside Wind zurück gedrängt werden.

Erst nach zwei Tage wurden die Zyklopen von der Weißen Armee besiegt und dies nicht zuletzt wegen ihrer höchstselbst anwesenden Majestät Königin Allegra Wildheart. Schon am dritten Tage war bereits ein Großteil des Schadens beseitigt worden, sodass heute nur noch die stummen Zeugen auf den Grabhügeln nahe Minocs an diese Zeit erinnern.

[Vielen Dank an Po Verinia d’Eluna für diese Geschichte]
08) Niederbrennung der Insel Buccaneer's Den durch Lichtritter
09) Zerfall der Republik Magincia Schleckend saß achtjährige Bernd mit seinem Vater Siegfried auf dem Pier in der Stadt Magincia. Die Sonne senkte sich langsam und beide genossen ihr Eis denn heute hatte Bernd besonders viele Kisten verladen und dann gab es zur Belohnung immer ein Eis im Hafen von Mangincia. Im Hafen geschah nur noch wenig, die letzten Bootsmänner vertäuten ihre Schiffe und räumten das Deck auf. Aber auch der Sonnenuntergang, der einen breiten funkelnden Teppich auf das Meer warf konnte die noch immer bestehende Unruhe des kleinen Bernd nicht abschwächen.


Bernd: Duuuh, Vater? Warum müssen wir in letzter Zeit so viele Kisten verladen das ist doch nicht normal..
Siegfried: Das ist eine komplizierte Geschichte, mein Sohn, und ich weiß nicht ob du nicht vor dem Ende einschläfst.
Bernd: Ach bitte erzähl sie mir doch, ich schlafe auch ganz bestimmt nicht ein.
Siegfried: Nun also gut. Es begann schon vor einiger Zeit mit dem Angriff der Falken als die freie Republik Skara Brae ausgerufen wurde. Es war der letzte Rettungsanker den man hat werfen können, aber es war nur eine Rettung auf Zeit denn der wahre Feind waren die Bürger der freien Republik selbst. Es gab Streitigkeiten, wer wessen Kompetenz überschritten hatte, wer dies und jenes durfte. Ganz zu schweigen von denen die für oder wider dem Friedensvertrag mit dem Reich Horadrim waren und so weiter verstehst du mein Kleiner?
Bernd: Bernd nickte, lehnte sich an die Schulter seines Vaters und schleckte weiter an seinem Eis.
Siegfried: Und so wurden die Bande weniger die einst durch den gemeinsamen Feind, das Reich Horadrim, aufgebaut wurden. In den letzten Tagen wurden das Eigentum der Stadt Skara Brae eingeladen damit es verschifft werden kann.
Bernd: Aber warum werden die Kisten denn überhaupt zurückgebracht?
Siegfried: Das ist ganz einfach, die Leute von Skara Brae und Magincia haben sich einfach so sehr gestritten, das sie sich jetzt getrennt haben und ihre eigenen Wege gehen. Ob das klug ist darfst du mich nicht fragen Bernd, ich bin kein Staatsmann, aber es ist jetzt nun mal so. Ihren Neuanfang haben sie auch gleich damit bekundet indem sie sich beide neue Namen gegeben haben. Skara Brae hat jetzt den Titel Patriarchat Skara Brae und ist ein Ordenstaat unter dem Namenlosen.
Bernd: Was?! Der Namenlose, wer ist das denn?
Siegfried: Das weiß keiner Bernd und mehr kann ich dir dazu auch nicht erklären, wenn du groß bist kannst du ja die Priester des Namenlosen fragen. Die führen die Stadt und wissen bestimmt mehr als ich.
Magincia nennt sich jetzt die arleonistischen Republik Magincia.
Bernd: Was bedeutet arleonistisch?
Siegfried: Arleon war der Begründer der alten Republik Magincia, das was noch vor der freien Republik Skara Brae war. Er ist im Jahre 02 nach Horadrim für Magincia gestorben und ihm zu Ehren trägt dieses Reich nun seinen Namen im Titel.
Bernd: Und was geschieht jetzt, Vater?
Siegfried: Das weiß niemand so genau...


Sanft wuschelte Siegfried seinem Sohn nach der letzen Frage die Haare auf. Bernd blickte zu seinem Vater auf und nahm den letzten Bissen von seiner Eiswaffel. Beinahe mitleiderregend meinte der Kleine: "Lass uns bitte nach Hause gehen ich bin doch schon etwas müde"




[Vielen Dank für diese Geschichte an Po Squanto]
12) Angriff der weißen Armee auf die Templerfestung
12) Wiederaufbau Buccaneer's Dens - Gründung der Chaosinsel
Jahr 6 nach Horadrim
02) Ausbruch der Beulenpest in Minoc
07) Heirat zwischen Königin Allegra Wildheart und Herzog Erric Anderson
08) Auflösung des St. Markus Ordens und Neubesetzung des Adels
08) Geburt der Kronprinzessin Aideen Tara Wildheart Noch am frühen Morgen reisen Herolde durch das Reich Horadrim. An allen gut besuchten Orten und anderen Plätzen des öffentlichen Lebens halten sie ihre Pferde an und verlesen nach einem kurzen Stoß in ihre Trompete den großen, reich verzierten Aushang, welchen sie im Anschluss an einer gut sichtbaren Stelle befestigen.
Die Pergamente sind ungewöhnlich reich verziert. Das Wappen des Königshauses - der Drache - ist aus Gold- und Silberfäden auf den Kopf des Pergamentes aufgestickt. Darunter beginnt in großen verzierten Lettern der Text des Aushangs. Wie üblich ist um den Text herum mit farbiger Tinte eine filigrane Umrahmung gezeichnet. Und genau dieser Schrieb liegt euch hier in diesem alten Archiv vor, zwar etwas verblasst aber dennoch sieht er immer noch wie das Zeugnis eines großen Ereignisses aus.


Bürger des Reiches Horadrim,


das Königspaar ist hoch erfreut darüber den Bürgern des Reiches die Geburt einer Thronerbin bekannt geben zu dürfen. Kronprinzessin Aideen Tara Wildheart erblickte am gestrigen Abend, dem 25ten Tag dieses Mondumlaufes, das Licht der Welt und erfreut sich ebenso wie ihre Mutter bester Gesundheit.
Um ihrer Majestät und der jungen Prinzessin ein paar Tage der Ruhe zu ermöglichen, wird dem Volke erst zur nächsten öffentlichen Audienz am letzten Tag dieses Mondumlaufes die Möglichkeit zuteil das Kind zu begrüßen und der königlichen Familie Glückwünsche zu überbringen. Möge sich bis zu diesem Zeitpunkt die freudige Nachricht wie ein Lauffeuer im Land verbreiten und an diesem Tage ein reger Andrang herrschen, die Freude der königlichen Familie zu teilen.

Im Zuge dessen bittet der Hof die Unannehmlichkeiten während der gestrigen Audienz mit Betracht auf die besonderen Ereignisse dieses Abends zu entschuldigen.


Für ihre Majestät,

Freifrau Laïra
Seneschallin
12) Minoc spaltet sich vom Reich Horadrim ab
12) Prinz Erric Anderson wird aus der Königsfamilie verstoßen - Grund unbekannt
Jahr 7 nach Horadrim
01) Dämonentor wird durch Fenrie auf Aiyeona geöffnet
04) Das Königreich Horadrim überflällt den zwielichtigen Hafen, blutige Rache der Reichsfeinde
05) Der Magier Martok bedroht die gesamte Welt, die Vereinten Streitkräfte schlagen zurück
07) Frostelfen versuchen abermals vergebens Gelbrin Tian zu erobern
08) Siedlung bei Kossuth geht friedlich in die Unabhängigkeit Nach langen zähen Verhandlungen war es endlich soweit. Die Entlassungsurkunde in die Neutralität und der gleichzeitige Friedensvertrag zwischen dem Königreich Horadrim und der Handelssiedlung Kossuthwüste konnte unterzeichnet werden. Die Abschrift dieser Verträge, geschrieben von einem Zeitzeugen, liegt euch hier vor und ihr könnt noch immer klar und deutlich folgendes lesen:

Enlassungsurkunde und Friedensvertrag



Die Siedlung an der Kossuthwüste wird in die Neutralität entlassen.

Hiermit geloben das Königreich Horadrim und die neutrale Handelssiedlung an der Kossuthwüste den Frieden zu wahren.

Das Reich verpflichtet sich, bei Gefahr die Siedlung zu schützen und zu unterstützen, wie auch die Siedlung sich zur Hilfe gegenüber dem Reich verpflichtet, soweit es in ihren Möglichkeiten liegt.

Teil des Friedensvertrages ist es ebenso, dass sich das Reich Horadrim dazu verpflichtet, die in der Siedlung inhaftierten Personen der Recht sprechenden Institution der Siedlung zuzuführen.

Personen, die in der Siedlung an der Kossuthwüste unter Bann stehen und dort wieder aufgegriffen wurden, werden, sofern sie im Reich Horadrim gesucht werden, an den Hohen Rat des Reiches überstellt, sofern ein Auslieferungsantrag vorliegt.

Das Reich Horadrim ist ermächtigt eine Postkutschenstation in der Siedlung zu unterhalten. Dies beinhaltet auch alle Instandsetzungs- und Erhaltungsarbeiten.
Die neutrale Handelssiedlung Kossuth gewährt Bürgern des Reiches Horadrim die Durchreise mit den Postkutschen, sowie den Aufenthalt in der Siedlung. Bei Zuwiderhandlung gegen die Gesetze der Kossuthsiedlung, kann einzelnen Personen der Zutritt zur Siedlung verweigert werden.

Keinem der Vertragspartner ist es erlaubt, den Neutralitätsvertrag eigenmächtig aufzuheben.
Bei Missachtung des Friedensvertrages, werden weitere daraus folgende Maßnahmen eingeleitet. Diese können von Kossuthbann, über Verschluss von ankommenden und abfahrenden Kutschen, bis in letzter Konsequenz zum Kriege führen. Sind weitere Maßnahmen von Nöten, so werden diese eingeleitet.

Bei Aufhebung des Neutralitätsvertrages im gegenseitigen Einvernehmen, gilt dieser als gegenstandslos und die Siedlung an der Kossuthwüste wird wieder ein Teil des Reiches.

Die Vertragspartner werden davon Abstand nehmen, sich in die politischen Belange der jeweils anderen Partei einzumischen, es sei denn auf Anfrage.

Ämter und Positionen:

Kossuther Bürgerwehr:

Penelopee Xaran
Mira de Laurel
Trira Arastin
Setheros

Stadträte/Diplomaten:

Penelopee Xaran
Vertreter Reich
Vertreter andere Seite

Kossuther Richter:

Penelopee Xaran (Vetorecht)
2 Vertreter Tribunal
2 Vertreter Hoher Rat
oder jeweils einer zur Beschlußfähigkeit

Die Stadträte/Diplomaten werden von den Bürgern Kossuths gewählt. Jeder erhält eine Stimme, stimmberechtigt sind alle Bürger, die das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben. Sollten weitere Positionen innerhalb der Siedlung anfallen, werden auch diese von den Bürgern gewählt.


Für das Reich Horadrim

Prinz Alvarian Wildheart
Herzog von Vesper
Ritter des Drachenordens
~Siegel des Reiches Horadrim~

Für die Siedlung an der Kossuthwüste

~Penelopee Xaran~
*feinsäuberlich geschriebene Unterschrift*

Anlage: Gesetzestext der neutralen Handelssiedlung an der Kossuthwüste

Anlage

Es sei bekannt gegeben, dass von nun an folgende, neue Gesetze für die neutrale
Handelssiedlung Kossuthwüste gelten.

§1 Die bestehende Kossuther Bürgerwehr gewährleistet die Sicherheit an der Kossuthwüste. Ein jeder untersteht den Anweisungen der Bürgerwehr, welche als oberstes Organ anzusehen ist. Sollten Befehle missachtet oder verweigert werden, so ist es dieser erlaubt, den- oder diejenigen zu maßregeln. Die Höhe des Strafmaßes bei kleinen Delikten liegt im Ermessen der Bürgerwehr. Bei höheren Verstößen verlagert sich der Fall an die Kossuther Richter, bestehend aus einem Bürger Kossuths, sowie aus jeweils zwei Vorsitzenden vom Tribunal und dem Hohen Rat.

§2 Die Bürgerwehr allein ist dazu autorisiert, Verhaftungen im Raum der Handelssiedlung Kossuthwüste vor zu nehmen. Sollte kein Mitglied des Verbundes anwesend sein, so kann eine vorläufige Verhaftung durch andere Ordnungshüter (Reichsgarde oder Magincianische Miliz) vorgenommen werden, welche sofort der Bürgerwehr zu melden ist. Der Gefangene muss im Kossuther Gefängnis verbleiben, ein Abtransport gilt als unzulässig und kann empfindliche Folgen nach sich ziehen.

§3 Das Führen jeglicher Waffen ist untersagt.
Unter diese Reglung fallen alle Waffen mit scharfen Klingen, alle stumpfe Waffen, verstärkte Waffen, Bögen und Armbrüste.
Silberstäbe und Stäbe aus Holz dürfen weiterhin als Gehhilfe genutzt werden. Offensiv-Zauber sind ebenso untersagt.
Tiere, die als Waffe genutzt werden, sind ebenso untersagt. Das normale Führen des Tieres stellt keinen Gesetzesbruch dar.
Einzig und allein der Kossuther Bürgerwehr ist es gestattet, im Dienst ihre Waffen offen zu tragen. Sollten Hilfskräfte von Nöten werden, ist auch diesen erlaubt, eine Waffe zu führen.

§4 Weiterhin ist es untersagt, sich mit Helmen und Masken jeglicher Art an der Wüste aufzuhalten. Die einfache Durchreise hiermit sei gestattet, welche ohne Verzug und schnellst möglich von statten zu gehen hat.

§5 Es darf/dürfen nur der- beziehungsweise diejenigen die Siedlung betreten, welche sich auch zu benehmen wissen. Die Siedlung dient nicht als Kampfplatz für angestaute Aggressionen, die es gilt los zu werden. Sollte es hierbei zu Ausschreitungen kommen, liegt die Maßregelung bei der Bürgerwehr Kossuths. Auseinandersetzungen sind gestattet, sofern sie ein vernünftiges Maß nicht überschreiten.
Sollten sich Personen mehrfach als auffällig erweisen, so können diese von der Siedlung ausgeschlossen werden.

§6 Die Zerstörung und/oder Verschmutzung von Kossuther Eigentum ist untersagt und wird je nach Schweregrad penibel geahndet.

§7 Glaubensfreiheit ist in Kossuth gegeben.
09) Königin Allegra Wildheart wird von Fenrie verflucht
Jahr 8 nach Horadrim
01) Kronprinzessin Aideen Tara Wildheart tritt ihre Regentschaft an
05) Großes Unheil droht der Welt Nicht zu erahnen bahnte sich eine Katastrophe an, die Einzelschicksale der Welt sind in den internen Schrifthallen vermerkt.
08) Ezkael beginnt seine Suche
09) Tödlicher Nebel beginnt sich am Finsterzacken aus zu breiten
10) Orks fallen dem Nebel zum Opfer - Herzlichtung wird bedroht
10) Schattenwinkel wird vom Nebel verschluckt
11) Lord Gargauth warnt Skara Brae - nur seine Anhänger verlassen die Stadt rechtzeitig
12) Trinsics Glocken verstummen
Jahr 9 nach Horadrim
01) Ezkael Diener, Baenen, sucht fieberhaft nach Relikten
03) Magincia fällt nach tapferem Kampf - der Nebel umhüllt die Insel
06) Ein altes Buch verlässt im Auftrag von Königin Aideen verborgen Britain
11) Königin Aideen stirbt beim Untergang Britains
Jahr 10 nach Horadrim
02) Baenen sucht weiterhin verzweifelt 3 fehlende Relikte
04) Cove fällt als eine der letzten Städte dem Nebel zum Opfer
06) Die Götter beratschlagen sich
09) Baenen sucht weiterhin verzweifelt 3 fehlende Relikte
10) Einzig in Vesper und Minoc ist ein Leben noch möglich
11) Die Überlebenden der Katastrophe vereinen sich Aus allen Teilen der Welt treffen in Minoc Flüchtlinge ein. Eine Art Kuppel schützt Vesper und Minoc vor dem Nebel, der alles um die Kuppel herum verschlungen hat. Hauptsächlich Menschen drängen sich in den beiden Städten, vereinzelt sieht man aber auch angehörige anderer Völker wie Elfen, Kartanen, Dunkelelfen, Kobolde oder Zwerge.
12) Anhänger Ezkael auf der Suche nach dem Geist von Th'raes
12) Die Rückkehr der Zyklopen Schweres Stampfen erschütterte die Erde. Bäume knickten unter dem Gewicht der Giganten und die Orks, in ihrem schäbigen Dorf - einer einst untergegangenen kleinen Siedlung nahe Vesper und Minoc - rannten in heillosem Chaos durcheinander. Die Zyklopen, die sich ihren Weg bahnten, störte das nicht. Lange, ja sehr lange hatten sie auf ihre Rückkehr gewartet. Mit einfachen Grasmatten, ein paar auf der langen Wanderung gefangenen Tieren - die meisten davon bereits Tod, so dass sie in Rotten mit einem Seil, das für Menschen Taustärke hätte, zusammengebundenen Bündeln über den mächtigen Schultern der Zyklopen getragen werden konnten - sowie ein paar Handwerksgegenständen und Waffen hatten sie sich aus ihrem Dorf auf den Weg gemacht. Sie hatten es gegen die Heerscharen nicht verteidigen können, die über sie her fielen. Seltsame dämonische Wesen, mit Körpern aus Feuer und Augen, die wie Opale mattglänzend in den knochenartigen Schädeln ruhten. Viele von ihnen waren gefallen in den wochenlangen Auseinandersetzungen, ehe der Häuptling das Zeichen zum Aufbruch gab, für eine kleine Vorhut, bestehend aus ein paar Jungzyklopen, einigen Zyklopenkriegern und ihm selbst. Den Rest des einst größten Zyklopendorfes, in dem so viele der Giganten Zuflucht gesucht hatten, hatten sie in einer langen Gebirgskette zurück gelassen. Doch die Reise war beschwerlich, so waren auch auf dieser ein paar der ihren gestorben. Zwar konnten sie viele Wasserabschnitte einfach durchlaufen, aber eine reissende Meerenge, verursacht durch gewaltige Erdbeben und noch gewaltigere Erdverwerfungen, hatte einen Teil der Gruppe mit sich fort gerissen.

So waren die gelbhäutigen Ungeheuer sehr erleichtert, als sie wieder vertraute Gefilde erreichten: Die wilden Wälder. Doch zu ihrem Erstaunen war der Ort, der ihnen einst als Paradies gepriesen worden war - denn dort gab es stehts frisches Menschenfleisch, wenn man am Wegesrand etwas lauerte - so war das Gebiet zusammengeschrumpft. Dort, wo einst nur ein paar der ihren Zuflucht gesucht hatten, mussten sie nun auf engem Raum leben, denn auch die Zyklopenburg - oder eher Burgruine - die sie einst besetzt hatten war ihnen nicht mehr zugänglich.

Zu ihrem noch größeren Erstaunen war zwar das Gebiet durch Frost und Eis geschrumpft, aber der Nachschub an Menschenfleisch blieb dennoch nicht aus. Als wäre Minoc der Mutterleib eines gigantischen, menschenausspuckenden Lebendkadavers vergingen kaum ein paar Stunden, ehe sich Menschlinge zu ihnen verirrten.

Die einen schmackhaft, mit ihrem süßen, kupferartigem Fleisch... die anderen eher wehrhaft, mit ihren stacheligen Zahnstochern die sie Schwerter und Pfeile nannten.
Jahr 11 nach Horadrim
01) Mutige Krieger wagen sich in feurige Tiefen
01) Prinz Ryagan Torin Wildheart tritt als Thronfolger auf - Audienzen in Vesper
01) Die Hjolka befestigen ihre kleine Siedlung
05) Tapfere Streiter folgen Kerissars Aufruf zum Kampf
05) Der verrückte Gnom Saaleega taucht auf "Sehr gut!" kicherte das Männchen und patschte dem riesigen Eisengolem auf den Arm. "Sie waren also da? Fabelhaft! Dann kann es nicht lange dauern, bis sie uns finden. Und wenn? Dann werden wir sie gebührend empfangen. Was ist mit dem Blut? Gib es mir!" mit weit aufgerissenen Augen, aus denen die Gier dieser verkümmerten Seele nur deutlich sprach, streckten sich kleine langgliedrige Finger der Klappe in der Brust zu, die soeben aufsprang. Voll Begeisterung steckte der kleine Mann zwei der Phiole in seine Umhängetasche, die alt und abgefleddert an seiner schmalen Hüfte baumelte; die Dritte jedoch behielt er in den Händen geborgen und starrte auf sie. "Wie schön es schimmert und glänzt, wenn es endlich seinen Zweck erfüllen wird... herrlich, nicht?" mit gehässigem Lächeln strich er die Außenseiten der Phiole entlang und entkorkte diese dann mit leisem >Plopp<. Tappsige Schritte führten ihn zum niedrigen Tisch, über den er gerade so reichte; ein paar Phiolen waren angeordnet, und ein kleines Bassin stand bereit, mit einer seltsam trüben Flüssigkeit gefüllt. "So so, so so, so so!" flüsterte die aufgeregt wirkende Stimme als die ersten Tropfen in das Bassin fielen. Doch entgegen der erwarteten violetten Färbung nahm das Gemisch keinen anderen Farbton an.

"WAS IST DAS FÜR ZEUG?!" keifend schüttelte das Männchen die Phiole und verteilte Blutspritzer an den Wänden, ehe es die Phiole wutentbrannt zu Boden schleuderte. "DAS WERDET IHR BÜSSEN! IHR WERDET DAFÜR BEZAHLEN!"...
05) Kleiner Sieg in der Kossuthwüste - Ein rätselhaftes Buch wird geborgen
06) Erneut steht eine große Schlacht gegen Fenrie an
06) Wanderrattenplage sucht Minoc Heim
08) Großer Spendenball findet in Vesper statt
09) Aus der Minocer Mine tauchen giftige Spinnen auf
12) Feierlich wird der Wintermarkt eröffnet
Jahr 12 nach Horadrim
01) Untersuchung eines Dämonenmonuments bei Minoc
01) Freie Wahlen in Minoc angekündigt
02) Suche nach der verschleppten Zwergin Aeldra
02) Verschüttete Zwergenstadt wird gefunden
02) Unbewohnte Kartanenhöhe wurde entdeckt
02) Kandidaten für Minoc debatiteren sich
02) Dämonen entführen Kinder
05) Wahlen in Minoc erfolgreich - eine Regierung entsteht, Sitzungen finden statt
05) Der Krieg zur Rückeroberung Coves beginnt
05) Cover Halbinsel befreit - Weitere Schlachten in der Stadt
05) Untersuchung weiterer Dämonenmonumente bei Cove
05) Gargauth Schrein entsteht in Cove und wird geweiht
05) Stadt Cove wird von Dämonen befreit - Umland noch besetzt
06) Fäulnisdämon Golgoth bedroht Nahrungsvorräte
10) Großes Schachtunier in Minoc
10) Tribunal übernimmt die Regierung in Cove
11) Volkszählung in Minoc und neue Wahlen
12) Traditioneller Wintermarkt wieder eröffnet
Jahr 13 nach Horadrim
06) Sturmflut über Vesper Es war heiß geworden, an manchen Tagen. Der weiße Marmor schillerte im Pracht des Sonnenscheins, jedenfalls bis die ersten Wolken heranzogen und als Schatten über die Steinquader wanderten. Zunächst schien es, als wäre nur ein kleines Gewitter im Anmarsch, doch rasch begriffen die Leute in Vesper, dass da noch mehr Kommen musste. Die Wolken wurden immer dunkler, ein kalter Wind zog auf, und schon bald türmte sich die Sturmfront am Firmament, so dass nur noch spärlich Sonnenstrahlen hinabdrangen.

Donner rollte durch den Himmel, und Blitze erhellten das Schattenspiel, als das Gewitter los brach. Es begann wie aus Eimern zu gießen, und es hörte und hörte nicht auf. Die Abflüsse, vielzählig in der Stadt angebracht, quollen bereits nach den ersten Stunden über, und so manches Haus erlitt Dachschäden, so dass es ungemütlich nass wurde. Doch obwohl Stunde um Stunde verging, zog die Wolkenfront nicht weiter, sondern ließ unerbittlich weitere Tropfen auf Vesper prasseln.

Alles und jeder, der konnte, suchte vor dem sinnflutartigen Gewitter Schutz, und die Bewohner beobachteten angespannt, wie sich alles entwickelte. Aber es schien, dass bis auf vereinzelte Stunden, der Wolkenbruch sich immer wieder erholte. Und ein jedes Mal, wenn jemand meinte, es sei endlich vorbei, kündigte ein neues Donnergrollen eine weitere Welle an.

Vielleicht war es gut, dass die Vesperaner nicht wussten, dass dies noch 4 weitere Tage so weitergehen würde.
08) Bürgerratsgründung und Festbankett in Vesper
09) Eine Mine wird in Vesper freigelegt
10) Das neue Cover Schwimmbad wird eröffnet
12) Expedition zur den Grottentümmlern - Wächter stellt Forderungen
12) Der Wintermarkt öffnet seine Türen
Jahr 14 nach Horadrim
05) Wächter der Grotte wurde besiegt
05) Überlebende der Toh werden entdeckt
06) Cove veranstaltet ein weiteres großes Fest
07) Zweite Volkszählung in Minoc
07) Erste Meteoriten fallen vom Himmel
08) Prinz Ryagan Torin Wildheart wird volljährig
09) Seltsame Krankheit befällt die Murinae
11) Unheimliche Stille beginnt sich unter den Völkern auszubreiten
Jahr 15 nach Horadrim
01) Regierungsgeschäfte werden stillgelegt
01) Letzte Händler versuchen verzweifelt Käufer zu finden
01) Die Welt scheint lange Zeit still zu stehen
Jahr 16 nach Horadrim
01) Die Völker erwachen aus ihrer Starre Viel war geschehen auf der Vergessenen Welt, unzählige Geschichten, Sagen und Mythen, Wahre Begebenheiten oder auch hoch gelobte Heldentaten, von so manchem Minnesänger kunterbunt ausgeschmückt. Ganze Gebäude könnte man mit Schriftrollen füllen, auch wenn viel wohl durch den Nebel vernichtet wurde, der großes Unheil über die Welt brachte und das Leben fast gänzlich veränderte. Die Menschen waren gezwungen gewesen in Richtung der Handwerkerstadt Minoc zu ziehen, stets vom Nebel vor sich her getrieben, der sich nach und nach einer suchenden Hand gleich über das gesamte Festland ausgebreitet hatte. Alles wurde verschluckt, ob Strauch und Baum, Stein und Haus, ja ganze Städte verschwanden im giftigen Nebel. Nicht nur den Menschen ging es so, denn selbst tief unter die Erde reichten die Auswüchse und zwangen die unterschiedlichsten Völker und Wesen zur Flucht. Was der Nebel einnahm gab er nicht mehr frei, spuckte nur stetig allerhand entartete Tiere und grausame Dämonen aus. Die letzte Zuflucht, einer Kuppel gleichend, schloss Minoc, Vesper und den Sumpf mit ein und zwang Freund und Feind auf engsten Raum miteinander aus zu kommen.

Einige Streitigkeiten gab es unter den verbliebenen Menschen, die immer noch den größten Anteil der Flüchtlinge darstellten, auch wenn man vereinzelt das ein oder andere Wesen, ob Elf, Zwerg, Kartane oder sogar auch Kobold, zu Gesicht bekam. Doch letztendlich wurde mit vereinten Kräften ein Durchbruch nach Cove geschaffen und die völlig verwüstete Stadt in mühevoller Arbeit wieder errichtet. So räumlich etwas entzerrt begann langsam aber stetig etwas Ruhe ein zu kehren. Nach und nach entstanden wieder Strukturen, Stadtverwaltungen die sich regelmäßig trafen um die alltäglichen Fragen und Probleme der Bewohner zu klären. Feste wurden gefeiert, Gottesdienste abgehalten und Kinder geboren, ja sogar Postkutschen fuhren regelmäßig zwischen den drei Städten hin und her. Ein neutraler Markplatz wurde neu errichtet und Händler boten allerhand Waren an. Doch wenn auch alles fast wieder normal schien, so mancher sah, dass die Welt nur innerhalb der Schutzkuppel erblühte. Aber wie es der Menschheit zu Eigen ist rückten schwierige Fragen und Probleme immer weiter in den Hintergrund. Alle schienen froh, dass die letzten schwierigen und vor allem harten und arbeitsreichen Jahre, die unmittelbar auf den Nebel folgten, vorüber waren. Das Leben verlief ruhig und Stille senkte sich über die Vergessene Welt.

Eine Stille die allgegenwertig herrschte und die ganze Welt in eine Art Starre verfallen ließ und die Zeit scheinbar zum Stillstand brachte. Die zuvor so rasch angewachsenen Verwaltungen zerfielen wieder und mit ihnen so mancher Hausstand. Es schien, als würde Gras über all jenes wachsen, was neu geschaffen worden war. Die Feste wurden weniger und blieben schließlich ganz aus, die Händler boten keine Waren mehr an, da auch niemand kam, um etwas zu kaufen. Auch der Götterglaube rückte weit in den Hintergrund. Doch im gleichen Maße wie die Welt zum Stillstand kam wuchs auch eine ungewisse Spannung heran. Auch wenn sich nichts regte haftete eine gewisse Dringlichkeit allen Dingen an. Es schien, als wäre ein Stein in ein Mahlwerk geraten und blockierte dessen sonst so regelmäßigen Bewegungsablauf. Und mit einem Schlag sprang eben jener Stein urplötzlich wieder heraus und so als erwache die Welt aus einem Traum begann das Leben sich auf der Vergessenen Welt erneut zu regen.

Doch was war geschehen? Oder wird erst etwas geschehen? Hin und wieder ziehen sich knisternde Risse über die Schutzkuppel, die offenkundig nichts Gutes verheißen können. Was, wenn sie sich aufzulösen beginnt? Droht ein neuer Nebel? Ungewiss, was kommen mag, doch Veränderung steht fast greifbar in der Luft.
02) Taverne zum Roten Mond verkündet ihre Wiedereröffnung
02) Großes Würfeltunier in Cove
02) Das Cover Tribunal öffnet wieder
02) Covetous erwacht zum Leben - Imps tauchen auf Mit kreuzbeinigem Schritt stapft ein Mann durch die Wälder vor Cove. Es wurde wieder eine lange Nacht in der Taverne und nun, da sich mit Eile das Morgengrauen ankündigte, hielt er es für das Beste, dem Rausch mit einem Spaziergang an den Kragen zu gehen. Die Nacht war ohnehin hässlich genug, dachte er, und daran sattgesehen hatte sich der Mann vor langer Zeit schon. „Nisch so groß'n Umweg.. 's liegt ja auf'm Weg“ nuschelt er noch, während die Beine ihn längst von der Straße weggetragen hatten.

„Kohlfluss? Hah, Ihr meint Covetous, Junge! Die lebendige Ruine. Das Labyrinth im Berg. Ja.. hat' schon so manch einen Mann reich gemacht. Aber viel mehr von ihrem Mannsein befreit. Zuletzt hat's den alten Benthain erwischt. Is' wohl im Suff verlustig gegangen und kam zu nah an den Berg. Schlummert doch nich' so fest, was da in den Tiefen lauert – ich hab's immer gesagt! Gesehen ha.."

„Mirem hat ihn gefunden. Gleich heute Morgen, mit den Pferden. War kaum zu beruhigen. Zwanzig Imps hätten sich gerade noch um ihn gestritten, hat sie gesagt. Zum Glück waren die Hunde dabei, wär ja schade ums hübsche Gesicht..“

„Red' nicht so über sie, sonst bist du schade um dein Gesicht – Mirem ist meine Cousine.“

„... jedenfalls, ich schwör' euch, bei Kerissa, ich hab 'nen Dämonen gesehen. Damals schon, und da war die Gegend noch nicht so gottverlassen..“

So füllten die Gespräche auf der Veranda vor dem großen Wasserrad nicht nur den Abend, sondern auch so manchen Krug. Die aufgestellten Fackeln wunden sich in der Luft, als würden sie von all dem nichts hören wollen und kaum waren sie so weit zurückgedrängt, dass der nächste Augenblick drohte, sie mit Dunkelheit zu verschlucken, loderten sie von Neuem auf und fraßen sich stattdessen noch weiter in den Nachthimmel. Wenigstens zu erzählen hätte man für die nächsten Mondläufe genug – von so mancher blassen Erinnerung bis zu großen Heldentaten. Neuigkeiten machten dieser Tage schnell die Runde. Nur was sich tief im Gebirge von Covetous wirklich rührte, würde den Mutigen vorbehalten sein. Und den Lebensmüden..
02) Rotes Wasser vor Hammerfall Die Insel Hammerfall. Gelbrin Tian, einst Heimat und Festung der Zwerge und Fürst Ogren. Der Tunnel zwischen der Eisinsel und dem Osten Minocs war lange so berühmt, wie der Name Mercutios selbst – bis er schließlich nachgab und einstürzte. So bleibt das Eismeer die einzige Verbindung, doch wirkte dieses noch nie auch nur halb so freundlich, wie ein Schachtsystem im Schein von Öllampen, das von Zwergenhand unter den Fels geschlagen wurde. Es gab Geschichten über meterhohe Wellen, unbeschreibbare Gefahren in den Tiefen und besonders viele Klagen über scharfe Winde, die den Schiffen unerbittlich Breitseite gaben. Nur selten wich das Bild der Insel ab von schwergrauen Wolken, die den Himmel über dem Grat Hammerfalls verhüllen, wie ein unheilvoller Schleier aus schlechten Omen. Doch was war es, das die Insel am Leben hielt? Oder war es schlichtweg der Tod selbst?

Die Wasserverbindung zur Insel kannte noch nie größte Beliebtheit, und die Seefahrt hatte ohnehin schon bessere Zeiten gesehen als diese, und so kam es, dass ein mittelgroßes Boot im Hafen von Minoc das letzte war, das sich wortwörtlich auf die Segel schrieb, es mit den Launen des Eismeers aufzunehmen. „Schiffmanns Ahoi – wir kennen keine Scheu“. Und die Seeleute machten daraus eine Tugend, tragen solche und ähnliche Sätze über den Körper verteilt, wie man andernorts Gewänder trägt. Zwar machen sie keinen Hehl aus der immerwährenden Gefahr, doch geizen sie auch nicht mit guten Gründen, das Wagnis letzten Endes doch einzugehen. „Die Überfahrt lohnt sich“, bekam man meistens als Antwort, wenn man Fragen zur Eisinsel stellte. Und wer sich erstmal aufs Gespräch eingelassen hatte, der 'durfte' sich noch so manch anderen Seemannsgarn anhören: Zwerge, die dem Wahnsinn anheim gefallen wären und jetzt seelenlos über die Insel ziehen um zu morden was keinen Bartzopf trägt. Eine Höhle im Berg, die das Tor in eine Welt voller Reichtümer wäre. Von alten Ruinen, die ihre neuen Herren in riesigen Schwingen gefunden hätten, und sogar von Elfen ist die Rede, die sich irgendwo auf der Insel niedergelassen hätten..
03) Neue Marktstände entstehen am Außenhandelsposten
03) Cove feiert zu Ehren von Gargauth