(Pepe)
Es gibt einige Illusionszauber, die einem Magus zur Verfügung stehen. Um einen zu nennen: Unsichtbarkeit. Diese Unsichtbarkeit wird jedoch aufgehoben, indem der Unsichtbare läuft, oder agressive Handlungen ausübt - zum Beispiel Angriffszauber. Bleibt er ruhig stehen, so kann er noch Heil- und Schutzzauber, sowie Beschwörungen aller Art aussprechen. Er kann sogar reden, ohne sichtbar zu werden, und den beschworenen Wesen somit Anweisungen geben. Diese Illusion kann mit dem Zauber Reveal aufgedeckt werden.
Polymorph hingegen ist anders gelagert. Der Anwender kann in seiner angenommenen Gestalt alle Handlungen vollführen, ohne dass seine Illusion damit aufgedeckt wird, oder seine wahre Identität damit offen gelegt würde.
Es soll zwar einen Weg geben, wie man den Illusionist im Astralraum identifizieren kann, doch dieser ist hier schon in mehreren Vorträgen präsentiert worden wie mir gesgat wurde, so dass ich mir eine weitere Ausführung dessen spare. Schon alleine aus dem Grund, da ich es auf Grund meiner relativen Unerfahrenheit noch nicht selbst gewagt habe, dieses auszuprobieren.
Verwandelt sich der Illusionist in einen Vogel, so kann er fliegen ohne sich weiter auf die Illusion konzentrieren zu müssen. Das liegt an der Menge an Konzentration und magischen Können, die er aufbringen muss, um diese Illusion gar erst anzunehmen. Jedoch sollte der Magier Acht geben, denn er kann die Illusion nicht unendlich aufrecht erhalten. Das magische Gewebe, welches er zum zustandebringen des Zaubers flicht, löst sich nach einer Zeit auf, er kann dann durch einen enormen Aufwand an Konzentration seinen angenommenen Zustand zwar aufrecht erhalten, jedoch geht das nicht unendlich. Dies mag ihm vielleicht ein bis zweimal gelingen, doch dann muss er seinen ursprünglichen Zustand wieder annehmen.
Übersetzt man die Worte der Macht, die man zum ausführen dieses Zaubers aussprechen muss, so handelt es sich um eine grosse Umwandlung der Materei, oder aber auch Umwandlung von viel Materie, die den Geist des Magiers umgibt. Sprich: er wandelt seinen Körper. Sein Geist und seine Aufnahmefähigkeit bleiben dabei vollkommen unbeeinflusst, er kann weiterhin auf normalen Wege kommunizieren und wird auch von anderen Wesen verstanden, er nimmt also nur die Fähigkeiten in begrenztem Masse und das Aussehen einer anderen Art an, nicht jedoch die Sprache.
Zu den Fähigkeiten zählen auch natürliche Widerstandskraft gegen verschiedene Elemente. So wie dem Feuerelementar das Feuer nicht schadet, so schadet das Feuer auch nicht dem Magier, der seine Materie zu der eines Feuerelementar gewandelt hat. Aber nicht nur gegen die Elemente, sondern auch der Widerstand gegen Angriffe durch profane Waffen oder ähnliches kann bei bestimmten Formen der Gestaltenwandlung höher sein, als bei der ursprünglichen Form des Spruchanwenders. Sogar höher, als er es mit einer Rüstung erreichen könnte, wie es zum Beispiel bei der Wandlung in einen Drachen der Fall ist. Hier sei noch kurz angemerkt, dass die körperlichen Befindlichkeiten, wie zum Beispiel die Stärke des Anwenders, unverändert bleiben.
Nun stellt sich mir die Frage, auf die ich bisher keine Lösung finden konnte. Warum nimmt die Körpermasse eines Magiers bei Annahme einer anderen Form auch gleichzeitig die Fähigkeit des angenommenen Wesens an?
Bei einem Vogel dürfte sich das durch die Anatomie ergeben, dass der Magier auch fliegen kann. Aber bei Hautwiderstand oder dem Widerstand gegen die Elemente ist es doch verwunderlich, da es sich immerhin um die selbe Materie handelt, die der Magier sonst am Leibe trägt. Demnach ist Polymorph doch mehr als nur eine Illusion.
In dieser Richtung werde ich meine Forschungen weiter voran treiben.