Edelsteinmagie II - Moh da Var

Edelsteinmagie II. - Kristallsysteme

(Moh da Var)

Ich begrüße alle Magiekundigen und Kollegen sowie diejenigen welche sich hier eingefunden haben um die Ausführungen meiner Materialforschungen insbesondere im bereich der Edelsteine beizuwohnen. Ich werde heute an meinem Vortrag "Edelsteinmagie" anknüpfen und tiefer auf die Strukturen dieser eingehen.

So soll das Hauptthema "Kristallsysteme" sein.

Zunächst ein kleiner Ablaufplan.

Im ersten Teil werde ich eine kleine Zusammenfassung des bisher erlernten geben. Um so den bisherigen Wissensstand und oder Forschungsstand aufzufrischen. Darauf werde ich Aufbauen und so zum zweiten Teil kommen.

In diesem Teil werde ich genau auf Strukturen und Formen der Edelsteine eingehen. Sowohl die Materielle Form als auch seine Beschaffenheiten im Bezug auf seine innersten Strukturen.

Gibt es bis hierher Fragen, Anregungen oder der gleichen?

Gut dann zum ersten Punkt des heutigen Vortrages, die Zusammenfassung des nötigen Wissens. Hauptaugenmerk bestand darin das ich feststellte das sich Materialien verschiedenster Art zum speichern von Energien verwenden lassen. Dabei stellte ich fest das sich von Grund auf jeder Stoff eignet um Energien zu speichert. Also Material wie Glas, Holz, Stein usw. Ebenso stellte ich fest das solche Stoffe in immensen Mengen vorhanden sein müssen um Energien in Größenordnungen speichern zu können das sie uns von nutzen sein könnten.
Somit kam ich auf die Edelsteine zu sprechen wobei sich 8 Sorten heraushoben um sie genau zu jenem zwecke zu verwenden.
Dies sind Chrysopras, Turmalin, Amethyst, Smaragd, Saphir, Rubin, Sternsaphir und der Diamant. Sie können Energie Aufnehmen, sie speichern, sie bündeln wenn ein besonderer schliff vorliegt. Das wichtigste jedoch war die innere Strukturen der Edelsteine welche man sich als ein enges Gitternetz vorstellen muss. Diese sind in sich verschachtelt und mit vielen Knotenpunkten versehen. Das ist auch bei Stoffen wie Holz oder Stein so allerdings bei weitem nicht in einer so hohen Dichte. Die Edelsteine haben wie angesprochen eine sehr Dichte Struktur, die ich Kristallsystem nenne. Die Strukturelle Dichte der Stoffe ist also von entscheidender Bedeutung für uns.

Somit kommen wir zum zweiten Teil meiner Ausführungen.
Der Magier macht sich die innerste Struktur der Edelsteine zu Nutze, in diesem Falle die vielen Knotenpunkte in der Gitterstruktur. Jeder Edelstein weist eine andere Struktur oder wie ich es nenne Kristallsystem auf. Das Kristallsystem definiert direkte Gesetzmäßigkeiten das unmittelbar ihren Gitterbau widerspiegelt. Diese ist durch die Anordnung im Kristallgitter bedingt sowie durch die Dichte. Je nach Anordnung der einzelnen Gitterstrukturen, unterscheidet man 4 von mir erforschte Kristallsysteme. Zudem lassen sich diese Systeme auf fast alle Materialien im Lande anwenden wie ich in meinen Forschungsreihen feststellte. Jedoch werde ich bei den Edelsteinen bleiben.

Trigonomessystem -

Es bildet sich eine Gitterstruktur in Dreieckform aus. Diese sind weisen meist mit sehr lange abständen zu den nächsten punkten auf was ihre Dichte immens einschränkt. Zudem ist immer nur einer dieser Punkte mit dem nächsten im Gitter liegendem Dreieck verbunden. Dieser Zustand ist für unsere Zwecke schlecht geeignet da ja nur je Ein Knotenpunkt für uns nutzbar ist. Wichtig ist wie bei allen Edelsteinen und oder Kristallen das sie sehr Rein und im tadellosen Zustand sind. Dies gilt in allem System wie auch bei allen Materialien welche wir uns nutzbar machen wollen. Denn Jede Unreinheit zerstört abermals Knotenpunkte und zum Beispiel Risse sogar ganze bereiche dieser Struktur. In den allermeisten fällen gibt es keine so reinen und vor allem Grossen Steine in diesem System das sie uns auf langer sicht Behilflich sein könnten. Zu diesem System gehören meist Mineralien und Mineralgesteine. Beispielsweise Citrin, Chrysopras, Turmalin. Wobei die Dichte der Struktur schon bei diesen Drei um einiges schwankt. So sind bei einem Turmalin die längen zwischen den Knotenpunkten um ein vielfaches kürzer und somit seine Dichte auch größer.

Quadronomessystem -

In diesem System Bilden sich Viereckformen in der Gitterstruktur aus. Diese besitzen meist mittellange Abstände zu den nächsten Punkten was ihre Dichte etwas erhöht. Ebenso sind immer 2 Punkte an gegenüberliegenden Seiten miteinander verbunden. Was uns wiederum je zwei Knotenpunkte gewährt um Sie für unsere Zwecke nutzbar zu machen. Diese Strukturen sind bei dem Amethyst, und dem Saphir sehr stark ausgeprägt.

Hexanomessystem -

Im Hexanomensystem findet sich immer eine Fläche welche sechs Seiten aufweist welche kurze Verbindungen aufweisen. Diese Flächen sind abermals mit einer Mittellangen bis langen Verbindung zur nächsten Fläche verbunden. Diese Flächen müssen nicht zwangsläufig die gleiche Form aufweisen und können von gleichseitig bis völlig wirr variieren. Diese Systeme sind hervorragend von Magiern zu Nutzen den sie weisen meist eine sehr hohe Dichte auf und bieten sechs Knotenpunkte an jeder Fläche. Der Nachteil bei diesem System besteht darin das es nur sehr wenige in Materialien gibt welche in diesem System zu finden sind. Bisher konnte ich nur den Smaragd, Saphir und den Aquamarin zu diesem System zuordnen.

Oktonomessystem -

Hier im Oktonomensystem finden sich diejenigen Materialien welche sich ein Magier am häufigsten zu nutze macht. Aber eben auch die aller seltensten. Rubine, Sternsaphire und die Diamanten zählen in dieses System. Ja !! mögen jetzt einige sagen die gibt es doch in hülle und fülle auf der Welt. Aber weit gefehlt. Denn diese müssen um sie nutzbar zu machen in aller reinster form vorliegen. Jegliche Unreinheit würde bedeuten sie sind unbrauchbar. Die Struktur kann hier verschiedene formen aufweisen und sehr weit reichend schwanken. Man findet im Rubin Dreieckflächen welche aber an allen Seiten mit einander verbunden sind. Im Sternsaphir sind es Sechseckflächen und auch diese verbinden sich untereinander an alles Punkten. Und der Diamant bietet gar Achteckflächen welche sich alle miteinander verbinden. In allen drei Fällen sind diese Flächen immer Gleichseitig und von aller kürzesten längen untereinander und somit von immenser Dichte sowie immensen anzahlen an Knotenpunkten.

Somit möchte ich zum Ende meines heutigen Vortrages kommen. Demnächst werde ich näher auf den Bezug von Edelsteinen und Elementaren zu sprechen kommen. Sollten noch Fragen bestehen können diese natürlich gestellt werden. Ansonsten danke ich für die Aufmerksamkeit und beende hiermit.