(Moh da Var)
Ich begrüße alle Magiekundigen und Kollegen sowie diejenigen welche sich hier eingefunden haben um den Ausführungen meiner Forschungen und derer Ergebnisse beizuwohnen. Ich werde heute über eine sehr alte und fast vergessene Form der Magie sprechen.
Der Edelsteinmagie
Zunächst ein kleiner Ablaufplan.
Im ersten Teil werde ich eine kleine Herleitung vortragen in der uns mehr über die Ursprünge dieser Form der Magie klar werden sollen. Im zweiten Teil werde ich genau auf meine Forschungen eingehen. Der Energiespeicherung in Stoffen allgemein und ebnend insbesondere auf die Edelsteine welche sich, wie sich erwies hervorragend dazu eignen.
Gibt es bis hierher Fragen, Anregungen oder der gleichen?
Gut dann zum ersten Punkt des heutigen Vortrages, die Ursprünge der Edelsteinmagie. Die Ursprünge dieser Form der Magie liegen wohl bei den Echsen und deren Volke, man sagt sie hätten diese Form der Magie bis zur Perfektion beherrscht. Man nannte sie wie ich aus alten Wandmalereien und Schriften in den Höhlen zu Covetous deuten konnte.
Kristallomanten
Die allzu intensive Beschäftigung mit den Echsen und ihrer Magie hat schon so manchen Forscher um den Verstand gebracht oder gar das Leben gekostet. Selbst ich versuchte mit ihnen zu Reden und sie zu verstehen jedoch konnte ich erstens keine Magiebegabten mehr unter ihnen finden und zweitens wollten diese mir sofort an mein Leben und schlugen auf mich ein. Geschweige denn ihre zischenden Laute und Gesten hätten mir wohl auch nicht von Nutze sein Können.
Nur wenigen Menschen ist heute noch Bewusst, dass es sich um spärliche Überreste einer eins Hochentwickelte Kultur handelt. Ob es unter ihnen heute noch Kristallomanten gibt ist nicht bekannt und ich konnte dies auch nicht in Erfahrung bringen.
Um in einer Perfektion wie einst die Echsenvölker, mit den Edelsteinen und oder Kristallen, Zauber zu wirken muss man ein tiefes Verständnis für den strukturellen Aufbau und die daraus resultierenden Arkanen Eigenschaften von Edelsteinen entwickeln.
Die Echsen sollen komplexe und unterschiedlichste Kristallsysteme als mentales Hilfsmittel, und als Fokus, genutzt haben, um sich bei der Manipulation der astralen Energien nur mit abstrakter Vorstellungskraft eine Wirkung zu erzielen. Der Kristallomant muss seinen Geist mit ihren Strukturen verbunden haben um dann die Astralkraft hindurchfließen zu lassen. Er muss die astralen Schwingungen genau gedeutet haben können und ebenso analysiert haben. So konnten Sie wohl nur durch alleinige Gegenwart der Edelsteine enorme Astrale Kräfte sammeln um damit Zauber zu wirken.
Soviel zu den Forschungen welche, die Ursprünge dieser Form der Magie etwas näher ringen.
Dann kommen Wir zum zweiten Teil meines heutigen Vortrages … eine der vielen Möglichkeiten wie auch wir die Edelsteine nutzen können.
... Der Energiespeicherung ...
Von Grund auf muss man sagen dass sich jeder Stoff eignet um Energien zu speichert. Man muss nur seine genaue Struktur erfassen und nutzen. Nur sind die zu speichernden Energien in solchen Stoffen
also Stoffe wie Glas, Holz, Stein …
äußerst gering und kaum nutzbar. Also für uns auch nicht von alt so großer Bedeutung. Die Ausnahme darin besteht wenn man diese in immensen Mengen nutzen könnte.
Nach langen Forschungsreihen mit allen möglichen Stoffen kam ich eben zu jenen Edelsteinen. Um mit ihnen überhaupt etwas anfangen zu können müssen sie einige Eigenschaften aufweisen. Sie müssen äußerst rein vom Material und in ihrer Struktur sein. Spröde und Rissige sind kaum zu nutzen. Als Zweites müssen sie eine bestimmte Größe aufweisen und so Rund wie Möglich sein. Als drittes erwies sich, das ein besonderer Schliff, ihre Eigenschaften positiv beeinflussen.
Ja mit unter den Astralenfluss durch sie geradezu verstärkt oder auch bündeln. Es gibt acht verschiedene Schliffmuster welche positive Eigenschaften für die Anwendung aufwiesen.
Ein Schliff mit acht gleichlangen Seiten die zu einer Spitze zusammen laufen, also wie eine Pyramide eben nur mit acht ecken, erwies sich als die beste Form um Energien die den Edelstein durchfließen, zu verstärken. Die inne Strukturen der Edelsteine muss man sich wie ein enges Gitternetz vorstellen die in sich verschachtelt sind und mit vielen Knotenpunkten versehen sind. Das ist auch bei Stoffen wie Holz oder Stein so allerdings bei weitem nicht in einer so hohen Dichte. Die Edelsteine haben wie angesprochen eine sehr Dichte Struktur, die ich Kristallsystem nenne.
Und genau diese Strukturen eignen sich hervorragend für unsere Zwecke. Einige aus dem Volke bezeichnen Bernstein und Citrin ebenso als Edelsteine jedoch sind diese beiden für die Energiespeicherung minderwertig geeignet. Bei Bernstein handelt es sich um ein fossiles, erhärtetes Harz von Nadelbäumen. Die Farbe von Bernstein variiert von hellgelb bis braun, durchsichtig bis trüb durchscheinend. Und Bernstein ist brennbar. Bei Citrin handelt es sich um ein bräunliches Mineralgesteinstein welcher für unsere Zwecke eben auch nur bedingt geeignet ist des Weiteren sind diese beiden zumeist verunreinigt. Demzufolge kann man sagen:
Es gibt acht Edelsteine, die sich für magische Zwecke besonders gut eignen .
Aber auch hier gibt es unterschiede sowohl in Farbe und Formen aber was das wichtigste ist in den Strukturen. Ich habe die Edelsteine in der Reihenfolge ausgelegt in der sie sich am Besten eignen.
Chrysopras, Turmalin, Amethyst,
Smaragd, Saphir, Rubin, Sternsaphir und den Diamanten
Die Etwas schlechteren energetischen Eigenschaften von einem ich nenne ihn einmal "Niederen Edelstein"
wie Chrysopras kann man mit der Menge also seiner Größe Kompensieren. Meine Forschungen ergaben, das ein Faustgroßer Chrysopras, so viel zusätzliche Energie aufnehmen kann wie ein Taubenei großer Smaragd oder ein Samen großer Diamant. Ein Diamant kann man sagen ist um die einhunderttausend Mal Dichter als die gleiche Menge Chrysopras.
Die Strukturelle Dichte der Stoffe ist also von entscheidender Bedeutung für uns. Der Magier macht sich seine Struktur zu Nutze, in diesem Falle die vielen Knotenpunkte in der Gitterstruktur. Jeder Edelstein weist eine andere Struktur oder wie ich es nenne Kristallsystem auf. Das Kristallsystem definiert direkte Gesetzmäßigkeiten das unmittelbar ihren Gitterbau widerspiegelt. Diese ist durch die Anordnung im Kristallgitter bedingt sowie durch die Dichte. Je nach Anordnung der einzelnen Gitterstrukturen, unterscheidet man zahlreiche Kristallgitter. Aber das Kristallsystem werde ich in einem weiteren Vortrag einmal näher erläutern. Zurück zur Struktur ...
An jedem Knotenpunkt lässt sich ein Energieteil Anlagern. Die Prozedur ist relativ einfach.
Man konzentriert sich auf den Edelstein und nimmt seine Strukturen im allgemeinen Gefüge auf, in den man einen Manastrahl auf ihn lenkt um so die vielen Knotenpunkte aus zumachen.
Man wird sozusagen eins mit der Materie des Edelsteines. Man muss ihn Fühlen und spühren Wenn dies geschehen ist kann man so viele Astrale Energieteilchen anlagern wie es eben Knotenpunkte gibt. Die Anlagerungen werden sich mit den normalen Schwingungen des Steins im Manastrom angleichen und somit mitschwingen. Eine sehr gute Anwendungsmöglichkeit einer solchen Energiespeicherung, wären die Rituale.
Eben solche, wo die Energien des Magiers alleine nicht ausreichen würden. Besagter Magier könnte sich für so ein Ritual, zum Beispiel eine bestimmte Menge an Edelsteine vorbereiten und sie dann beim Ritual auslegen, um nachher mit einer geistigen Verbindung diese Energien wieder zu nutzen. Oder gar diese Energien nochmals in einem wie schon erwähnten geschliffenen Stein zu lenken um sie so nochmals zu Bündeln.
Ich als Elementarmagier habe Elementare wie Feuerelementare in ihnen gebannt. Ich habe festgestellt dass sich Rubine, Sternsaphire und Diamanten am besten eignen. Aber auch Smaragde und Amethysten sind recht gut in ihrer Aufnahmefähigkeit nur findet man die letzten beiden, in den Größen die man benötigen würde, sehr selten. Ich muss dazu sagen, das ich nur zu sehr kleinen Elementaren in der Lage war und durch meine bescheidenen Möglichkeiten misslangen auch oft solche versuche. Jedoch ein erfahrener Magier sollte dazu leicht im Stande sein. Dem Edelstein selbst ist es gleich welche Energien er in sich festhält ob ein Elementar, einen Geist der in im gebannt auf einen Körper wartet, oder einfach nur die pure astrale Energie.
Wichtig ist nur das man die Verbindung zum Edelstein und seine Strukturen in einer tiefen Konzentration herstellt und das die Größe des Edelsteines dafür ausreichend ist. Sowie seine Qualität, er muss einwandfrei sein. Man kann also anfügend sagen Edelsteine nützen immer dann besonders gut wenn man kurzfristige Energien benötigt. Oder Energien eine weile aufheben mag um sie dann am richtigen Ort zu verwenden. Eine kleine Warnung sollte ich noch aussprechen wenn man dem Edelstein mehr Energie zufügt als er aufnehmen kann wird dieser anfangen zu leuchten und sich aufblähen ich nenne diesen Fall ... Überladung. Wenn diese Warnsignale nicht erkannt werden und weiterhin Energie hinzugefügt wird kann der Edelstein in Form einer Explosion diese wieder in den astralen Raum zurückgeben es findet also wieder ein Ausgleich statt. Auch ich musste mein Labor durch diesen Fehler, zu einer Neuen Inneneinrichtung verhelfen.
So dies war der bisherige Forschungsstand meinerseits jedoch ist dies sicher nur ein winzig kleiner Einblick in die Kristallogie oder Magie der Edelsteine. Demnächst werde ich noch einiges zu den schon angesprochenen Kristallsystemen sagen also tiefer auf die eigentlichen Strukturen der Edelsteine eingehen und ihren Bezug zu bestimmten Elementaren.